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Eurimages Co-Production Development Award mit vorne:...Jury)
Eurimages Co-Production Development Award mit vorne: Marek Rozenbaum (Transfax), Beata Rzezniczek (Madants), Klaudia Smieja (Madants), Catherine Trautmann (Eurimages), Hagar Ben Asher (Director) und Doreen Boonekamp (Eurimages Award Jury). Hintere Reihe: Martina Bleis (Berlinale Co-Production Market), Roberto Olla (Eurimages), Francine Raveney (Eurimages) und Csaba Bereczki (Eurimages Award Jury)
© Lydia Hesse / EFM 2018

Tatkräftige Unterstützung für Spielfilmprojekte auf der Berlinale

Drei Preise und 1300 "Dates" beim Berlinale Co-Production Market

Beim Berlinale Co-Production Market sind drei Geldpreise an ausgewählte Spielfilmprojekte vergeben worden. Der mit 20 000 Euro dotierte Eurimages Co-Production Development Award ging bereits am Sonntagabend an das Projekt "The War Has Ended" von Hagar Ben Asher, das die Produzenten der Firmen Madants aus Polen, Match Factory Productions aus Deutschland und Transfax Film Productions aus Israel hier vorstellen. Mit dem Preis unterstützt die europäische Filmförderung Eurimages die weitere Entwicklung des Projekts.

Die Jurymitglieder waren in diesem Jahr die Branchenexperten und Förderungsvertreteren Csaba Bereczki (Ungarn) und Doreen Boonekamp (Niederlande). Den ersten Eurimages Co-Production Development Award in Berlin hatte 2015 das Filmprojekt "3 Tage in Quiberon" (3 Days in Quiberon) von Emily Atef gewonnen. Der inzwischen erfolgreich fertiggestellte Film feiert heute Abend im Wettbewerb der Berlinale Premiere.

Mit dem VFF Talent Highlight Award in Höhe von 10 000 Euro unterstützt die VFF - Verwertungsgesellschaft der Film und Fernsehproduzenten aus München in diesem Jahr das Projekt "Tropical Memories" von Shipei Wen, das hier von der Produzentin Jing Wang aus der Volksrepublik China präsentiert wurde. Bereits seit 2004 prämiert die VFF jährlich ein vielversprechendes Nachwuchsprojekt aus dem "Talent Project Market", den der Berlinale Co-Production Market in Kooperation mit Berlinale Talents organisiert. Nominiert waren in diesem Jahr auch die Produzentinnen Maya Fischer aus Israel und Charlotte de La Gournerie aus Dänemark. Sie pitchten ihre Projekte ebenfalls vor Teilnehmer des Berlinale Co-Production Market und erhielten jeweils einen Preis in Höhe von 1000 Euro.

Der ARTE International Prize geht in diesem Jahr ebenfalls an das Projekt "The War Has Ended" der israelischen Regisseurin Hagar Ben Asher. ARTE zeichnet mit diesem Preis, der mit 6000 Euro dotiert ist, ein künstlerisch herausragendes Projekt aus der Auswahl des Berlinale Co-Production Market aus.

Beim 15. Berlinale Co-Production Market treffen die Produzenten der insgesamt 36 ausgewählten Spielfilmprojekte zudem auf Koproduzenten und Finanziers. Über 1300 Einzel-Meetings mit potentiell passenden Partnern unter den insgesamt 600 Teilnehmern wurden minutiös vorab geplant. Auch Bücher zum Verfilmen und Serienprojekte werden vorgestellt. Sie stehen bei den Pitch-Veranstaltungen "Books at Berlinale" und "CoPro Series" im Fokus. Über 2100 Meeting-Anfragen gingen in diesem Jahr ein. Fast 270 Filme, die in den vergangenen Jahren beim Berlinale Co-Production Market Partner gesucht haben, sind inzwischen fertiggestellt. Fünf davon laufen in diesem Jahr im Programm der Berlinale.

Hauptpartner des Berlinale Co-Production Market sind die MDM - Mitteldeutsche Medienförderung und das Creative Europe - MEDIA Programm der Europäischen Union. Veranstaltungsort und weiterer Partner ist das Abgeordnetenhaus von Berlin.


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