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Die Schöne und das Biest mit Lumiere
Die Schöne und das Biest mit Lumiere
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts USA (24. - 26.3.): "Beauty and the Beast" bärenstark

"Life" strandet jenseits des Treppchens

"Beauty and the Beast" entwickelt sich zu einer Dampfwalze, die - wenn am Ende abgerechnet wird - Walt Disney Studios einen weiteren weltweiten Milliarden-Erfolg beschert haben wird. Nur drei Filme haben an ihrem zweiten Wochenende mehr einspielen können als die hauseigene Adaption des Zeichentrickfilms: "Star Wars: The Force Awakens", "Jurassic World" und "Marvel's The Avengers". Die Stärke des Spitzenreiters und das gelungene Debut von "Power Rangers" katapultierten die Umsätze der Top Twelve-Werke zu 192 Millionen Dollar. Dennoch ist das Osterwochenende des Vorjahres mit "Batman v Superman: Dawn of Justice" mit Ben Affleck und 166 Millionen Dollar zum Auftakt an der Spitze noch stärker gewesen. Damals erreichten die Top Twelve sagenhafte 245 Millionen Dollar.

Gold

88 Millionen Dollar am zweiten Wochenende sind ein grandioses Ergebnis für "Beauty and the Beast", der damit nach nur zehn Tagen bereits bei insgesamt 317 Millionen Dollar steht. In unverändert 4120 und damit mit weitem Abstand den meisten Kinos Nordamerikas ließ der Besucherstrom für das 160 Millionen Dollar teure Emma Watson-Werk um rund die Hälfte nach, was ein gutes Ergebnis ist, wenn man einrechnet, dass 16 Millionen Dollar in der Vorwoche quasi ein Bonus aus den Vorpremieren am Donnerstag gewesen sind. Weltweit hat das Musical rund 700 Millionen Dollar umgesetzt.

Silber
Nach zwei Flops in den Neunzigern mit Ablegern der beliebten TV-Serie waren die Lionsgate-Manager mit Sicherheit nervös, was die Premiere von "Power Rangers" betraf, denn immerhin hatten sie 100 Millionen Dollar in die Produktion und mindestens nochmal die gleiche Summe in die große Werbekampagne des Fantasy-Films gepumpt. Nun dürfte man erleichtert aufatmen: Mit 40 Millionen Dollar in 3693 Lichtspielhäusern ist der Streifen von Dean Israelite ("Project Almanac") gut aus den Startlöchern gekommen, die Kritiken sind immerhin gemischt und die Zuschauerreaktionen überraschend positiv.

Bronze
Durch die "Power Rangers" wurde "Kong: Skull Island" an seinem dritten Wochenende um einen Platz nach unten gedrängt, konnte sich mit einem Zuschauerschwund von minus 48 Prozent und einem Umsatz von 14 Millionen Dollar aber ordentlich behaupten. 180 Spielstätten hatten die Warner Brothers-Produktion aus dem Programm genommen; der Fantasy-Film läuft nun in noch 3666 Filmtheatern. Der 185 Millionen Dollar teure Tom Hiddleston-Streifen steht jetzt bei alles in allem 133 Millionen Dollar.

Die Neuen
Die Kritiken sind überwiegend positiv, aber offensichtlich ist "Life" nicht über die Hürde gekommen, dass seine Trailer den Film mit Jake Gyllenhaal wie den zigsten "Alien"-Ausguss aussehen lassen. Auf jeden Fall kamen viel zu wenige Zuschauer in die 3146 Kinos, die den Horrorfilm im Angebot haben. Mit lediglich 12 Millionen Dollar startete die Columbia Pictures-Produktion am untersten Ende der Erwartungen und qualifizierte sich bloß als Vierter.

Keine hohen Erwartungen gab es für "Chips", die Adaption einer Fernsehserie aus den Siebzigern und Achtzigern, denn weder hatte das Publikum nach der Filmadaption verlangt, noch gefiel das fertigte Kunstwerk den Rezensenten oder den Zuschauern. Die 25 Millionen Dollar teure Komödie mit Michael Pena, die Warner Brothers auf 2464 Spielpläne gesetzt hat, erreichte mit nur 7,6 Millionen Dollar lediglich den siebten Rang.

Auf den Plätzen
Fünfter wurde "Logan" (4. Woche / bisher insgesamt 201 Millionen Dollar); Sechster wurde der Horrorfilm "Get Out" mit Daniel Kaluuya (5. Woche / 147 Mio.); Achter wurde das Drama "The Shack" mit Sam Worthington (4. Woche / 49 Mio.); Neunter wurde "The LEGO Batman Movie" (7. Woche / 171 Mio.) und Zehnter wurde der Horrorfilm "The Belko Experiment" mit Tony Goldwyn (2. Woche / 8 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Langsam, aber stetig hat sich "Hidden Figures" zu einem großen Erfolg für 20th Century Fox gemausert. Erst am 14. Wochenende gelang es der Konkurrenz, das Drama, das bei der Oscar-Verleihung leer ausgegangen war, aus den Charts zu verdrängen. In diesem Zeitraum hat der Octavia Spencer-Streifen, der ein Budget von 25 Millionen Dollar aufweist, 167 Millionen Dollar einsammeln können.

Ein solider Erfolg ist "John Wick: Chapter Two" geworden. In sieben Wochen hat der 40 Millionen Dollar teure Thriller mit Keanu Reeves Karten im Wert von 91 Millionen Dollar abgesetzt und damit den Vorgänger aus dem Jahr 2014, der damals 43 Millionen Dollar erlöste, deutlich übertroffen. "John Wick: Chapter Three" ist damit deutlich wahrscheinlicher geworden.

Das Open Road-Drama "Before I Fall" mit Zoey Deutch ist gefloppt: Zwar hat der Streifen bloß 5 Millionen Dollar gekostet, aber auch nur 12 Millionen Dollar in vier Wochen umgesetzt.



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