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Baywatch mit Dwayne Johnson und Zac Efron
Baywatch mit Dwayne Johnson und Zac Efron
© Paramount Pictures Germany

Kinocharts Deutschland (8. - 11.6.): Sonnenverwöhnte Deutsche in Strandlaune

"Baywatch" klettert an die Spitze

Das Sommerwetter sorgte am Wochenende für recht leere deutsche Kinosäle, aber offensichtliche Strandlaune, denn "Baywatch" kletterte überraschend auf den ersten Rang, der für eine schwache "Mumie" weit außer Reichweite lag. Insgesamt lagen die Top Ten-Filme nur minus 1 Prozent hinter den Zuschauerzahlen des Vorjahreswochenendes zurück, als "Warcraft" von Duncan Jones mit 230 000 Besuchern am zweiten Wochenende die Tabellenführung verteidigte.

Gold
"Baywatch" konnte an seinem zweiten Wochenende den Zuschauerschwund mit gemäßigen minus 45 Prozent im Wochenvergleich geringer halten als Spitzenreiter "Pirates of the Caribbean: Salazars Rache", so dass es zu einem Platztausch kam. Mit 237 000 verkauften Karten gelang der Komödie das seltene Kunststück, erst nach dem Start den Kinokassenthron zu erobern. Und das mit vergleichsweise wenigen Kinos, auch wenn die Zahl der Filmtheater, welche die Paramount Pictures-Komödie im Angebot haben, zur zweiten Woche um 21 auf 567 erhöht worden ist. Den Dwayne Johnson-Streifen haben insgesamt 939 000 Kinogänger gesehen.

Silber
225 000 Interessierte erwarben am dritten Wochenende ein Ticket für "Pirates of the Caribbean: Salazars Rache", was minus 53 Prozent weniger als am Vorwochenende entspricht. Neun Lichtspielhäuser haben das Johnny Depp-Werk aus dem Programm genommen, aber mit 775 Spielorten bleibt die Walt Disney-Produktion der mit Abstand meistgespielte Film Deutschlands. Mit alles in allem 1,8 Millionen Zuschauern segelt der Abenteuerfilm klar auf Erfolgskurs.

Bronze
Der einzige große Neustart der Woche muss sich derweil mit dem dritten Platz zufrieden geben: 181 000 Besucher sind ein schwaches Ergebnis für "Die Mumie". Zum Vergleich: 2008 konnte das bis dahin letzte "Mumien"-Spektakel "Das Grabmal des Drachenkaisers" mit 865 000 Kinogängern am Premierenwochenende aufwarten. Der enttäuschende Start liegt im Trend des US-Ergebnisses, aber nicht dem der starken Debuts in China, Südkorea, Russland, Mexiko und Brasilien. Der Universal Pictures-Abenteuerfilm mit Tom Cruise lief in 618 Spielstätten an.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Guardians of the Galaxy Vol. 2" (7. Woche / bisher insgesamt 2,4 Millionen Zuschauer); Fünfter ist "Alien: Covenant" (4. Woche / 542 000); Sechster ist "Gregs Tagebuch: Böse Falle!" (2. Woche / 119 000); Siebter ist "Hanni & Nanni - Mehr als beste Freunde" (3. Woche / 186 000); Achter ist "In Zeiten des abnehmenden Lichts" (2. Woche / 83 000); Neunter ist "King Arthur - Legend of the Sword" (5. Woche / 486 000) und Zehnter schließlich "The Boss Baby" (11. Woche / 1,8 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
"Get Out" ist hauptsächlich ein US-Phänomen geblieben, im Ausland hat der hoch gelobte Horrorfilm von Jordan Peele weniger Resonanz gefunden, und Deutschland macht da keine Ausnahme, wiewohl 506 000 Zuschauer in sechs Wochen ein solides Ergebnis für die Universal Pictures-Produktion ist, die keine großen Namen auf's Plakat drucken konnte.



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