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Kinocharts USA (28. - 30.7.): Emojis stranden in Dünkirchen

"Atomic Blonde" implodiert

Es bestand am Freitagabend die Gefahr, dass tatsächlich "The Emoji Movie" "Dunkirk" am Ende des Wochenendes von der Spitze geholt haben würde, aber glücklicher Weise kam der Christopher Nolan-Film doch noch knapp vor dem Möchtegern-"Inside Out" ("Alles steht Kopf") ins Ziel. Insgesamt mussten die Top Twelve-Filme gegenüber dem Vorjahreswochenende zurückstecken. Damals stieg "Jason Bourne" mit Matt Damon und 59 Millionen Dollar an der Spitze ein - eine Summe, die an diesem Wochenende "Dunkirk" und "The Emoji Movie" gerade mal gemeinsam erreichen. Die Top Twelve 2016 setzten 180 Millionen Dollar um, diesmal reichte es nur zu 142 Millionen Dollar.

Gold
"Dunkirk" hält mit 26 Millionen Dollar den Kinokassenthron weiter besetzt. Das Fionn Whitehead-Werk büßte am zweiten Wochenende akzeptable minus 47 Prozent seines Premierenwochenendpublikums ein. 28 Kinos buchten die Warner Brothers Pictures-Produktion zusätzlich, die jetzt in 3748 Lichtspielhäusern zu sehen ist. Insgesamt hat der 100 Millionen Dollar teure britische Abenteuerfilm bis jetzt 101 Millionen Dollar eingespielt.

Silber
"The Emoji Movie" schaffte es trotz gruseliger Kritiken und miserabler Mundpropaganda und dank einer enormen Zahl von 4075 Filmtheatern, mit denen er "Spider-Man: Homecoming" als meistgezeigten Streifen Nordamerikas ablöst, mit 24 Millionen Dollar zur Premiere fast an die Spitze. Die Columbia Pictures-Produktion mit der Stimme von T.J. Miller hat 50 Millionen Dollar gekostet.

Bronze
"Girls Trip", in der Vorwoche schon mit 31 Millionen Dollar überraschend stark gestartet - oder vielleicht auch nicht, berücksichtigt man die grandiosen Kritiken - hält am zweiten Wochenende sein Publikum gut beisammen; die Umsätze sinken im Wochenendvergleich um lediglich moderate minus 37 Prozent. Knapp 20 Millionen Dollar kamen für die Universal Pictures-Produktion zusammen und schraubten das Gesamtergebnis auf 65 Millionen Dollar. Der 19 Millionen Dollar teure Regina Hall-Film steht auf 2648 Spielplänen; 57 Spielstätten haben die Komödie zugebucht.

Die Neuen
"Atomic Blonde" erzielt zur Premiere ein bloß mäßiges Ergebnis und schafft es als Vierter nicht auf das Treppchen. Der in Berlin gedrehte und 30 Millionen Dollar teure Thriller des "John Wick"-Regisseurs David Leitch setzte Karten im Wert von 18 Millionen Dollar ab. Der Charlize Theron-Streifen ist in 3304 Kinos zu sehen.

Auf den Plätzen
Fünfter wurde "Spider-Man: Homecoming" (4. Woche / bisher insgesamt 278 Millionen Dollar); Sechster wurde "War for the Planet of the Apes" (3. Woche / 119 Mio.); Siebter wurde "Despicable Me 3" (5. Woche / 230 Mio.); Achter wurde "Valerian and the City of a Thousand Planets" (2. Woche / 177 Mio.); Neunter wurde "Baby Driver" (5. Woche / 92 Mio.) und Zehnter schließlich "Wonder Woman" (9. Woche / 395 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
"The Big Sick" ist ein Beispiel für Qualität, die sich durchsetzt - wenn auch auf niedrigerem Independent-Niveau. Obwohl die Lionsgate-Komödie mit Kumail Nanjiani und Zoe Kazan keine Starnamen aufweisen kann, hat sie nun in sechs Wochen dank guter Kritiken und hervorragender Mundpropaganda 30 Millionen Dollar verbucht.

Gefloppt ist "Wish Upon". Der von der Kritik verrissene Horrorfilm mit Joey King kommt in drei Wochen auf nur 13 Millionen Dollar. Die Broad Green Pictures-Produktion hatte ein Budget von 12 Millionen Dollar.



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