Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
Star Wars: Die letzten Jedi mit Mark Hamill
Star Wars: Die letzten Jedi mit Mark Hamill
© Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kinocharts Deutschland (14. - 17.12.): Zeki Müller packt die Jedis

Nur zweitbester Jahresstart hinter "Fack ju Göhte 3"

Wer hätte das gedacht? "Star Wars: Die letzten Jedi" startet zwar stark, aber den Jahresbeststart verfehlt der Gigant überraschend. Zeki Müller alias Elyas M'Barek behält die Krone mit seinen 1,7 Millionen Besuchern am Auftaktwochenende von "Fack ju Göhte 3". Vor zwei Jahren sah das noch anders aus: Da hatte "Das Erwachen der Macht" "Fack ju Göhte 2" mit 2,1 Millionen verkauften Karten hauchdünn überrundet - eine Zahl, die "Episode VIII" nun deutlich verfehlt hat. Dennoch hilft der Millionenstart den darbenden Kinobesitzern natürlich enorm, zumal sich alle Platzhirsche gut gegenüber ihrer Vorwoche behaupten können. Wie sehr "Star Wars" den Kino-Dornröschen-Schlaf beendet hat, belegen die Zahlen: Gegenüber der Vorwoche steigerte sich der Kartenverkauf um irrwitzige plus 220 Prozent, gegenüber dem Vorjahreswochenende um plus 72 Prozent.

Gold
1,6 Millionen Zuschauer wollten "Star Wars: Die letzten Jedi" sehen, der "Coco" von der Tabellenspitze verdrängte. Die Walt Disney Studios-Produktion startete in 814 Lichtspielhäusern - und damit mit großem Abstand in den meisten Kinos. Der Science Fiction-Film mit Mark Hamill löste "Paddington 2" als meistgezeigten Streifen Deutschlands ab.

Silber
"Coco" hielt sich am dritten Wochenende gut. Zwar ist die Tabellenführung wie erwartet futsch, aber der Besucherrückgang hielt sich mit minus 30 Prozent erfreulich bescheiden und noch konnte ein sechstelliges Ergebnis erzielt werden. Der Animationsstreifen konnte 108 000 junge und ältere Kinogänger willkommen heißen. Zwei Filmtheater nahmen die Walt Disney-Produktion zusätzlich ins Programm, so dass sie nun in 622 Spielstätten zu sehen ist. Insgesamt sind bis jetzt 527 000 Karten verkauft worden.

Bronze
Kein gutes Zeichen, dass der Neuling "Ferdinand" nicht an dem in die dritte Woche gehenden "Coco" vorbeikommt. Es ist nicht die Stärke der Pixar-Produktion, sondern ganz eindeutig die Schwäche des gar nicht stierisch abgehenden Animationsstreifens. 102 000 kleine und große Zuschauer in 603 Spielorten sind einfach schlicht und ergreifend ein schlechtes Ergebnis. Wie oft bei Filmen zu beobachten, die sich an ein Familienpublikum wenden, können 20th Century Fox jetzt bloß hoffen, dass ihre Produktion Langlebigkeit beweist.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Paddington 2" (4. Woche / bisher insgesamt 696 000 Zuschauer); Fünfter ist "Mord im Orient Express" (6. Woche / 1,1 Mio.); Sechster ist "Fack ju Göhte 3" (8. Woche / 5,8 Mio.); Siebter ist "Daddy's Home 2" (2. Woche / 132 000); Achter ist "Bo und der Weihnachtsmann" (2. Woche / 107 000); Neunter ist der türkische Abenteuerfilm "Ayla" (2. Woche / 61 000) und Zehnter ist "Zwischen zwei Leben" (2. Woche / 77 000).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
612 000 Zuschauer. Eine ordentliche Zahl. Aber gemessen an dem, was sich Warner Brothers Pictures für "Justice League" erhofft haben, eine dicke Enttäuschung. Wer 300 Millionen Dollar investiert, sollte schon mit einem Millionenpublikum kalkulieren können. Am fünften Wochenende ist Charts-Feierabend für den Fantasy-Film mit Ben Affleck.

Da ist ja selbst "Bad Moms 2" erfolgreicher: 767 000 Interessierten war die Komödie mit Mila Kunis das Eintrittsgeld wert, die am sechsten Wochenende aus den Top Ten verdrängt worden ist. Damit liegt die Tobis-Produktion aber erheblich unter den 1,2 Millionen Zuschauern, die vor einem Jahr den ersten Teil gesehen hatten.

"Aus dem Nichts" konnte nicht überzeugen. Berücksichtigt man die breite Berichterstattung, die Preise und die präsente Werbung neben der Tatsache, dass mit Regisseur Fatih Akin und Hauptdarstellerin Diane Kruger prominente Namen auf dem Poster stehen, sind 241 000 Besucher in vier Wochen dünn für die Warner Brothers Pictures-Produktion.



Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.