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Killer's Bodyguard mit Samuel L. Jackson und Ryan Reynolds
Killer's Bodyguard mit Samuel L. Jackson und Ryan Reynolds
© 20th Century Fox

Kinocharts USA (18. - 20.8): Ryan Reynolds und Samuel Jackson treffen ins Schwarze

Unglücklicher Steven Soderbergh

Es kam nicht ganz so schlimm wie vorausgesagt, aber nur mit etwas weniger als einer Million Dollar Differenz entkam das letzte US-Kinowochenende dem Makel, das bisher schwächste des Jahres zu werden. Die Top Twelve erwirtschafteten 81,5 Millionen Dollar - deutlich weniger als das Vorjahreswochenende, als mit dem Hattrick von "Suicide Squad" mit Margot Robbie und 20 Millionen Dollar an der Spitze 119 Millionen Dollar in die Kassen kamen. Der negative Lauf des Sommers setzt sich also ungebremst fort: Die Sommersaison liegt knapp 13 Prozent unter dem Vorjahr, wobei besonders der August mit minus 34 Prozent im Jahresvergleich reinschlägt.

Gold
Besser als erwartet. Mit diesem Gefühl kommt der beileibe nur mäßig startende "The Hitman's Bodyguard" zum Auftakt ins Ziel. Die 30 Millionen Dollar teure Komödie mit Samuel L. Jackson und Ryan Reynolds erreicht 21 Millionen Dollar. 3377 Kinos zeigen die Summit Entertainment-Produktion.

Silber
Am zweiten Wochenende muss sich Spitzenreiter "Annabelle: Creation" mit Silber zufrieden geben. Der Zuschauerschwund im Wochenvergleich ist mit minus 55 Prozent zu heftig gewesen, um die Tabellenführung noch zu verteidigen. Eintrittskarten im Wert von 15 Millionen Dollar wechselten die Besitzer. 40 zusätzliche Lichtspielhäuser hatten den Horrorfilm auf die Leinwände genommen, so dass die New Line Cinema-Produktion jetzt auf 3542 Spielplänen steht. In zehn Tagen hat der 15 Millionen Dollar teure Anthony LaPaglia-Streifen 64 Millionen Dollar umgesetzt.

Bronze
Nicht besonders glücklich wird Steven Soderbergh mit seinem Comeback sein. "Logan Lucky", der erste Kinofilm des Regisseurs seit vier Jahren, hat exzellente Kritiken bekommen, aber wie so oft bei Soderbergh schlägt sich das nicht im Klingeln der Kassen nieder. Nur kümmerliche 7,6 Millionen Dollar erreicht der Kriminalfilm mit Channing Tatum und Adam Driver. Die Bleecker Street-Produktion ist in 3031 Filmtheatern zu sehen.

Auf den Plätzen

Vierter wurde "Dunkirk" (5. Woche / bisher insgesamt 165 Millionen Dollar); Fünfter wurde der Animationsstreifen "The Nut Job: Nutty by Nature" mit der Stimme von Will Arnett (2. Woche / 18 Mio.), der mit unverändert irrwitzigen 4003 Spielorten das meistgezeigte Werk Nordamerikas bleibt; Sechster wurde "The Emoji Movie" (4. Woche / 72 Mio.); Siebter wurde "Spider-Man: Homecoming" (7. Woche / 314 Mio.); Achter wurde die Komödie "Girls Trip" mit Queen Latifah (5. Woche / 104 Mio.); Neunter wurde "The Dark Tower" (3. Woche / 42 Mio.) und Zehnter schließlich das Weinstein Company-Drama "Wind River" mit Elizabeth Olsen (3. Woche / 4,0 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)

Der bereits 2014 gedrehte, aufgrund der Insolvenz von Relativity Media aber jahrelang in den Regalen verstaubende "Kidnap" verabschiedet sich am dritten Wochenende aus den Top Ten. Der von Aviron in die Kinos gebrachte Halle Berry-Thriller hat mit 25 Millionen Dollar wenigstens schon einmal die reinen Produktionskosten in Höhe von 21 Millionen Dollar eingespielt.

Das Lionsgate-Drama "The Glass Castle" mit Brie Larson wird schon am zweiten Wochenende mit lediglich 10 Millionen Dollar aus den Charts verdrängt.

Ein mäßiger Erfolg ist "Atomic Blonde" geworden. Den Amerikanern ist der Thriller mit Charlize Theron in vier Wochen 47 Millionen Dollar wert gewesen. Die Focus Features-Produktion hatte 30 Millionen Dollar gekostet.



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