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CNC-Direktor Christophe Tardieu und FFA-Vorstand...inges
CNC-Direktor Christophe Tardieu und FFA-Vorstand Peter Dinges
© FFA

Deutsch-Französische Förderfreundschaft wächst weiter

FFA und CNC unterzeichnen Abkommen zur Partnerschaft

Die Zusammenarbeit zwischen der Filmförderungsanstalt (FFA) und ihrem französischen Pendant, dem Centre national du cinéma et de l’image animée (CNC), soll künftig noch intensiver werden. Ein entsprechendes Abkommen ist vorgestern im Rahmen des 71. Festival du Film de Cannes feierlich von CNC-Direktor Christophe Tardieu und FFA-Vorstand Peter Dinges in Anwesenheit von zahlreichen Gästen beider Länder unterzeichnet worden.

Ziel dieser neuen Kooperation ist es, die über Jahrzehnte gewachsene bilaterale Zusammenarbeit zwischen beiden Förderinstitutionen weiter auszubauen. Dazu zählen regelmäßige Treffen und ein kontinuierlicher Austausch über gemeinsame Interessen, Positionen und Maßnahmen zu deutsch-französischer und europäischer Filmpolitik. Zudem sollen bilaterale Initiativen geschaffen oder gestärkt werden, wie die Organisation beziehungsweise Unterstützung deutsch-französischer Kino-Veranstaltungen.

Beide Institutionen beabsichtigen, ein deutsch-französisches Label zu entwickeln, das an Festivals verliehen wird, welche die deutsch-französische Kooperation fördern – beispielsweise mit einem besonderen Themenschwerpunkt, einer hohen Anzahl an Filmen oder der Teilnahme von Autoren und Experten beider Länder. Die Kooperation sieht außerdem einen gegenseitigen Austausch von Mitarbeitern vor, ebenso die regelmäßige Übermittlung aktueller Informationen, zum Beispiel von neuen Kinostatistiken und Studien.

Das Abkommen ist eine weitere Maßnahme neben den seit 2011 ins Leben gerufenen bilateralen Kooperationen, dem deutsch-französischen Mini-Traité, der Deutsch-Französischen Akademie und dem Deutsch-Französischen Filmtreffen sowie dem Atelier Ludwigsburg-Paris.

"Die Beziehung von CNC und FFA ist beispielhaft für die Zusammenarbeit von Institutionen im Filmbereich", betont FFA-Vorstand Peter Dinges. "Mit diesem Abkommen schlagen wir ein weiteres Kapitel unserer deutsch-französischen Förderfreundschaft auf. Es ist ein ganz besonderes Geschenk für die FFA, die in diesem Jahr ihr 50. Bestehen feiert. Ich freue mich mit meinem Team sehr darauf, diese neue Kooperation, die so zahlreiche und vielversprechende neue Möglichkeiten für unsere zukünftige Zusammenarbeit enthält, mit Leben zu füllen."

Erste Erfahrungen und Ergebnisse zum neuen Abkommen werden beim diesjährigen Deutsch-Französischen Filmtreffen auf der Agenda stehen, das am 26. und 27. November in Erfurt stattfinden wird.


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