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'Co-Pro Series' Pitch 2018
'Co-Pro Series' Pitch 2018
© Lydia Hesse

Berlinale "Co-Pro Series" 2019

Zehn neue Serienprojekte treffen internationale Partner

Am 12. und 13. Februar lädt der Berlinale Co-Production Market zum fünften Mal Produzenten, Redakteuren, Vertriebe und weitere Serien-Finanziers zur exklusiven Pitch-Veranstaltung "Co-Pro Series" ein, die als Teil der "Drama Series Days" 2019 vom 11. bis 13. Februar im Zoo Palast stattfindet. In den Vorjahren waren bei "Co-Pro Series" bereits erfolgreiche Serien wie "Babylon Berlin" und "Das Verschwinden" aus Deutschland oder die norwegischen Erfolgsserien "Valkyrien" und "State of Happiness" auf Partnersuche.

"Mit der Präsentation von Serienprojekten beim Berlinale Co-Production Market schaffen wir eine fruchtbare Meeting-Plattform für Serienschaffende. Vor allem für die steigende Zahl renommierter Filmemacher und Produzenten, die sowohl im Film als auch im Bereich Serien arbeiten, ist der Berlinale Co-Production Market ein wichtiger Treffpunkt", so Berlinale-Direktor Dieter Kosslick.

Diesmal treten zehn neue, ausgewählte Serienprojekte an, um unter den Fachbesuchern die passenden Koproduzenten und Finanziers zu finden. Die Dramaserien werden in einem kurzen Pitch präsentiert und ihre Macher treffen anschließend bei einem Get-Together sowie in Einzeltreffen mit interessierten Partnern zusammen. Plätze für die gesamte Veranstaltung, inklusive Pitches, Get-Together und Einzeltreffen, sind bereits ausgebucht.

Unter den ausgewählten Stoffen sind einige mit starkem lokalen Bezug, wie "Reindeer Mafia" aus Finnland, ein Action Drama, in dem Rocker auf Schneemobilen die Macht der Reindeer Clan-Anführer herausfordern. Mit "Flesh & Blood" aus Neuseeland bringen die Macher indigene Inhalte ins Zentrum eines Genre-Projekts. Ebenfalls nichts für schwache Nerven sind "Trom", das erste Serienprojekt von den Färöer-Inseln, und der Wiener Nachkriegs-Thriller "Big Bones" von David Schalko, der auf seinem Buch von 2018 basiert.

Wettbewerbs-Regisseurin und Serienkoryphäe Agnieszka Holland wird bei einer neuen Serie über Napoleon und seinen Personenkult, der vielfach an einige aktuell politisch Mächtige erinnert, Regie führen. Die Serie wird von den erfahrenen Serienmachern Ethan Reiff und Cyrus Voris geschrieben.

Die dänische Berlinale-Regisseurin Pernille Fischer Christensen ist mit dem Sozialdrama "A Family Matter" vertreten, das von Maja Jul Larsen entwickelt wird, und die norwegischen Produzenten von "Home Ground" kommen diesmal mit ihrem neuen Projekt "Hacker" nach Berlin.

Historisch und dabei äußerst spannend geht es auch im Spionage-Thriller Davos zu, bei dem Michael Krummenacher Regie führen wird und als Autor unter anderem Christoph Busche mit an Bord ist. Erstmals ist mit "Clone" von Regisseur und Schauspieler Ole Giæver auch eine Comedy-Serie dabei.

Ein weiteres Projekt wird, wie auch schon in den Vorjahren, in Kooperation mit dem Series Mania Forum in Lille präsentiert: Aus dessen Auswahl 2018 kommt die deutsche Serie "Immunity" zu "Co-Pro Series", um weitere Partner zu finden. Im Gegenzug wird eines der neuen, bei "Co-Pro Series" erstmalig präsentierten Projekte Ende März Gelegenheit haben, bei Series Mania erneut zu pitchen.


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