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Berlinale-Trailer im Berlinale-Palast
Berlinale-Trailer im Berlinale-Palast
© Berlinale

Berlinale Co-Production Market

Spielfilm- und Serienprojekte jetzt einreichen

Bis zum 11. Oktober können international erfahrene Produzenten neue Spielfilmprojekte, für die sie Koproduzenten suchen, beim 15. Berlinale Co-Production Market, der vom 18. bis 21. Februar 2018 stattfinden wird, einreichen. Die Budgets der Projekte sollten zwischen 1 und 20 Millionen Euro liegen, und mindestens 30% der Finanzierung oder die Produktionsförderung aus dem Heimatland müssen bereits gesichert sein.

Für Projekte aus Ländern, in denen Filme unter schwierigen Bedingungen und mit kleineren Durchschnittsbudgets produziert werden, ist die Budgethürde niedriger gesetzt, um ihnen den Zugang zum internationalen Markt zu erleichtern. Auch dieses Jahr können sich Produzenten aus den vom World Cinema Fund der Berlinale unterstützten Regionen Lateinamerika, Zentralamerika, Karibik, Afrika, Naher und Mittlerer Osten, Zentralasien, Südostasien und Kaukasus mit Projekten bewerben, deren Budgets bei etwa 750 000 Euro liegen. Diese Ausnahme gilt ebenfalls für Spielfilmprojekte aus Griechenland, Spanien, Portugal und Südosteuropa.

Zudem werden erneut drei vielversprechende "Berlinale Directors"-Projekte gesucht: Projekte von Regisseure, die in Vorjahren mit Filmen im Programm der Berlinale vertreten waren, müssen bei der Einreichung noch keine 30%-Finanzierung vorweisen und können so schon früh bei der Partnersuche unterstützt werden.

Aus allen Einreichungen für den Berlinale Co-Production Market werden bis Ende Dezember etwa 25 Spielfilmprojekte ausgewählt. Zehn weitere Projekte werden beim "Talent Project Market" in Kooperation mit Berlinale Talents präsentiert – hierfür endet die Bewerbungsfrist bereits am 4. September.

Für die ausgewählten Projekte wird beim Berlinale Co-Production Market ein maßgeschneiderter Meeting-Zeitplan erstellt. Etwa 1300 individuell vorab geplante Einzeltreffen mit interessierten potenziellen Koproduzenten, Finanziers, Weltvertrieben, Verleihern, TV-Sendern und Förderern finden hier statt. Produzenten und Finanziers, die auf der Suche nach Koproduktions-Projekten sind, können sich im November 2017 um die Teilnahme bewerben.

Neben den Spielfilmprojekten werden beim Berlinale Co-Production Market auch wieder einige internationale Firmen ohne Projekt im "Company Matching" vorgestellt. Bei den Pitching-Veranstaltungen "CoPro Series" und "Books at Berlinale" gibt es zudem wieder neue Serien- beziehungsweise Romanstoffe zu entdecken.

Für "Drama Series"-Projekte, die sich ebenfalls ab sofort bis zum 23. Oktober für die Teilnahme am begehrten "CoPro Series"-Pitching bewerben können, gelten keine festen Finanzierungskriterien. Die neuen Serienprojekte im Entwicklungsstadium können aus aller Welt stammen und in Berlin internationale Koproduktionspartner suchen. Beim "CoPro Series"-Event organisiert das Team des Berlinale Co-Production Market neben dem Pitch auch Meetings mit potenziellen Partnern für ihre Produzenten. Die Veranstaltung findet im Rahmen der "Drama Series Days" statt, der gemeinsamen Initiative von European Film Market, Berlinale Co-Production Market und Berlinale Talents.

Zu den bei "CoPro Series" in den vergangenen Jahren vorgestellten Projekten zählen unter anderem die heiß erwarteten deutschen Serien "Babylon Berlin" von Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Handloegten, "Das Verschwinden" von Hans-Christian Schmid sowie die norwegische Erfolgsserie "Valkyrien".

Von den internationalen Spielfilmprojekten, die in den Vorjahren für den Berlinale Co-Production Market ausgewählt wurden, sind bereits 250 inzwischen erfolgreich realisiert worden. In diesem Jahr machten bisher unter anderem die Berlinale-Preisträger "Sommer 1993" von Carla Simón (Generation, GWFF Preis Bester Erstlingsfilm) und "Eine fantastische Frau" von Sebastián Lelio (Wettbewerb, Silberner Bär für das Beste Drehbuch) von sich reden.

Der Berlinale Co-Production Market ist Teil des European Film Market. Hauptpartner des Berlinale Co-Production Market sind seit 2004 die MDM – Mitteldeutsche Medienförderung und seit 2005 Creative Europe – MEDIA, Programm der Europäischen Union.



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