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Thor: Tag der Entscheidung mit Chris Hemsworth, Tessa...ffalo
Thor: Tag der Entscheidung mit Chris Hemsworth, Tessa Thompson und Mark Ruffalo
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts USA (10. - 12.11.): "Daddy's Home" und "Orient Express" besser als erwartet

"Thor" schon jetzt stärker als beide Vorgänger

Wie erwartet hat "Thor: Ragnarok" problemlos die Tabellenspitze der US-Kinocharts am Wochenende verteidigt, während die beiden Neustarter "Daddy's Home 2" und "Murder on the Orient Express" bessere Ergebnisse verzeichneten, als Analysten erwartet hatten. Dennoch reichten die Umsätze der Top Twelve nicht an diejenigen des Vorjahreswochenendes heran, als "Doctor Strange" mit Benedict Cumberbatch und 53 Millionen Dollar an seinem zweiten Wochenende erneut die Spitze holte. Damals lagen die Gesamtumsätze bei 186 Millionen Dollar, jetzt bei lediglich 139 Millionen Dollar.

Gold

Schon nach zehn Tagen hat "Thor: Ragnarok" ("Thor - Tag der Entscheidung") mit einem Einspiel von 211 Millionen Dollar die Gesamteinnahmen seiner beiden Vorgänger überholt. "Thor" hatte 2011 181 Millionen Dollar, "Thor: The Dark World" 2013 206 Millionen Dollar umgesetzt. Die guten Kritiken und die Zuschauerbegeisterung machen diese Walt Disney Studios-Produktion zu einem Riesenerfolg, der weiter die Anziehungskraft der Marvel Comic-Verfilmungen beweist. Spannend wird es am kommenden Wochenende, wenn Warner Brothers Pictures ihre DC Comic-Verfilmung "Justice League" auf über 4000 Leinwänden in die Lichtspielhäuser bringen werden - wie gut wird sich "Thor: Ragnarok" behaupten?

Am vergangenen Wochenende tat er es mit 56 Millionen Dollar Umsatz in unverändert 4080 Spielorten gut, womit er auch meistgespielter Streifen Nordamerikas bleibt. Der 180 Millionen Dollar teure Fantasy-Film mit Chris Hemsworth verlor mit minus 53 Prozent ordentlich, aber nicht beunruhigend viel seines Publikums vom Premierenwochenende.

Silber
38 Millionen Dollar hatte "Daddy's Home" zum Auftakt vor zwei Jahren zu Weihnachten an Eintrittskarten absetzen können. Für die Fortsetzung "Daddy's Home 2" reichte es jetzt zwar nur zu 30 Millionen Dollar, dennoch können Paramount Pictures mit diesem soliden Ergebnis zufrieden sein. Denn zum Einen ist es nicht Weihnachten und das Marktumfeld damit schwieriger, zum Anderen hatten Branchenkenner aufgrund der miserablen Kritiken mit einem wesentlich niedrigem Startergebnis gerechnet. Die 69 Millionen Dollar teure Komödie mit dem Väter-Doppel aus Will Ferrell und Mark Wahlberg sowie Mel Gibson und John Lithgow startete in 3575 Filmtheatern.

Bronze
Die 20th Century Fox-Neuverfilmung von "Murder on the Orient Express" erreichte 28 Millionen Dollar und damit ebenfalls mehr als prognostiziert. Der 55 Millionen Dollar teure Kriminalfilm von und mit Kenneth Branagh, der gemischte Kritiken erreicht hat, steht auf 3341 Spielplänen.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "A Bad Moms Christmas" (2. Woche / bisher insgesamt 40 Millionen Dollar); Fünfter wurde "Jigsaw" (3. Woche / 34 Mio.); Sechster wurde die Komödie "Boo 2! A Madea Halloween" von und mit Tyler Perry (4. Woche / 46 Mio.); Siebter wurde "Geostorm" (4. Woche / 31 Mio.); Achter wurde "Blade Runner 2049" (6. Woche / 88 Mio.); Neunter wurde der Horrorfilm "Happy Death Day" mit Jessica Rothe (5. Woche / 55 Mio.) und Zehnter schließlich das Drama "Lady Bird" von Greta Gerwig (2. Woche / 1,7 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)

"Thank You for Your Service" mit Miles Teller floppt mit nur 9 Millionen Dollar. Das Universal Pictures-Drama um Kriegsveteranen und ihre Bewältigung der Erlebnisse kostete 20 Millionen Dollar und muss bereits am dritten Wochenende aus den Top Ten weichen.

Und noch ein Flop mit Miles Teller: Trotz sehr guter Kritiken konnte "Only the Brave" sein Publikum nicht finden und ist nach vier Wochen aus den Top Ten verdrängt worden. 38 Millionen Dollar hat die Columbia Pictures-Produktion gekostet, welche die wahre Geschichte vom verzweifelten Kampf von Feuerwehrmännern gegen einen Flächenbrand erzählt - nur 17 Millionen Dollar konnten eingespielt werden.

"Let There Be Light", das christlich-religiöse Drama von und mit Kevin Sorbo, hatte es trotz weniger Einsätze an seinem zweiten Wochenende in die Charts geschafft. Zu mehr reicht es für die Atlas Distribution-Produktion nun aber nicht. Am dritten Wochenende ist jetzt Box Office-Schluss mit 6,0 Millionen Dollar.



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