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FFA Branchentiger-Gala
FFA Branchentiger-Gala
© FFA

19,2 Millionen Euro für die Branchentiger 2017

FFA vergibt Referenzförderung

Mit einer glanzvollen Gala sind in Berlin die FFA-Branchentiger verliehen worden. Im Rampenlicht der Preisverleihung standen die Macher der erfolgreichsten deutschen Kinofilme 2016, darunter Karoline Herfurth, Matthias Schweighöfer und Florian David Fitz. Freuen konnten sich alle ausgezeichneten Produzenten, Verleiher, Kurzfilmer und Kinobetreiber über eine Förderung in Höhe von insgesamt 19,1 Millionen Euro. Durch die diesjährige Branchentiger-Verleihung mit über 150 Gästen aus Filmwirtschaft und -politik in der "Bar jeder Vernunft" führte NDR-Moderator Yared Dibaba.

In der Kategorie Verleih errang Warner Brothers mit acht Filmen Platz 1 und erhielt eine Förderung von 772 000 Euro – ausgelöst unter anderem durch die Besuchermillionäre "Willkommen bei den Hartmanns" und "Der geilste Tag". Insgesamt wurden 3,2 Millionen Euro Referenzgelder an 60 Verleihfirmen ausgezahlt. Erfolgreichster Produzent 2016 war die Münchener Wiedemann & Berg Film. Drei Produktionen - darunter der besucherstärkste deutsche Film 2016 "Willkommen bei den Hartmanns" - sorgten für eine Referenzförderung in Höhe von 1,6 Mio. Euro. Einen Branchentiger als erfolgreichste Produzentinnen erhielten Maren Ade und Janine Jackowski von Komplizen Film für "Toni Erdmann". Insgesamt wurden im Bereich Produktion 12,8 Millionen Euro für 61 Kinofilme ausgeschüttet.

Weitere Kategorien der FFA-Referenzförderung sind Kino und Kurzfilme: Spitzenreiter bei der Kinoreferenzförderung war das Hamburger Abaton Kino von Matthias Elwardt, der mit 27 000 Euro belohnt wurde. 235 Kinobetreiber erhielten insgesamt 2,5 Millionen Euro Referenzförderung. Eine besondere Erwähnung bekam erstmals ein Kino mit dem größten Engagement für Barrierefreiheit. Ausgezeichnet wurde Wolfram Weber, Betreiber von Deutschlands größtem Multiplexkino Cinecittà Nürnberg. Bester Kurzfilm 2016 bei Festivals im In-und Ausland war der achtminütige Animationsfilm "Bär" von Pascal Flörks.

Die Referenzförderung errechnet sich aus einem Punktesystem, das auf dem Besuchererfolg im Kino sowie Filmpreis- und Festivalauszeichnungen basiert. In diesem Jahr errechnet sich bei der Referenzfilmförderung pro verkaufter Kinokarte beziehungsweise Festivalpunkt ein Förderbetrag von 45 Cent (Vorjahr: 48 Cent) und in der Referenzverleihförderung von 0,19 Cent (23 Cent) pro Besucher. Die Fördergelder können von den Produzenten und Verleihern innerhalb von drei Jahren ohne Mitsprache von Fördergremien verwendet werden.



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