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Styx - Susanne Wolf
Styx - Susanne Wolf
© Zorro Film

"Styx" erhält Deutschen Menschenrechtsfilmpreis

Preisverleihung mit Iris Berben und Joachim Gauck

Das Drama "Styx" von Wolfgang Fischer über eine Seglerin, die im Mittelmeer mit einem Flüchtlingsboot konfrontiert wird, erhält den Deutschen Menschrechtsfilmpreis in der Kategorie "Langfilm". Das haben die 21 Organisatoren - Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medieneinrichtungen, religiöse und kirchliche Einrichtungen, Gewerkschaften und kommunale Institutionen - gestern bekannt gegeben. Vier Jurys haben die Preisträger ausgewählt.

Der Menschenrechtsfilmpreis wird alle zwei Jahre verliehen. In diesem Jahr wurden zur 11. Auflage des Preises 382 Produktionen eingereicht - neben Spielfilmen auch Kurzfilme, Dokumentarfilme und TV-Beiträge.

Als bester Kurzfilm wird "Joe Boots" von Florian Baron gekürt. Den Preis in der Kategorie Magazinbeitrag erhalten Naima El Moussaoui und Ralph Hötte für "Erst integrieren, dann abschieben: Deutschlands absurde Asylpolitik". In der Kategorie "Hochschule" wurde die Dokumentation "Thinikin like a Mountain" von Alexander Hick ausgewählt. Den Amateur-Preis bekommt Vanessa Ugiagbe mit ihrem Film "Just a normal Girl". Der Preis in der Kategorie "Bildung", die aus allen Einreichungen ausgewählt wird, geht an die Folge "Sind Sie sicher?" aus der bekannten Fernsehserie "Der Tatortreiniger" von Arne Feldhusen.

"In den Filmen wurde erneut sichtbar, dass Menschenrechte weiter unter Druck stehen – in Europa, weltweit, aber auch in Deutschland. Besonders erfreulich sind in diesem Jahr die Vielzahl und die hohe Qualität der Einreichungen im Bereich Amateure", so Klaus Poth, Mitglied des Veranstalterkreises des Wettbewerbs.

Die Preise werden am 8. Dezember in der Nürnberger Tafelhalle überreicht werden. Als Festredner ist der frühere Bundespräsident und Schirmherr des Preises, Joachim Gauck, angekündigt. Laudatorin für die Preisträger wird die Schauspielerin und Präsidentin der Deutschen Filmakademie, Iris Berben, sein.


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