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Filmförderungsanstalt (FFA)
Filmförderungsanstalt (FFA)
© FFA

FFA vergibt 2,9 Millionen Euro Kinoförderung

Erstmals eigenständige Kurzfilmprogramme gefördert

Die neu konstituierte FFA-Kinokommission hat in ihrer 160. Sitzung unter dem Vorsitz von Christine Berg 2,9 Millionen Euro für die Förderung von 119 Projekten vergeben. Insgesamt lagen dem Gremium 123 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 22,3 Millionen Euro vor. Rund 708 000 Euro der Bewilligungen entfielen auf Neuerrichtungen, Wiedereröffnungen und Erweiterungsbauten von Kinos.

Die höchsten Förderungen mit jeweils 200 000 Euro sprach die Kommission den Carolinenhofkinos im ostfriesischen Aurich zu, wo der Neubau eines Kinocenters mit sechs Sälen geplant ist, sowie einem Erweiterungsbau im Kinopolis Koblenz. Darüber hinaus bewilligte die Filmförderungsanstalt rund 2,2 Millionen Euro für 106 Modernisierungsmaßnahmen. Beratungsmaßnahmen wurden in sechs Fällen mit zusammen 14 680 Euro unterstützt. Acht Kinos erhalten einen Zuschuss in Höhe von insgesamt 56 564 Euro für Maßnahmen zur Barrierefreiheit, die von der FFA mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent gefördert werden.

Im Rahmen der Förderung des Kurzfilms als Vorfilm wurden für 118 Anträge insgesamt 151 591 Euro bewilligt. Erstmals konnten mit Inkrafttreten des neuen FFG auch eigenständige Kurzfilmprogramme gefördert werden: Hier vergab die Kommission 34 952 Euro an 24 Kinobetreiber, die für insgesamt 35 Programme Förderung beantragt hatten.

Die nächste Sitzung der Kinokommission findet am 6. Juli 2017 statt; Antragsfrist für diese Sitzung ist der 7. April 2017.



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