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Pirates of the Caribbean: Salazars Rache mit Geoffrey...ardem
Pirates of the Caribbean: Salazars Rache mit Geoffrey Rush und Javier Bardem
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts international: "Pirates" hart am Erfolgswind

Japaner tanzen weiter mit der Schönen und dem Biest

Auf dem Heimatmarkt ist "Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales" ("Salazars Rache") solide gestartet. International bläst der Box Office-Wind dagegen mit voller Wucht in die Segel von Captain Jack Sparrow: Jenseits von Nordamerika hat der fünfte "Pirates"-Streifen in seiner ersten Woche bereits 298 Millionen Dollar eingenommen, ist auf Platz sieben der internationalen Charts gesegelt und hat so gut wie jede Top Ten-Spitze erklommen. Das weltweite Gesamtergebnis summiert sich auf 387 Millionen Dollar, was ebenfalls Rang sieben entspricht. Zum sechsten Platz, den "The Boss Baby" besetzt, fehlen derzeit 90 Millionen Dollar. Weltweit erfolgreichstes Werk das Jahres ist mit 1,2 Milliarden Dollar weiterhin "Beauty and the Beast" ganz knapp mit 9 Millionen Dollar Vorsprung auf "The Fate of the Furious" ("Fast & Furious 8").

Australien
Wie in den USA startet "Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales" mit 5,8 Millionen Australischer Dollar solide, aber nicht großartig. "The Fate of the Furious" mit 10 Millionen Dollar oder "Beauty and the Beast" mit 13 Millionen Dollar sind da von anderem Kaliber gewesen. Zum ersten Platz reicht es problemlos, weil der in der Vorwoche eh schon mager gestartete "King Arthur: Legend of the Sword" kein besonders beeindruckender Gegner ist. Der Charlie Hunnam-Abenteuerfilm bringt es nach zehn Tagen auf insgesamt 4,1 Millionen Dollar. "Guardians of the Galaxy Vol. 2" verteidigt Bronze. Der Chris Pratt-Streifen ist der Film mit dem aktuell höchsten Einspielergebnis seit Start in den Top Ten und kommt dabei auf 31 Millionen Dollar. "The Shack" mit Sam Worthington floppt zum Start auf dem zehnten Rang.

China
Immerhin besser als "Guardians of the Galaxy Vol. 2" und dessen 9,2 Millionen Besuchern drei Wochen zuvor feiert "Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales" auf Platz eins mit knapp 13 Millionen verkauften Karten seine Premiere. Das indische Drama "Dangal", das sich zwei Wochen auf dem Premiumplatz hat behaupten können, holt an seinem vierten Wochenende Silber. Mit 31 Millionen Besuchern liegt er auf Erfolgskurs. Das kann man von "King Arthur - Legend of the Sword" nicht behaupten. Zwar steigt der Guy Richie-Film am dritten Wochenende vom fünften auf den dritten Platz, aber insgesamt 4,0 Millionen Kinogänger sind nicht berühmt. Auf Nummero vier debutiert der heimische Abenteuerfilm "God of War" von Gordon Chan mit 889 000 Besuchern. Mit 72 Millionen Zuschauern ist "The Fate of the Furious" der Film mit dem aktuell höchsten Einspielergebnis seit Start in den Top Ten.

Großbritannien
Auf der Insel das gleiche Bild wie Down Under: Mit 5,2 Millionen Pfund hat "Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales" keinerlei Probleme, den in der Vorwoche schwach gestarteten und steil auf Platz fünf mit einem Zuschauerschwund von üblen minus 77 Prozent abstürzenden Titelverteidiger "King Arthur: Legend of the Sword" zu übertrumpfen. Aber gemessen an den Vorgängern, die zuletzt mit mindestens 11 Millionen Pfund (der vierte Teil "On Stranger Tides" 2011) oder sogar 13 Millionen Pfund (Part 2 und 3) aus dem Gatter gekommen waren, zeigt sich der Verschleiß der "Pirates"-Reihe. Allerdings musste Johnny Depp auch gegen extrem schönes Wetter ansegeln. Auf Rang zwei steigt "Diary of a Wimpy Kid - The Long Haul" ("Gregs Tagebuch: Böse Falle!") mit bloß 1,4 Millionen Pfund ein. Auch in diesen Charts hält "Guardians of the Galaxy Vol. 2" an seinem fünften Wochenende den dritten Platz und ist mit bis jetzt 37 Millionen Pfund der Film mit dem aktuell höchsten Einspielergebnis seit Start in den Top Ten.

Japan
Unerhörte sechs Wochen tanzen "Die Schöne und das Biest" nun schon auf dem Premiumplatz. Mit alles in allem 9,6 Milliarden Yen ist das Emma Watson-Musical das erfolgreichste Werk des Jahres. Es folgen zwei heimische Premieren: Die Komödie "Chotto imakara shigoto yametekuru" (Jedem das Seine) von Izuru Narushima mit 140 Millionen Yen und die Komödie "Kazuko wa tsuraiyo 2" (Was für eine wundervolle Familie 2) von Yôji Yamada mit 132 Millionen Yen.

Niederlande
Zweitbester Start des Jahres für "Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales" nach "The Fate of the Furious" und dessen 2,1 Millionen Euro Mitte März. Das fünfte Abenteuer von Captain Jack Sparrow ist den Niederländern am Wochenende 1,8 Millionen Euro wert gewesen. "Alien: Covenant" von Ridley Scott schreckte nur eine Woche an der Spitze und ist jetzt mit insgesamt schwachen 765 000 verkauften Karten Zweiter. Auf dem dritten Rang in seiner dritten Woche "King Arthur: Legend of the Sword" mit 1,3 Millionen Euro. Der Film mit dem aktuell höchstem Einspielergebnis seit Start in den Top Ten ist nach neun Wochen "Die Schöne und das Biest" mit 7,9 Millionen Euro. Damit ist die Walt Disney-Produktion auch der erfolgreichste Film des Jahres im Nachbarland.



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