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Rise - Dynesti Williams
Rise - Dynesti Williams
© Bárbara Wagner und Benjamin de Burca

Berlinale Shorts: Programm 2019 komplett

24 Filme aus 17 Ländern

24 Filme aus 17 Ländern konkurrieren auf der Berlinale im kommenden Monat um den Goldenen und den Silbernen Bären sowie um den mit 20 000 Euro dotierten Audi Short Film Award und die Nominierung als "Berlin Short Film Candidate for the European Film Awards 2019".

Dieses Jahr werden im Wettbewerb der Berlinale Shorts unter anderem Werke von Bárbara Wagner und Benjamin de Burca, Martín Rejtman, Luca Tóth, Rainer Kohlberger, Eva Könnemann, Flóra Anna Buda und Manuel Abramovich gezeigt. "Al Mahatta" von Eltayeb Mahdi und "Crvene gumene čizme" von Jasmila Žbanić laufen außer Konkurrenz.

Unterschiedliche Dimensionen von Macht, Sichtbarkeit und Wissen wirken bei den Kurzfilmen des internationalen Wettbewerbs der Berlinale Shorts 2019 als integrale Elemente der Frage nach Teilhabe. "Wir brauchen neue Rollenbilder und ein Vielfaches an Geschichten, um die Zukunft zu gestalten", so Kuratorin Maike Mia Höhne, die seit 2007 die Berlinale Shorts verantwortet und ab März 2019 die künstlerische Leitung des Internationalen KurzFilmFestival Hamburg übernehmen wird.

Wagner & de Burca, die 2019 den brasilianischen Pavillon bei der Biennale in Venedig bespielen, dokumentieren in Rise postmigrantische Künstler of colour bei einem Akt der Selbstermächtigung durch Musik und Poetry-Slam in Torontos Underground. In Rainer Kohlberger's dystopischer Experimentalarbeit "It Has to Be Lived Once and Dreamed Twice" erwacht die Stimme von Annika Henderson nach dem Aussterben der Menschheit in der Rolle einer neuen Spezies und die von Flóra Anna Buda animierten Figuren befreien sich im Film "Entropia" sowohl von kapitalistischen als auch von heteronormativen Zwängen.

Bei "Flexible Bodies" beschäftigt sich Louis Fried mit den Träumen von Karriere und Selbstoptimierung, und auch Manuel Abramovich zeigt bei den Berlinale Shorts 2019 in "Blue Boy" Facetten der Arbeitswelt auf – er spricht mit Männern, die ihren Lebensunterhalt als Sexarbeiter in Berlin verdienen. In den drei Filmen "Crvene gumene čizme", "Omarska" und "Can't You See Them? – Repeat." ist hingegen das ehemalige Kriegsgebiet Bosnien und Herzegowina Sujet. Im Programm bildet es den Ausgangspunkt für Fragen der Erinnerungskultur und Partizipation an Geschichtsschreibung.

Der US-amerikanische Senior Curator bei Vimeo, Jeffrey Bowers, Vanja Kaludjercic, die kroatische Leiterin der Akquise bei MUBI, und Koyo Kouoh, die künstlerische Leiterin sowie Gründerin der RAW Material Company aus Senegal, bilden die Internationale Kurzfilmjury 2019.

Filme der Berlinale Shorts 2019:

"All on a Mardi Gras Day", Michal Pietrzyk, USA

"Al Mahatta", Eltayeb Mahdi, Sudan, 1989 (Außer Konkurrenz)

"Blue Boy", Manuel Abramovich, Argentinien

"Can't You See Them? - Repeat.", Clarissa Thieme, Deutschland

"Crvene gumene čizme", Jasmila Žbanić, Bosnien und Herzegowina, 2000 (Außer Konkurrenz)

"Entropia", Flóra Anna Buda, Ungarn

"Flexible Bodies", Louis Fried, Deutschland

"Héctor", Victoria Giesen Carvajal

"How to Breathe in Kern County", Chris Filippone, USA

"It Has to Be Lived Once and Dreamed Twice", Rainer Kohlberger, Deutschland

"Kingdom", Tan Wei Keong, Singapur

"Leyenda dorada", Chema García Ibarra und Ion de Sosa, Spanien

"Lidérc úr", Luca Tóth, Ungarn

"Mot Khu Dat Tot", Pham Ngoc Lan, Vietnam

"Në Mes", Samir Karahoda, Kosovo

"Omarska", Varun Sasindran, Frankreich

"Past Perfect", Jorge Jácome, Portugal

"Prendre feu", Michaël Soyez, Frankreich

"Rang Mahal", Prantik Basu, Indien

"Rise", Bárbara Wagner und Benjamin de Burca, Brasilien

"Shakti", Martín Rejtman, Argentinien

"The Spirit Keepers of Makuta'ay", Yen-Chao Lin, Kanada

"Splash", Shen Jie, China

"Suc de síndria", Irene Moray, Spanien

"Umbra", Florian Fischer und Johannes Krell, Deutschland

"Welt an Bord", Eva Könnemann, Deutschland


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