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Die Schöne und die Biest mit Emma Watson und Luke Evans
Die Schöne und die Biest mit Emma Watson und Luke Evans
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts Deutschland (30.3. - 2.4.): "Schöne und das Biest" bei über 2 Millionen Zuschauern

"Ghost in the Shell" mäßig

Das schöne Wetter sorgte am Wochenende in den deutschen Filmtheatern für noch bescheidenere Zuschauerzahlen als in der Vorwoche. Für die guten Nachrichten waren zwei Filme verantwortlich: Spitzenreiter "Die Schöne und das Biest", der als zweiter Film nach "Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe" in diesem Jahr die 2 Millionen Zuschauer-Grenze überwunden hat, und "The Boss Baby" mit einem soliden Start. Das reicht für die Top Ten aber nicht, um nicht gegenüber dem Vorjahreswochenende, als "Batman v Superman" mit Ben Affleck und 555 000 Zuschauern sein Debut auf dem Kinokassenthron feierte, um ein sattes Drittel ins Hintertreffen zu geraten.

Gold
308 000 Besucher am dritten Wochenende. Was "Die Schöne und das Biest" in den USA verwehrt blieb, schafft das Musical hierzulande knapp: Den Hattrick an der Spitze. Die Zahl der Kinos, welche die Walt Disney Pictures-Produktion zeigen, hatte sich nochmals um 19 erhöht, so dass das Emma Watson-Werk nun auf 746 Spielplänen steht. Damit löst die Zeichentrickfilmadaption "Bibi & Tina 4" als meistgespielten Streifen Deutschlands ab. Das Märchen geht weiter - wie erwähnt, jetzt mit über 2 Millionen verkauften Karten insgesamt.

Silber
Solider Start für "The Boss Baby", der 270 000 jüngere und ältere Kinogänger anlocken konnte. Der 20th Century Fox-Animationsstreifen mit der Stimme von Daniele Rizzo ist in 611 Lichtspielhäusern zu sehen.

Bronze
Wie in den USA ist das Interesse an "Ghost in the Shell" nur mäßig. Der Science Fiction-Film mit Scarlett Johansson feierte seine Premiere in 531 Spielstätten. Die Paramount Pictures-Produktion konnte 156 000 Karten absetzen.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Life" (2. Woche / bisher insgesamt 178 000 Zuschauer); Fünfter ist "Kong - Skull Island" (4. Woche / 764 000); Sechster ist "Lommbock" (2. Woche / 165 000); Siebter ist "Power Rangers" (2. Woche / 142 000); Achter ist "Bibi & Tina - Tohuwabohu total" (6. Woche / 1,4 Mio.); Neunter ist "Logan" (5. Woche / 961 000) und Zehnter schließlich "Moonlight" (4. Woche / 281 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Die Kritiker können sagen, was sie wollen, Lästerer können sich das Maul zerreißen. Wer zuletzt lacht, lacht am besten, und das ist in diesem Fall die Buchhaltung von Universal Pictures. Mit beinahe 3,4 Millionen Zuschauern in acht Wochen ist "Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe" der zurzeit mit weitem Abstand erfolgreichste Film des Jahres 2017 in Deutschland und ein Riesenerfolg. Weltweit liegt das Dakota Johnson-Drama auf Rang vier der umsatzstärksten Streifen des Jahres. Der dritte Teil, der bereits zusammen mit dem zweiten abgedreht wurde, wird also nicht das Schicksal des dritten "Divergent" erleiden, der nur als TV-Film, möglicherweise aber auch niemals gedreht werden wird. "Fifty Shades Freed" wird am 8. Februar 2018 in die deutschen Filmtheater kommen. Einziger Wermutstropfen für "Gefährliche Liebe": Der Vorgänger war mit 4,4 Millionen Besuchern 2015 noch wesentlich erfolgreicher.



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