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Pirates of the Caribbean: Salazars Rache mit Johnny Depp
Pirates of the Caribbean: Salazars Rache mit Johnny Depp
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts Deutschland (25. - 28.5.): "Pirates" segeln auch bei Sonnenschein

Guter Start für "Salazars Rache"

Gemessen daran, dass das Kinoangebot am Wochenende mit herrlichem Wetter konkurrieren musste, sind die Umsätze der Top Ten-Streifen in den deutschen Lichtspielhäusern gar nicht so schlecht ausgefallen und liegen sogar über denen des Vorjahreswochenende um stattliche 41 Prozent. Damals hatte "X-Men Apocalypse" mit James McAvoy und mauen 213 000 Zuschauern die Spitze zum Start besetzt.

Gold
Die Zeiten, in denen die "Pirates of the Caribbean"-Filme allesamt am ersten Wochenende über 1 Million Zuschauer vor die Leinwände ziehen konnten, scheinen nach der Pause von sechs Jahren vorbei zu sein. "Fremde Gezeiten" kam 2011 zur Premiere auf 1,6 Millionen Besucher - davon kann "Salazars Rache" nur träumen. Aber 577 000 verkaufte Karten sind ein gutes Ergebnis für den Johnny Depp-Abenteuerfilm. Die Walt Disney-Produktion startete in 776 Kinos und ist damit auch zum aktuell meistgespielten Streifen Deutschlands geworden. Dieser Titel ging in der Woche zuvor noch an "Guardians of the Galaxy Vol. 2".

Silber
Tabellenführer "Alien: Covenant" büßte mit minus 55 Prozent ordentlich Kinogänger ein und hatte nach dem sowieso schon schlechten Start keine Chance, den Premiumplatz zu verteidigen. Im Gegenteil: Ein mit 85 000 Interessierten bereits am zweiten Wochenende nur noch fünfstelliges Ergebnis spricht Bände. Den Horrorfilm mit Katherine Waterston haben bis jetzt 376 000 Zuschauer gesehen. Sechs Lichtspielhäuser hatten der 20th Century Fox-Produktion auch auf ihrer Leinwand eine Chance geben wollen und ins Programm genommen, so dass "Alien: Covenant" derzeit in 587 Filmtheatern gespielt wird.

Bronze
"Guardians of the Galaxy Vol. 2" wird durch "Pirates of the Caribbean" ebenfalls einen Rang nach unten verdrängt. 84 000 Kinogänger wollten den Science Fiction-Film sehen, was einem nur gemäßigten Besucherschwund von minus 45 Prozent entspricht. Die Walt Disney-Produktion hatte ordentlich Spielstätten räumen müssen: 139 Lichtspielhäuser nahmen das Chris Pratt-Werk vom Spielplan, so dass es nun in noch 526 Kinos läuft. Mit bislang 2,2 Millionen Zuschauern ist die Fortsetzung ein großer Erfolg.

Die Neuen
Nach "Conni & Co" scheitert nun auch "Hanni & Nanni" krachend beim Publikum. Ist der Markt mit "Bibi & Tina" schon vollends gesättigt? Jedenfalls kann es nicht an der mangelnden Unterstützung von Universal Pictures liegen, die den deutschen Abenteuerfilm von Isabell Suba in immerhin 637 Spielorten offerieren - nur "Pirates of the Caribbean" steht auf mehr Spielplänen. Aber gerade Familien haben beim sommerlichen Wetter wohl Besseres zu tun gehabt, als sich in die dunklen Säle zu setzen. Gerade mal 43 000 Karten wurden für "Hanni & Nanni: Mehr als beste Freunde" verkauft, was nur zum fünften Rang reicht.

Auf den Plätzen
Vierter ist "King Arthur - Legend of the Sword" (3. Woche / bisher insgesamt 396 000 Zuschauer); Sechster ist "The Boss Baby" (9. Woche / 1,7 Mio.); Siebter ist "Get Out" (4. Woche / 452 000); Achter ist "Fast & Furious 8" (7. Woche / 3,2 Mio.); Neunter ist "Überflieger - Kleine Vögel, großes Geklapper" (3. Woche / 87 000) und Zehnter schließlich "Die Schlümpfe - Das verlorene Dorf" (8. Woche / 1,1 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Walt Disney Studios beweisen mit den Realverfilmungen ihrer Zeichentrickfilme weiter ein goldenes Händchen. Zum gigantischen Erfolg von "Die Schöne und das Biest", dem derzeit erfolgreichsten Streifen des Jahres weltweit haben auch die deutschen Kinogänger einiges beigetragen: Mit 3,3 Millionen verkauften Karten in elf Wochen ist das Emma Watson-Werk hinter "Fifty Shades of Grey: Gefährliche Liebe" der zweiterfolgreichste Film des Jahres hier zu Lande.

Gefloppt ist indes "Happy Burnout" mit Wotan Wilke Möhring. Für die Warner Brothers-Komödie haben sich in fünf Wochen lediglich 195 000 Kinogänger interessiert.



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