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Pirates of the Caribbean: Salazars Rache
Pirates of the Caribbean: Salazars Rache
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts Deutschland (1. - 4.6.): The Rock schwimmt Johnny Depp hinterher

Bruno Ganz mit Achtungserfolg auf acht

Beachtlich behaupteten sich am vergangenen Wochenende die Kinofilme gegenüber dem überwiegend schönen Wetter. Mit einem guten Start konnte "Baywatch" aufwarten, "Pirates of the Caribbean" hielt sich hervorragend, und Bruno Ganz wird auf seine alten Tagen zum Charts-Star. Gegenüber dem Vorjahreswochenende, als "Warcraft" von Duncan Jones mit 440 000 Zuschauern debutierte, lagen die Besucherzahlen der Top Ten-Filme um plus 3 Prozent vorne.

Gold
Gut, aber nicht großartig ist der Start von "Pirates of the Caribbean: Salazars Rache" vor zwei Wochen gewesen. Aber nach dem zweiten Wochenende sieht es schon wesentlich rosiger für Captain Jack Sparrow aus, denn der Abenteuerfilm hat sein Premierenergebnis fast noch einmal wiederholt. Nur um minus 17 Prozent ließ der Besucherstrom gegenüber dem Vorwochenende nach - der Johnny Depp-Streifen scheint also bestens anzukommen. 480 000 Karten wurden in den 784 Kinos - acht Lichtspielhäuser mehr als in der Woche zuvor - verkauft. Die Walt Disney-Produktion bleibt meistgezeigter und meistgesehener Film Deutschlands und liegt mit insgesamt 1,3 Millionen Zuschauern auf Erfolgskurs.

Silber
"Baywatch" muss sich zur Premiere mit 428 000 Kinogängern knapp hinter dem großen Platzhirsch mit der Silbermedaille zufrieden geben. Die Paramount Pictures-Komödie mit Dwayne Johnson lief in 546 Filmtheatern an.

Bronze
Auch phantastisch behauptet sich noch einmal "Guardians of the Galaxy Vol. 2", dem am sechsten Wochenende nur minus 14 Prozent seines Publikums verlustig gehen und der damit seinen dritten Rang verteidigt. 72 000 Interessierte wollten den Science Fiction-Film sehen, der auf 493 Spielplänen zu finden ist. Damit haben 33 Kinobesitzer die Walt Disney-Produktion aus dem Programm genommen. Insgesamt 2,3 Millionen Besuchern ist der Chris Pratt-Streifen bis jetzt das Eintrittsgeld wert gewesen.

Die Neuen
Wie in den USA kommt der vierte Part der "Gregs Tagebuch"-Reihe nicht besonders gut an. Lediglich 50 000 jüngere und ältere Zuschauer nahmen in einer der 376 Spielstätten Platz, welche die 20th Century Fox-Komödie im Angebot haben. Damit feiert "Gregs Tagebuch: Böse Falle!" mit Jason Drucker seine Premiere nur auf dem sechsten Platz. Der Vorgänger "Ich war's nicht" war 2012 mit 96 000 besetzten Kinosesseln gestartet.

Achtungserfolg auf dem achten Platz: Der Programmkinotitel "In Zeiten des abnehmenden Lichts" erreicht mit 33 000 Zuschauern eine Top Ten-Platzierung. Das deutsche X Filme-Drama mit Bruno Ganz ist in bloß 103 Lichtspielhäusern zu sehen.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Alien: Covenant" (3. Woche / bisher insgesamt 478 000 Zuschauer); Fünfter ist "Hanni & Nanni - Mehr als beste Freunde" (2. Woche / 135 000); Siebter ist "King Arthur - Legend of the Sword" (4. Woche / 450 000); Neunter ist "The Boss Baby" (10. Woche / 1,8 Mio.) und Zehnter ist "Get Out" (5. Woche / 489 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Auch in Deutschland zeigt die "Fast & Furious"-Reihe keinerlei Anzeichen von Motorschaden. Mit 3,2 Millionen verkauften Karten in acht Wochen ist der Universal Pictures-Thriller mit Vin Diesel das dritterfolgreichste Werk des Jahres hinter "Fifty Shades of Grey - Gefährliche Liebe" und "Die Schöne und das Biest". Wie aber in den USA kommt der achte Teil nicht an den Vorgänger "Furious 7" heran, der vor zwei Jahren 4,1 Millionen Besucher verbuchen konnte.

Der deutsche Wild Bunch-Animationsstreifen "Überflieger - Kleine Vögel, großes Geklapper" von Toby Genkel und Reza Memari floppt mit nur 113 000 jungen und älteren Kinogängern in vier Wochen. Dagegen verabschiedet sich der Columbia Pictures-Animationsstreifen "Die Schlümpfe - Das verlorene Dorf" von Kelly Asbury mit 1,2 Millionen kleinen und größeren Besuchern in neun Wochen als Erfolg aus den Top Ten.



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