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Transformers: The Last Knight
Transformers: The Last Knight
© Paramount Pictures Germany

Kinocharts Deutschland (29.6. - 2.7.): Schlechtes Wetter, gute Kinolaune

Junggesellin Scarlett Johansson zieht nur mäßig

Was Freunde des Sonnenscheins ärgert, freut die Kinobesitzer. Diese einfache Formel fand am vergangenen Kinowochenende in den hiesigen Lichtspielhäusern wieder eindrucksvoll Anwendung. Kaum legte der Sommer eine Pause ein, stiegen die Besucherzahlen um rund 100 000 gegenüber der Vorwoche an - genug, um vielen Platzhirschen ein Wochenende ohne große Zuschauerverluste im Wochenendvergleich zu bescheren. Vor allem aber lagen die Besucherzahlen der Top Ten mit satten plus 52 Prozent deutlich über denen des Vorjahreswochenendes, als "Ein ganzes halbes Jahr" mit Emilia Clarke und 242 000 verkauften Karten zur Premiere den Premiumplatz einnahm.

Gold
"Transformers - The Last Knight" freute sich besonders über die vor dem schlechten Wetter in die Kinos fliehenden Zuschauer. Mit 286 000 Kinogängern musste der Science Fiction-Film mit Mark Wahlberg am zweiten Wochenende einen Besucherschwund von lediglich minus 19 Prozent verkraften. Dabei half sicherlich auch, dass Paramount Pictures ihrem Streifen den Vorzug vor ihrer anderen Produktion "Baywatch" einräumten, den "Transformers 5" jetzt als meistgezeigten Film Deutschlands abgelöst hat. 27 weitere Spielorte haben den Michael Bay-Streifen ins Programm genommen, der damit aktuell in 638 Filmtheatern zu sehen ist. Insgesamt haben nach zehn Tagen 756 000 Interessierte eine Karte gelöst.

Silber
"Baywatch" behauptet am fünften Wochenende seine Silbermedaille und kann seinen Kartenverkauf sogar noch um plus 13 Prozent steigern, obwohl 26 Kinos die Komödie aus dem Programm genommen hatten. 139 000 Besucher sahen in 625 Lichtspielhäusern den Zac Efron-Film, der mit insgesamt 1,6 Millionen Kinogängern eine der Erfolgsgeschichten des deutschen Kinosommers ist.

Bronze
Nur mäßiges Interesse vermochte der einzig große Neustarter "Girls Night Out" auf sich zu ziehen. Die Columbia Pictures-Komödie mit Scarlett Johansson lief in 465 Spielstätten an, in denen 120 000 Interessierte Platz nahmen.

Die Neuen
Ein Erfolg für einen Programmkinotitel: "Die Verführten", das Universal Picures-Drama, für das Sofia Coppola in Cannes als "Beste Regisseurin" ausgezeichnet wurde, schafft es trotz des Einsatzes in nur 115 Filmtheatern mit 29 000 Zuschauern auf Rang 10 noch in die Top Ten.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Pirates of the Caribbean: Salazars Rache" (6. Woche / bisher insgesamt 2,3 Millionen Zuschauer); Fünfter ist "Wonder Woman" (3. Woche / 584 000); Sechster ist "Die Mumie" (5. Woche / 574 000); Siebter ist "Gregs Tagebuch - Böse Falle!" (5. Woche / 253 000); Achter ist "Hanni & Nanni - Mehr als beste Freunde" (6. Woche / 298 000) und Neunter schließlich "Monsieur Pierre geht online" (2. Woche / 116 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Erstaunliche Parallele zu den USA: Wie dort startete "All Eyez on Me" gut, ließ dann aber stark nach und ist auch hier zu Lande schon nach drei Wochen aus den Top Ten gepurzelt, was für durch schlechte Qualität enttäuschte Erwartungen spricht. Das Neue Constantin-Drama mit Demetrius Shipp Jr. floppt mit bloß 165 000 Besuchern.

Keine Rolle hat der sowieso in nur wenigen Spielstätten angelaufene "Du neben mir" gespielt. Das Warner Brothers Pictures-Drama mit Amandla Stenberg ist schon am zweiten Wochenende mit lediglich 54 000 verkauften Karten raus aus den Charts



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