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Ich - Einfach unverbesserlich 3
Ich - Einfach unverbesserlich 3
© Universal Pictures

Kinocharts Deutschland (27. - 30.7.): "Ich - einfach unstoppbar"

"Ostwind" galoppiert "Dunkirk" voraus

Weltweit liegt "Ich - Einfach unverbesserlich 3" nach Umsatz inzwischen auf dem vierten Rang des Jahres. 825 Millionen Dollar sind in die Kassen des Animationsstreifens geflossen. Ein großer Batzen - 27 Millionen Euro - kommt aus Deutschland, wo sich der Streifen anschickt, der erfolgreichste des Jahres zu werden. Er liegt nur noch knapp hinter "Fifty Shades Darker" und "Die Schöne und das Biest" und dürfte sie im Laufe der Woche überrunden.

Mit einem beeindruckenden vierten Wochenende an der Spitze kamen die Top Ten-Filme an einem soliden Wochenende, an dem keine der zahlreichen Premieren so richtig zu überzeugen wusste, zu einer Steigerung von plus 8 Prozent gegenüber dem Vorjahreswochenende, als "Star Trek Beyond" mit Chris Pine und 303 000 Zuschauern zur Premiere auf den Premiumplatz flog.

Gold
"Ich - Einfach unverbesserlich 3" ist der Gewinner des Kinosommers bislang. Noch am vierten Wochenende erreicht die Universal Pictures-Produktion mit 320 000 kleinen und großen Besuchern höhere Kartenverkäufe, als "Dunkirk", "Valerian" oder "Spider-Man: Homecoming" in den letzten Wochen an ihrem Premierenwochenende erreicht haben. Mit insgesamt 3,2 Millionen besetzten Kinosesseln liegt das Werk mit der Stimme von Oliver Rohrbeck nur noch knapp hinter den 3,4 Millionen Interessierten von "Fifty Shades Darker" und den 3,3 Millionen Kinogängern von "Die Schöne und das Biest".

Um nur leichte minus 32 Prozent ließ der Besucherstrom nach. Bei dem Riesenerfolg hatten weitere 19 Kinos den Zeichentrickfilm gebucht, der eh schon der meistgezeigte Streifen Deutschlands gewesen ist und seine Vormachtstellung weiter ausbaut.

Silber
226 000 junge und ältere Besucher war ein weiterer dritter Teil das Eintrittsgeld wert: "Ostwind - Aufbruch nach Ora" startet damit besser als der erste Part, der 2013 mit 189 000 verkauften Tickets aus dem Debutwochenende gegangen war, aber weniger als der zweite Teil, den 2015 rund 320 000 Zuschauer sehen wollten. Der Neue Constantin-Abenteuerfilm von Katja von Garnier steht auf 584 Spielplänen.

Bronze
"Dunkirk" muss sich trotz des Medienrummels und der guten Kritiken mit dem dritten Platz bescheiden. 200 000 Besucher sahen sich den Christopher Nolan-Abenteuerfilm an. Die Warner Brothers-Produktion lief in 465 Filmtheatern an.

Die Neuen
Columbia Pictures starteten "Baby Driver" in lediglich 358 Kinos, aber auch diese Zahl kann die schwachen 91 000 Kinogänger nur bedingt entschuldigen. Trotz der guten Kritiken besteht offenbar wenig Interesse an dem Ansel Elgort-Kriminalfilm, der damit nur auf Rang sechs stottert.

"Wish Upon" wird bloß Achter. Der Splendid-Horrorfilm mit Joey King konnte nur 35 000 Zuschauer bewegen, in den nur 175 Kinos Platz zu nehmen.

Als Semi-Programmkinotitel schafft es "The Party" als Neunter in die Charts. 29 000 Karten konnten für die britische Komödie mit Kristin Scott Thomas verkauft werden, die Weltkino Filmverleih auf 121 Spielpläne setzen ließ.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" (2. Woche / bisher insgesamt 542 000 Zuschauer); Fünfter ist "Spider-Man: Homecoming" (3. Woche / 757 000); Siebter ist "Das Pubertier" (4. Woche / 508 000) und Zehnter schließlich "Pirates of the Caribbean - Salazars Rache" (10. Woche / 2,5 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Fünf Neustarts in den Top Ten - da fand ein reger Austausch statt, dem einige Langläufer zum Opfer fielen. Dazu gehört zum Beispiel "Transformers - The Last Knight", der in seiner sechsten Woche aus den Charts verdrängt worden ist. Mit 1,1 Millionen Besuchern ist der fünfte Teil der Paramount Pictures-Saga von Michael Bay erfolgreich gelaufen. Es ist aber kein Vergleich mit dem Vorgänger "Ära des Untergangs", der 2014 noch 2,5 Millionen Kinogänger zählen konnte und somit im internationalen Trend liegt. Wahrlich Zeit für Bay, Schluss mit den Spielzeugrobotern zu machen, so lange es noch halbwegs am schönsten ist.

Die Positivüberraschung des deutschen Kinosommers ist der passend sommerliche "Baywatch". In neun Wochen konnte die Paramount-Komödie mit Dwayne Johnson 1,9 Millionen mal die Kinosessel füllen.

"Girls Night Out" ist mit 382 000 Zuschauern ein mäßiger Erfolg geworden. Die Columbia Pictures-Komödie mit Scarlett Johnsson musste am fünften Wochenende weichen.

Der Programmkinotitel "Paris kann warten" musste am dritten Wochenende aus den Charts weichen. Der in nur 90 Spielstätten gezeigte Tobis-Komödie mit Diane Lane hat insgesamt lediglich 72 000 Besucher gezählt.

An die Riesenerfolge von "Wonder Woman" in den USA und in Großbritannien kommt der Fantasy-Film hier zu Lande nicht heran. 755 000 Kinogänger in sieben Wochen sind ein mäßiges Ergebnis für die Warner Brothers Pictures-Produktion mit Gal Gadot.



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