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Kinocharts USA (5. - 7.1.): Mit "Jumanji" ins Neue Jahr

"Insidious: The Last Key" stark versilbert

Neues Jahr, bessere Geschäfte. Nach dem enttäuschenden 2017 konnten sich die Kinobesitzer, Verleiher und Filmstudios über einen gelungenen Start ins Jahr 2018 freuen, der mit 148 Millionen Dollar knapp über den Umsätzen des ersten Vorjahreswochenendes in Höhe von 134 Millionen Dollar lag. Damals eroberte "Hidden Figures" mit Taraji Henson und 22 Millionen Dollar bei seinem landesweiten Start in der dritten Woche die Spitze.

Gold
Am Neujahreswochenende verfehlte "Jumanji: Welcome to the Jungle" den Kinokassenthron noch knapp, aber diesmal reichte es, und damit krönt sich der Fantasy-Film an seinem dritten Wochenende und einen exzellenten Lauf, der die Columbia Pictures-Produktion als den großen Gewinner der Weihnachtszeit ausweist. 36 Millionen Dollar flossen in die 3801 Kinos - das sind 36 mehr als in der Vorwoche -, so dass der 90 Millonen Dollar teure Dwayne Johnson-Film bei insgesamt 244 Millionen Dollar angelangt ist. Fortsetzung folgt bestimmt!

Silber
Vergangenes Jahr starteten Universal Pictures mit "Split" und "Get Out" hervorragend ins Jahr - 2018 scheint nun einen Trend zu setzen. Zwar ist die "Insidious"-Reihe im Gegensatz zu "Split" und "Get Out" bereits etabliert, aber Branchenkenner erwarteten allgemein, dass mit dem vierten Teil das Haltbarkeitsdatum auch bereits überschritten worden sei. Weit gefehlt! Der letztes Jahr klar erkennbare Appetit des US-Publikums auf Horrorfilme setzt sich fort. 10 Millionen Dollar hat der Lin Shaye-Streifen gekostet und kommt aus dem Stand trotz mieser Kritiken auf 29 Millionen Dollar - doppelt so viel, als von Analysten prognositiziert und auch mehr als die 22 Millionen Dollar des dritten Parts vor drei Jahren. 3116 Spielorte haben "Insidious: The Last Key" im Programm.

Bronze
Vier Wochen ist er auf den Leinwänden, schon steht "Star Wars: The Last Jedi" auf Rang sechs der umsatzstärksten Streifen aller Zeiten. Im Vergleich mit seinem Vorgänger "The Force Awakens" schneidet der Science Fiction-Film deutlich schwächer ab, aber angesichts insgesamt 572 Millionen Dollar wäre es absurd, von einem Misserfolg zu schwadronieren, wie es die vielen "Last Jedi"-Hasser im Netz verbreiten. Der Walt Disney Studios-Produktion fehlen die Wiederholungsseher von "Episode VII", wie der erneut heftige Zuschauerrückgang von minus 55 Prozent im Wochenvergleich zeigt, aber 23 Millionen Dollar am vierten Wochenende sind noch immer eine Hausnummer. Mit 4232 Spielstätten bleibt "Episode VIII" mit großem Abstand das meistgezeigte Werk Nordamerikas.

Auf den Plätzen
Vierter wurde "The Greatest Showman" (3. Woche / bisher insgesamt 76 Millionen Dollar); Fünfter wurde "Pitch Perfect 3" (3. Woche / 86 Mio.); Sechster wurde "Ferdinand" (4. Woche / 70 Mio.); Siebter wurde der Kriminalfilm "Molly's Game" (2. Woche / 14 Mio.) mit Jessica Chastain; Achter wurde das britische Drama "Darkest Hour" (7. Woche / 28 Mio.) mit Golden Globe-Preisträger Gary Oldman; Neunter wurde "Coco" (7. Woche / 192 Mio.) und Zehnter schließlich der Kriminalfilm "All the Money in the World" (2. Woche / 20 Mio.) mit Michelle Williams.

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Zwei schwere Flops sind schnell wieder aus den Top Ten verschwunden. "Downsizing", der Science Fiction-Film von Alexander Payne ("Nebraska") beendet das furchtbare Jahr 2017 für Paramount Pictures entsprechend fürchterlich. 68 Millionen Dollar hat das Matt Damon-Werk gekostet, für das Payne erstmals in seiner Karriere keine guten Kritiken erhalten hat. In drei Wochen konnten bisher lediglich 23 Millionen Dollar eingespielt werden.

Bei "Father Figures" ("Wer ist Daddy?") waren die Erwartungen von vornherein niedrig, als Warner Brothers Pictures die Komödie nicht vorab der Presse zeigte. 25 Millionen hat das Owen Wilson-Werk gekostet, das jetzt schon am dritten Wochenende mit 17 Millionen Dollar aus den Charts verdrängt wurde.



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