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Coco
Coco
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts USA (1. - 3.12.): Keine Konkurrenz für "Coco"

Julia Roberts nimmt "Justice League" Leinwände weg

Ohne einen einzigen Neustart war klar, dass die Umsätze in den nordamerikanischen Kinos nur verlieren konnten. Die Filmstudios und -verleiher wollen die potentiellen Besucher nicht bei den Weihnachtseinkäufen stören. Das gelang ihnen: Mit nur 94 Millionen Dollar Einspielen der Top Twelve-Filme blieben die Lichtspielhäuser recht leer. Da vor einem Jahr nur der kleine Horrorfilm "Incarnate" startete, ist ein Vergleich der beiden Wochenenden nicht unfair - und der fällt zu Ungunsten der Gegenwart aus. Vor Jahresfrist, als "Moana" ("Vaiana") am zweiten Wochenende die Tabellenführung mit 28 Millionen Dollar verteidigte, konnten die Top Twelve-Produktionen 113 Millionen Dollar verbuchen.

Gold
Wie so viele Walt Disney-Animationsstreifen an den gleichen Wochenenden vor ihm kann auch "Coco" seine Spitzenposition am zweiten Wochenende behaupten. Mit 27 Millionen Dollar kam die Pixar-Produktion sogar fast auf das exakte Ergebnis von "Moana" genau ein Jahr zuvor. Keinerlei Überraschung also: Mit einem Besucherschwund von minus 45 Prozent gegenüber dem Premierenwochenende hält sich "Coco" solide. Mit unverändert 3987 Spielorten löst das Lee Unkirch-Werk "Justice League" als meist gezeigten Film Nordamerikas ab. Die 200 Millionen Dollar teure Produktion liegt jetzt bei insgesamt 110 Millionen Dollar.

Silber
"Justice League" setzt seinen Abwärtstrudel fort - aber dank fehlender Neukonkurrenz nicht in den Top Ten. Trotz empfindlicher minus 59 Prozent Umsatzrückgangs hält der Fantasy-Film am dritten Wochenende den zweiten Rang. Dass die Warner Brothers Pictures-Produktion aber aus 231 Filmtheatern flog, obwohl es keine Neuankömmlinge gab, zeigt das Dilemma des fehlenden Zuspruchs deutlich. 16 Millionen Dollar war die DC Comic-Verfilmung den Zuschauern in 3820 Spielstätten wert; alles in allem hat das 300 Millionen Dollar teure Ben Affleck-Werk bisher 197 Millionen Dollar verzeichnet.

Bronze
Umgekehrt läuft es für "Wonder" - nämlich besser als erwartet. Und da griffen die Kinobesitzer gerne zu und nahmen das Julia Roberts-Drama auf zusätzliche 277 Spielpläne. Damit ist die 20 Millionen Dollar teure Lionsgate-Produktion nun in 3449 Lichtspielhäusern zu sehen. Am dritten Wochenende gaben die Kinogänger 12 Millionen Dollar aus und schraubten das Gesamtergebnis auf 87 Millionen Dollar.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "Thor: Ragnarok" (5. Woche / bisher insgesamt 291 Millionen Dollar); Fünfter wurde die Will Ferrell-Komödie "Daddy's Home 2" (4. Woche / 83 Mio.); Sechster wurde "Murder on the Orient Express" (4. Woche / 85 Mio.); Siebter wurde der Frances McDormand-Kriminalfilm "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" (4. Woche / 13 Mio.); Achter das Saoirse Ronan-Drama "Lady Bird" (5. Woche / 17 Mio.); Neunter der Animationsstreifen "The Star" ("Bo und der Weihnachtsstern" / 3. Woche / 27 Mio.) und Zehnter schließlich "A Bad Moms Christmas" (5. Woche / 64 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Zwar gab es keine Neustarts, aber "Lady Bird" kletterte zurück in die Charts und verdrängte "Roman J. Israel, Esq.". Das Denzel Washington-Drama muss am dritten Wochenende weichen. 10 Millionen Dollar hat die 22 Millionen Dollar teure Columbia Pictures-Produktion umgesetzt.



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