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Stephen King's Es
Stephen King's Es
© Warner Bros.

Kinocharts Deutschland (5. - 8.10.): "Es" läuft phantastisch

"Blade Runner 2049" bleibt nur Silber

"Es" läuft phantastisch. Und ohne die Stephen King-Verfilmung wäre es wohl trübe bestellt um die Auslastung in den deutschen Lichtspielhäusern. Die Neustarter "Blade Runner 2049", "My Little Pony" oder "Unter deutschen Betten" ließen am Wochenende die Kassen auf jeden Fall nicht besonders laut klingeln. Kein Wunder also, dass der mäßige Besuch der Top Ten-Filme um minus 17 Prozent hinter den Zuschauerzahlen des Vorjahres zurück blieb, als "Findet Dorie" mit 876 000 kleinen und großen Besuchern gestartet war.

Gold
Um nur gemäßigte minus 39 Prozent ging der Kartenverkauf im Wochenvergleich für "Es" zurück, so dass der Horrorfilm an seinem zweiten Wochenende immer noch über eine halbe Million Kinogänger vor seine Leinwände locken konnte, genauer gesagt 573 000, was problemlos für die Verteidigung des Kinokassenthrons reichte. Nach zehn Tagen liegt die Gesamtbesucherzahl bereits bei 2,1 Millionen Interessierten, womit der Andy Muschietti-Streifen "The Green Mile" und dessen ebenfalls 2,1 Millionen Zuschauer überholt hat und zur erfolgreichsten Stephen King-Adaption hier zu Lande geworden ist. Nach dem Millionenstart haben sich weitere Kinobesitzer diesen Hit gesichert, der dadurch mit Abstand auch das meistgespielte Werk des Landes bleibt. 710 Spielorte haben die Warner Brothers-Produktion im Programm, 50 mehr als in der Premierenwoche.

Silber
Mäßige 247 000 Besucher fanden sich für "Blade Runner 2049" mit Ryan Gosling ein. Der Columbia Pictures-Science Fiction-Film startete immerhin in 610 Filmtheatern.

Bronze
Am zweiten Wochenende muss sich "Cars 3" mit dem dritten Rang begnügen. Dabei ließ das Interesse der jungen und älteren Kinogänger mit minus 28 Prozent nur erfreulich gering nach; dennoch ging es um einen Platz runter. Auch der Animationsstreifen mit der Stimme von Manou Lubowski läuft am zweiten Wochenende in mehr Spielstätten als zum Auftakt: 22 weitere Filmtheater haben die Walt Disney-Produktion auf den Spielplan gesetzt, so dass die Fortsetzung nun in 636 Kinos über die Leinwände flackert. 188 000 Karten wurden am Wochenende verkauft, womit sich das Gesamtergebnis auf 712 000 kleine und große Zuschauer erhöht hat.

Die Neuen
Mit lediglich 83 000 jungen und älteren Besuchern erreicht "My Little Pony" bloß den sechsten Rang, obwohl Tobis Filmverleih immerhin 519 Lichtspielhäuser mit dem Animationsstreifen bestückt haben.

Gerade mal 50 000 Interessierte lösten ein Ticket für "Unter deutschen Betten". Die heimische Komödie mit Veronica Ferres platziert sich damit nur als Achter. 310 Spielorte haben die 20th Century Fox-Produktion ins Programm genommen.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Kingsman - The Golden Circle" (3. Woche / bisher insgesamt 713 000 Zuschauer); Fünfter ist "The LEGO Ninjago Movie" (3. Woche / 479 000); Siebter ist "Victoria und Abdul" (2. Woche / 179 000); Neunter ist "High Society" (4. Woche / 486 000) und Zehnter ist schließlich "The Circle" (5. Woche / 432 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Ein deutsches Trio musste die Top Ten verlassen: Mit den gigantischen Erfolgen von "Traumschiff Surprise" mit 9 Millionen und "Der Schuh des Manitou" mit 12 Millionen verkauften Karten kann sich "Bullyparade - Der Film" überhaupt nicht messen. Aber 1,8 Millionen Besucher in acht Wochen sind ein Erfolg für die heimische Warner Brothers-Komödie von und mit Michael Herbig.

Dagegen floppt das heimische Drama "Rock My Heart" mit Dieter Hallervorden. Schon am zweiten Wochenende ist Charts-Schluss für die Wild Bunch-Produktion, die bei 97 000 jungen und älteren Kinogängern liegt.

Besser lief es für den heimischen Animationsstreifen "Happy Family", der ein mäßiger Erfolg geworden ist. Die Warner Brothers-Produktion von Holger Tappe ist in sieben Wochen 446 000 kleinen und großen Zuschauern das Eintrittsgeld wert gewesen.



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