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Justice League - Ezra Miller als The Flash, Ben...Woman
Justice League - Ezra Miller als The Flash, Ben Affleck als Batman und Gal Gadot als Wonder Woman
© Warner Bros.

Kinocharts international: "Justice League" stürmt die Spitzen

Nur in Polen dritter Sieger

Von einer Comic-Verfilmung zur nächsten. Hatte vor zwei Wochen "Thor: Ragnarok" noch die weltweiten Charts dominiert, stand das vergangene Wochenende ganz im Zeichen der "Justice League". Der 300 Millionen Dollar teure US-Fantasy-Film, dem es in Deutschland nicht gelang, "Fack ju Göhte 3" zu entthronen, schaffte es lediglich auch nicht in Bulgarien, Finnland und Polen an die erste Stelle. Interessant: Es waren jeweils heimische Produktionen, an denen die Warner Brothers Pictures-Produktion nicht vorbei kam.

"Thor: Ragnarok" ist mit 749 Millionen Dollar weltweit bereits in die Top Ten der erfolgreichsten Filme des Jahres aufgerückt. Dass "Justice League" ihm wird nachfolgen können, gilt als ausgeschlossen, insbesondere aufgrund des mauen US-Starts. Derzeit liegt die DC Comic-Verfilmung bei 307 Millionen Dollar auf Rang 26 der Jahresbesten. Ganz vorne sind weiterhin mit je 1,2 Milliarden Dollar "Beauty and the Beast" und "Fast & Furious 8" zu finden.

Brasilien
Mit 2,7 Millionen Besuchern ist "Justice League" exzellent gestartet und hat "Thor: Ragnarok" die Kinokassenkrone entwunden, die dieser drei Wochen getragen hatte. Der Chris Hemsworth-Streifen hat insgesamt 5,7 Millionen Besucher begrüßen können, was ihn auch zum aktuell erfolgreichsten Film in den Top Ten nach Gesamtbesucherzahl macht. Dritter ist "The Mountain Between Us" ("Zwischen zwei Leben"), der US-Abenteurfilm mit Kate Winslet, den in drei Wochen 381 000 Kinogänger sehen wollten. Erfolgreichster Film des Jahres ist "Despicable Me 3" mit 8,9 Millionen kleinen und großen Zuschauern.

China
Gut, aber nicht großartig lautet das Startergebnis analog zum US-Debut für "Justice League" mit Ben Affleck im Reich der Mitte: Knapp hinter den 10 Millionen Karten, die zwei Wochen zuvor zur Premiere von "Thor: Ragnarok" verkauft werden konnten, lösten nun 9,6 Millionen Interessierte ein Ticket. Zum Vergleich: "Fast & Furious" startete im April mit 36 Millionen Zuschauern. "Murder on the Orient Express" von und mit Kenneth Branagh verteidigte am zweiten Wochenende die Silbermedaille; der US-Kriminalfilm ist bisher 6,4 Millionen Besuchern das Eintrittsgeld wert gewesen. Ex-Tabellenführer "Thor: Ragnarok" bekommt die neue Comic-Konkurrenz schlecht - die Walt Disney-Produktion büßt minus 70 Prozent des Publikums des Wochenendes zuvor ein und muss sich in der dritten Woche mit Bronze begnügen. Mit 20 Millionen Kinogängern ist die Marvel Comic-Verfilmung der aktuell erfolgreichste Film in den Top Ten nach Gesamtbesucherzahl. Mit Abstand erfolgreichster Film des Jahres mit gigantischen 159 Millionen Besuchern und damit auch aller Zeiten ist der heimische Abenteuerfilm "Zhan lang 2" ("Wolf Warrior 2").

Großbritannien
Wenn man sieht, dass "Paddington 2" in der Woche zuvor mit 8,2 Millionen Pfund Premiere gefeiert hatte, sind die 7,2 Millionen Pfund für "Justice League" kein besonders herausragendes Ergebnis. Es reicht zur Übernahme der Spitze, aber die Schlagzeilen gehören eher dem heimischen Abenteuerfilm, bei dem Ben Whishaw dem Bären wieder seine Stimme geliehen hat, und der, nun mit Silber bedacht, bereits 17 Millionen Pfund in zehn Tagen hat verzeichnen können. Von zwei auf drei runter ging es am dritten Wochenende für "Murder on the Orient Express", für den Karten im Wert von 18 Millionen Pfund die Besitzer gewechselt haben. Aktuell erfolgreichster Film nach Gesamtumsatz in den Top Ten ist nach vier Wochen auf Rang vier "Thor: Ragnarok", der bei 28 Millionen Pfund steht. Erfolgreichster Film des Jahres ist "Beauty and the Beast" mit 72 Millionen Pfund.

Polen
Hier scheitert "Justice League" und muss sich als dritter Sieger bescheiden. Die Tabellenführung behauptet am zweiten Wochenende die heimische Weihnachtskomödie "Listy do M. 3" von Tomasz Konecki, die nach zehn Tagen schon 1,6 Millionen Kinogänger anlocken konnte. Das reicht bereits für Rang fünf in der Jahresbestenliste. Silber geht an das heimische Sportlerdrama "Najlepszy" mit Jakub Gierszal, das mit 114 000 Zuschauern knapp vor "Justice League" einlief, das gerade mal 110 000 Interessierte sahen. Aktuell erfolgreichster Film in den Top Ten nach Gesamtbesucherzahl und zugleich des Jahres ist das heimische Drama "Botoks" von Patryk Vega nach acht Wochen auf Platz neun.

Spanien
Mäßiger Start für "Justice League" an der Spitze mit 385 000 Kinogängern, der dem Tabellenführer "Thor: Ragnarok" so übel zusetzt, dass jener auf den fünften Platz abstürzt. In die umgekehrte Richtung ging es für den heimischen Horrorfilm "El Secreto del Marrowbone" von Sergio G. Sánchez, der am vierten Wochenende vom dritten auf den zweiten Rang aufsteigt und mit der US-Horrorkonkurrenz "Happy Deathday" die Plätze tauscht. Insgesamt 893 000 Interessierte haben sich in vier Wochen für den spanischen Grusel entschieden, während das Jessica Rothe-Werk in zwei Wochen 257 000 mal die Kinosessel füllen konnte. Aktuell erfolgreichster Film in den Top Ten nach Gesamtbesucherzahl ist "Tadeo Jones 2: El secreto del Rey Midas", ein heimischer Animationsfilm mit 3,1 jungen und älteren Zuschauern nach 13 Wochen auf Platz 10. Damit ist der Streifen bereits die dritterfolgreichste Produktion des Jahres, hinter "Beauty and the Beast" und "Despicable Me 3", die von jeweils 3,7 Millionen Interessierten gesehen worden sind.



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