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Stephen King's Es mit Bill Skarsgard
Stephen King's Es mit Bill Skarsgard
© Warner Bros.

Kinocharts Deutschland (19. - 22.10.): "Es" bleibt Maß aller Dinge

"Schneemann" schmilzt, laues Lüftchen durch "Geostorm"

Jetzt kann nur noch Elyas M'Barek helfen. Wenn an diesem Wochenende "Fack ju Göhte 3" anläuft, dann werden die deutschen Kinobesitzer aufatmen. Denn das letzte Wochenende war wieder ein ganz schwaches. Die Neustarter "Schneemann" und "Geostorm" interessierten zu wenige, als dass sich die Reihen mal wieder füllten. So blieben die Zuschauerzahlen um minus 42 Prozent unter denen des Vorjahres, als "Findet Dorie" mit 577 000 Besuchern an die Spitze verteidigte.

Gold
"Es" liegt auch am vierten Wochenende weiter vorn. 170 000 Kinogänger wollten die Stephen King-Verfilmung sehen, was einem gemäßigten Zuschauerschwund von minus 42 Prozent im Wochenvergleich entspricht. Mit 701 Lichtspielhäusern blieb der Horrorfilm der meistgezeigte Streifen Deutschlands, wenn er auch von 19 Spielplänen genommen worden war. Die Warner Brothers-Produktion hat bisher insgesamt 2,8 Millionen Karten verkauft.

Silber
Der in den USA so schwer gefloppte "Schneemann" wird hier zu Lande immerhin Zweiter. Aber das Ergebnis ist keines, mit dem sich Michael Fassbender & Co. brüsten können. Lediglich 134 000 Interessierte wollten sich den Kriminalfilm ansehen. Die Universal Pictures-Produktion startete in 439 Spielstätten.

Bronze
"Blade Runner 2049" muss sich nach Silber diesmal zwar mit dem dritten Rang begnügen, aber am dritten Wochenende hielt sich der Science Fiction-Film mit einem Kartenverkaufsrückgang von bloß minus 24 Prozent hervorragend. Offensichtlich überzeugt die Qualität der Columbia Pictures-Produktion doch so sehr, dass es Wiederholungsseher oder gute Mundpropaganda gegeben hat. 118 000 Zuschauer fanden sich in den 677 Filmtheatern ein. Damit ist das Ryan Gosling-Werk in 34 zusätzlichen Kinos zu sehen und hat bis jetzt 684 000 Besucher für sich gewinnen können.

Die Neuen
"Geostorm" sorgt zur Premiere nur für ein laues Lüftchen: Lediglich 104 000 Kinogänger wollten den Thriller mit Gerard Butler sehen. 440 Lichtspielhäuser nahmen die Warner Brothers Pictures ins Programm.

Der Cannes-Gewinner "The Square" schafft es als Programmkinotitel mit 35 000 verkauften Karten noch auf den zehnten Rang in die Charts. Die schwedische Komödie von Ruben Östlund ist von Alamode Film in 104 Spielstätten verliehen worden.

Auf den Plätzen
Fünfter ist "Cars 3 - Evolution" (4. Woche / bisher insgesamt 970 000 Zuschauer); Sechster ist "Kingsman - The Golden Circle" (5. Woche / 924 000); Siebter ist "The LEGO Ninjago Movie" (5. Woche / 610 000); Achter ist "My Little Pony" (3. Woche / 210 00) und Neunter ist "American Assassin" (2. Woche / 126 00).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Das britische Universal Pictures-Drama "Victoria und Abdul" mit Judi Dench ist mit 280 000 Interessierten in vier Wochen ein passabler Erfolg geworden.

Erfreulich erfolgreich lief trotz mieser Kritiken die deutsche Warner Brothers-Komödie "High Society". Der Emilia Schüle-Streifen konnte in fünf Wochen 560 000 Karten absetzen.

Ein Mega-Flop ist dagegen "Captain Underpants". Mit dem Animationsstreifen wussten offensichlich weder Eltern noch Kinder etwas anzufangen. Die 20th Century Fox-Produktion ist am zweiten Wochenende schon wieder aus den Charts verschwunden und würde mit insgesamt 57 000 Zuschauern gerade mal ein Fußballstadion füllen.



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