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Planet der Affen: Survival
Planet der Affen: Survival
© 20th Century Fox

Kinocharts Deutschland (3. - 6.8.): Affen haben ihre Mühe mit den Minions

"Ich - Einfach unverbesserlich 3" erfolgreichster Film 2017

Wie schon international entflammt "Planet der Affen - Survival" die deutschen Kinocharts nicht gerade - der dritte Teil lag am Wochenende deutlich unter den Eröffnungen der beiden Vorgänger. Da auch der andere große Neustart "Emoji" enttäuschte, lagen die Umsätze der Top Ten um minus 31 Prozent unter denen des Vorjahreswochenendes, als "Pets" mit 705 000 kleinen und großen Besuchern als Debutant ganz oben einstieg. Aus deutscher Sicht erfreulich und ein Lichtblick: Der starke Start von "Grießnockerlaffäre".

Gold
Ganze 1800 Zuschauer haben verhindert, dass "Ich - Einfach unverbesserlich 3" gar zum fünften Mal ganz von oben grüßen konnte. 215 000 verkaufte Karten reichten Neuling "Planet der Affen - Survival" zur Eroberung des Premiumplatzes. "Prevolution" war 2011 mit 410 000 Besuchern und "Revolution" 2014 mit 380 000 Kinogängern gestartet. Der Abwärtstrend lässt sich nicht leugnen, das Interesse an den CGI-Affen aus dem Hause 20th Century Fox schwindet. Der Science Fiction-Film mit Andy Serkis startete in 614 Kinos.

Silber
Mit 213 000 Besuchern verpasst der in seine fünfte Woche gehende "Ich - Einfach unverbesserlich 3" die Verteidigung des Kinokassenthrons nur knapp. Der Animationsstreifen ist mit inzwischen 3,6 Millionen jungen und älteren Zuschauern der erfolgreichste Film des Jahres in den deutschen Lichtspielhäusern. Den zweiten Teil, der 2013 ebenfalls 3,6 Millionen Karten verkaufen konnte, wird die Universal Pictures-Produktion überholen; die 2,5 Millionen Interessierten, die der erste Part 2010 zählen konnte, hat er schon lange überflügelt. Nur "Minions" und dessen 6,9 Millionen Mal besetzte Kinosessel sind außer Reichweite. Mit 764 Spielorten bleibt das Werk mit der Stimme von Oliver Rohrbeck der mit Abstand meistgezeigte Streifen Deutschlands; erstmals haben aber 18 Filmtheater den dritten Teil aus ihrem Programm genommen.

Bronze
"Ostwind - Aufbruch nach Ora" wird durch "Planet der Affen" ebenso einen Rang nach unten gedrängt, hält sich dabei mit gemäßigtem Zuschauerschwund von minus 41 Prozent aber wacker. 132 000 Besucher wollten am zweiten Wochenende dabei sein. Der deutsche Abenteuerfilm von Katja von Garnier hatte seine Spielstättenzahl auf 665 Lichtspielhäuser deutlich ausgeweitet: 81 Kinos zeigen die Neue Constantin-Produktion nun zusätzlich. Insgesamt sind bis jetzt 471 000 Eintrittskarten gelöst worden.

Die Neuen
In gut 500 Spielstätten weniger als "Ostwind" läuft "Grießnockerlaffäre" und erreichte mit 126 000 Kinogängern doch fast dessen Ergebnis. Ein starker Start auf dem vierten Platz für die deutsche Komödie mit Sebastian Bezzel in bloß 155 Filmtheatern. Neue Constantin können sich hier über eine funktionierende Reihe freuen: "Dampfnudelblues" startete 2013 einst mit 48 000, "Winterkartoffelknödel" 2014 mit 86 000 und "Schweinskopf al dente" letztes Jahr mit 111 000 Zuschauern. Hier ist der Trend ein Freund.

Haben die warnenden Kritiken doch gefruchtet? "Emoji - Der Film" startet schwach auf dem fünften Rang mit nur 115 000 kleinen und großen Besuchern. Der Columbia Pictures-Animationsstreifen mit der Stimme von Tim Oliver Schultz steht auf 475 Spielplänen.

Auf den Plätzen

Sechster ist "Dunkirk" (2. Woche / bisher insgesamt 406 000 Zuschauer); Siebter ist "Valerian - Die Stadt der tausend Planeten" (3. Woche / 736 000); Achter ist "Das Pubertier" (5. Woche / 619 000); Neunter ist "Baby Driver" (2. Woche / 223 000) und Zehnter schließlich "Spider-Man - Homecoming" (4. Woche / 860 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
"Wish Upon" lässt viel zu wünschen übrig für Splendid Film. Mit lediglich 80 000 verkauften Karten in zwei Wochen floppt der Horrofilm mit Joey King. Für den Programmkinotitel "The Party" reicht die Reichweite nicht für eine zweite Woche in den Top Ten. Die britische Weltkino Filmverleih-Komödie mit Kristin Scott Thomas konnte bis jetzt 68 000 Besucher begrüßen.

Am erst elften Wochenende segelt Captain Jack Sparrow aus den Charts-Gewässern. In Deutschland ist die Marke "Pirates of the Caribbean" also immer noch eine Marke. "Salazars Rache" war 2,6 Millionen Interessierten das Eintrittsgeld wert. Der Walt Disney-Abenteuerfilm mit Johnny Depp bleibt damit aber deutlich unter den 4,4 Millionen Zuschauern, die 2011 den vierten Part "Fremde Gezeiten" sehen wollten - ganz zu schweigen von den 6 bis 7 Millionen verkauften Karten, welche die ersten drei Teile jeweils für sich gewinnen konnten.



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