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The Commuter - Täglich pendelt Michael MacCauley...ochen
The Commuter - Täglich pendelt Michael MacCauley (Liam Neeson) mit dem Zug zur Arbeit, doch heute wird die Routine durchbrochen
© Studiocanal

Kinocharts Deutschland (11. - 14.1.): Ein alter Jedi bezwingt die Jedis

"The Commuter" fährt auf die Pole Position

Es brauchte schon einen Jedi, um die Jedi zu bezwingen. Liam Neeson hat die "Star Wars"-Regentschaft in den deutschen Kinocharts knapp beendet. Doch ein Feuerwerk zündete er mit seinem "The Commuter" dabei nicht; die Besucherzahlen der Top Ten-Filme gingen diesmal mit 10 Prozent verglichen mit denen des Vorjahreswochenendes ins Minus. Damals verteidigte "Passangers" mit Chris Pratt und 227 000 Zuschauern am zweiten Wochenende die Kinokassenkrone.

Gold
Es fehlte nicht viel an der fünften Woche "Star Wars" an der Spitze, aber dank der Vorpremieren konnte "The Commuter" mit Liam Neeson einen knappen Vorsprung von rund 18 000 verkauften Kinokarten herausfahren. Der neue Spitzenreiter war 219 000 Besuchern das Eintrittsgeld wert. Der Studiocanal-Thriller startete in 449 Lichtspielhäusern.

Silber
79 Spielorte strichen ihn aus dem Programm, so dass "Star Wars: The Last Jedi" nicht nur den Titel als meistgesehener, sondern auch als meistgezeigter Streifen abgeben musste, in diesem Fall an "Dieses bescheuerte Herz", der 725 Mal im Einsatz ist. 201 000 Kinogänger sahen sich am fünften Wochenende den Science Fiction-Film mit Daisy Ridley in jetzt 649 Filmtheatern an, der Zuschauerrückgang fiel mit minus 57 Prozent heftig aus. Insgesamt 5,5 Millionen Interessierte hat die Walt Disney Studios-Produktion bisher vor die Leinwände bringen können.

Bronze
"Dieses bescheuerte Herz" wird durch den Neuankömmling "The Commuter" ebenfalls um einen Rang nach unten verdrängt, hält sich mit 192 000 Interessierten und einem Besucherschwund von gemäßigten minus 37 Prozent aber wacker. Den Neue Constantin Film-Publikumserfolg wollten 74 weitere Kinos auf ihrem Spielplan sehen, so dass sich die Zahl auf 725 erhöht. Das Elyas M'Barek-Drama steht nach vier Wochen bei 1,4 Millionen verkauften Karten.

Die Neuen
Während Woody Allen's "Wonder Wheel" weitab von den Top Ten strandete, schafft es ein anderer Programmkinotitel überraschend und verdientermaßen in die Charts. Das Meisterwerk "Your Name" kommt mit 64 000 jüngeren und älteren Zuschauern auf den neunten Platz. Der japanische Animationsstreifen von Makoto Shinkai ist dank Universum Film in 153 Lichtspielhäusern zu sehen.

Auf den Plätzen
Vierter ist "Jumanji - Willkommen im Dschungel" (4. Woche / bisher insgesamt 1,4 Millionen Zuschauer); Fünfter ist "The Greatest Showman" (2. Woche / 365 000); Sechster ist "Insidious - The Last Key" (2. Woche / 303 000); Siebter ist "Pitch Perfect 3" (4. Woche / 906 000); Achter ist "Ferdinand" (5. Woche / 783 000) und Zehnter schließlich "Coco" (7. Woche / 1,1 Mio.).

Raus mit Applaus (oder auch nicht)
Mit 1,1 Millionen kleinen und großen Besuchern in acht Wochen ist "Paddington 2" ein Erfolg geworden. Gegenüber dem Vorgänger fällt der britische Abenteuerfilm mit der Stimme von Elays M'Barek aber deutlich ab. Der hatte vor vier Jahren 2,0 Millionen Karten abgesetzt.

Ein großer Erfolg ist auch "Mord im Orient Express" geworden. Den US-Kriminalfilm von und mit Kenneth Branagh sahen in zehn Wochen 1,4 Millionen Kinogänger.



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