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Wonder Woman mit Gal Gadot
Wonder Woman mit Gal Gadot
© Warner Brothers

Kinocharts Deutschland (15. - 18.6.): "Wonder Woman" ringt Rettungsschwimmer nieder

Tupac Shakur füllt die Säle

Das schöne Sommerwetter schadete den Kinoumsätzen am Wochenende, aber vier Neustarts in den deutschen Kinocharts sorgten für Bewegung und mit "All Eyez on Me" gab es einen Achtungserfolg, so dass die Umsätze der Top Ten um satte 83 Prozent über denen des Vorjahreswochenendes lagen, als "Warcraft" von Duncan Jones mit 124 000 Zuschauern den Hattrick an der Spitze schaffte.

Gold
"Wonder Woman" kann in Deutschland nicht das wundervolle US-Debut nachholen, sondern erobert die Tabellenführung mit mäßigen 222 000 Zuschauern. Der Warner Brothers-Fantasy Film mit Gal Gadot lief in 563 Kinos an.

Silber
Die überraschend in der Vorwoche errungene Spitze gab "Baywatch" nicht kampflos auf. Die Komödie hält sich weiter hervorragend und verlor nur minus 11 Prozent des Vorwochenendes, wiederholte mit 212 000 Besuchern also fast das Ergebnis der Woche zuvor. 81 weitere Lichtspielhäuser hatten sich Dwayne Johnson und seine Rettungsschwimmer ins Haus geholt, so dass diese nun in 638 Lichtspielhäusern über die Leinwände flackerten. Nach drei Wochen ist die Paramount Pictures-Produktion mit 1,2 Millionen verkauften Karten ein Erfolg.

Bronze
Noch viel besser läuft es für Captain Jack Sparrow, der offenkundig nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt hat. Um einen Platz wurde "Pirates of the Caribbean: Salazars Rache" zwar nach unten verdrängt, aber auch hier mit nur minimalen Besucherverlusten von minus 22 Prozent - und das, obwohl der Abenteuerfilm 250 Spielorte hatte räumen müssen und seinen Titel als meistgezeigter Film Deutschlands an "Hanni & Nanni" verloren hat. 174 000 Kinogänger wollten das Johnny Depp-Werk sehen; am vierten Wochenende hat die Walt Disney-Produktion die Zwei Millionen-Zuschauermarke gekreuzt.

Die Neuen
In nur 176 Spielstätten steht "All Eyez on Me" auf dem Programm, aber wie in den USA hat Tupac Shakur offensichtlich seinen eigenen Reiz, denn diese Filmtheater waren gut gefüllt. Das Neue Constantin-Drama mit Demetrius Shipp Jr. erreicht mit 94 000 Interessierten den fünften Platz.

Dass Amy Schumer nicht so zieht wie jenseits des Atlantiks, hatte sich schon vor zwei Jahren bei "Dating Queen" gezeigt. Der Name Goldie Hawn konnte das Desinteresse der durch miese Kritiken gewarnten Zuschauer scheinbar auch nicht aufwiegen, so dass "Mädelstrip" seine Premiere vor lachhaften 31 000 versprengten Besuchern "feiern" musste. Die auf 342 Spielplänen stehende 20th Century-Fox-Produktion steigt als Sechster ein.

Der britische Animationsstreifen "Bob der Baumeister - Das Mega Team" schlüpft als Zehnter noch knapp in die Top Ten. 18 000 kleine und große Kinogänger lösten eine Eintrittskarte für die X Verleih-Produktion.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Die Mumie" (2. Woche / bisher insgesamt 387 000 Zuschauer); Siebter ist "Gregs Tagebuch - Böse Falle!" (3. Woche / 160 000); Achter ist "Guardians of the Galaxy Vol. 2" (8. Woche / 2,4 Mio.) und Neunter ist "Hanni & Nanni - Mehr als beste Freunde" (4. Woche / 222 000), der jetzt in 660 Lichtspielhäusern zu sehen und damit der am meisten gespielte Streifen Deutschlands ist.

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
"Alien: Covenant" stürzt im hohen Bogen vom fünften auf den elften Platz aus den Charts. Mit 572 000 Besuchern in fünf Wochen ist der 20th Century Fox-Horrorfilm mit Michael Fassbender ein mäßiger Erfolg geworden, der deutlich hinter Vorgänger "Prometheus" zurück bleibt. Jener hatte 2012 die Millionengrenze geknackt.

Immerhin zwei Wochen hat sich "In Zeiten des abnehmenden Lichts" in den Top Ten behaupten können, für einen Programmkinotitel ein schöner Erfolg. Und auch wenn das Drama mit Bruno Ganz am dritten Wochenende nun aus den Charts verdrängt worden ist, können sich X Verleih über bisher 111 000 verkaufte Karten freuen.

"King Arthur: Legend of the Sword" verabschiedet sich als mäßiger Erfolg. Der Warner Brothers-Abenteuerfilm mit Charlie Hunnam ist in sechs Wochen über eine halben Million Interessierten das Eintrittsgeld wert gewesen.

Ein unwidersprochener Erfolg ist dagegen "The Boss Baby" geworden. Den 20th Century Fox-Animationsstreifen haben in beachtlichen zwölf Wochen 1,8 Millionen junge und ältere Kinogänger gesehen.



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