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Berlinale 2019 Plakate
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© Internationale Filmfestspiele Berlin / Velvet Creative Office

Berlinale Generation 2019: Jury-Mitglieder bekannt gegeben

Schulprojekt bringt Willkommensklassen ins Kino

Die Internationale Jury von Generation 14plus verleiht auf der Berlinale den Großen Preis für den Besten Film (€ 7.500) und den Spezialpreis für den Besten Kurzfilm (€ 2.500), gestiftet von der Bundeszentrale für politische Bildung.

Die drei Jurymitglieder in diesem Jahr sind:

Nanouk Leopold
Nach "Wolfsbergen" (Forum 2007), "Brownian Movement" (Forum 2011) und "Boven is het stil" (Oben ist es still, Panorama 2013) war die niederländische Regisseurin Nanouk Leopold 2018 mit "Cobain" erstmals bei Generation (14plus) vertreten. Neben ihrer Filmarbeit ist sie zudem als Theaterregisseurin tätig und realisiert zusammen mit dem Künstler Daan Emmen Videoinstallationen. Derzeit arbeitet Nanouk Leopold an ihrem siebten Langfilm.

Pascal Plante
Der kanadische Filmemacher Pascal Plante lebt und arbeitet in Montreal. Sein Debutfilm "Les faux tatouages" (Fake Tattoos) feierte 2018 bei Generation 14plus seine europäische Premiere. Nach seinem Abschluss an der Mel Hoppenheim School of Cinema war er Mitgründer der Produktionsfirma Nemesis Films, mit der er als Regisseur zahlreiche Kurzfilme realisierte.

Maria Solrun
Geboren im isländischen Reykjavík, studierte die Filmregisseurin und Drehbuchautorin Maria Solrun an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Seit 2006 ist sie als Beraterin für Film und Fernsehen für das Icelandic Film Centre tätig. Bereits 2004, im ersten Jahr des Wettbewerbs 14plus, feierte ihr Langfilm "Jargo" seine Weltpremiere bei Generation. 2018 war sie, ebenfalls im Wettbewerb 14plus, mit ihrem Langfilm "Adam" vertreten.

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Im Wettbewerb Generation Kplus vergeben die drei Mitglieder der Internationalen Jury den Großen Preis für den Besten Langfilm (€ 7.500) und den Spezialpreis für den Besten Kurzfilm (€ 2.500), gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk.

In die Jury wurden berufen:

Kamila Andini
Kamila Andini wurde in Jakarta, Indonesien, geboren und studierte Soziologie und Medienkunst an der Deakin University im australischen Melbourne. Die engagierte Regisseurin setzt sich in ihren Filmen unter anderem mit soziokulturellen Fragestellungen auseinander. Bei Generation war sie bereits zweimal zu Gast: Mit ihrem Langfilmdebut "The Mirror Never Lies" (Meeresspiegel) war sie 2012 im Wettbewerb Kplus vertreten. Im letzten Jahr feierte ihr zweiter Langfilm "Sekala Niskala" (Sichtbar und unsichtbar), ebenfalls bei Generation Kplus, seine europäische Premiere und gewann den Großen Preis der Internationalen Jury.

Tilda Cobham-Hervey
Die australische Film- und Theaterschauspielerin sowie Performancekünstlerin Tilda Cobham-Hervey war bereits in zwei Langfilmen im Wettbewerb Generation 14plus zu sehen ("52 Tuesdays", 2014 sowie "Girl Asleep", 2016). 2018 feierte ihr Regiedebut, der Kurzfilm "A Field Guide to Being a 12-Year-Old Girl" (Handbuch einer 12-Jährigen), im Generation-Wettbewerb Kplus seine internationale Premiere und gewann den Gläsernen Bären für den Besten Kurzfilm.

Jerzy Moszkowicz
Der polnische Theater-, TV- und Filmregisseur Jerzy Moszkowicz widmet sich mit seinen Stücken und filmischen Arbeiten insbesondere einem jungen Publikum. Seit 1991 ist er Direktor des Children's Art Centre im polnischen Poznań, das moderne Methoden der kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen erprobt und fördert. Zudem leitet er das wichtigste polnische Filmfestival für junge Menschen, das International Young Audience Film Festival Ale Kino!.

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Die Kinderjury von Generation setzt sich aus elf jungen Berlinern im Alter von elf bis 14 Jahren zusammen, die Jugendjury aus sieben Juroren zwischen 14 und 18 Jahren. Sie vergeben die Gläsernen Bären für die besten Kurz- und Langfilme in beiden Wettbewerben, Kplus sowie 14plus. Die Jurymitglieder wurden aus über 1000 Bewerbern ausgewählt, die während der vergangenen Berlinale Fragebögen zu den Generation-Filmen ausgefüllt haben.

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Bereits zum zweiten Mal zeigt Generation eine Auswahl an Kurzfilmen aus dem Wettbewerb um den Goldenen Bären für den Besten Kurzfilm der Berlinale Shorts. Mit den Cross Section-Vorführungen erhalten Berlinale-Besucher unter 18 Jahren die Chance, eine Auswahl von Filmen, die sich den Lebens- und Sichtweisen junger Menschen widmen, aus anderen Sektionen des Festivals im Rahmen von Generation zu sehen. Unter dem Titel "And you make the world what you really want it to be: LOVE." wird ein von Maike Mia Höhne, Kuratorin von Berlinale Shorts, zusammengestelltes Programm gezeigt, das die folgenden fünf Filme umfasst:

"Kingdom"
Singapur
von Tan Wei Keong

"Leyenda dorada"
Spanien
von Chema García Ibarra und Ion de Sosa

"Entropia"
Ungarn
von Flóra Anna Buda

"Suc de síndria"
Spanien
von Irene Moray

"All on a Mardi Gras Day"
USA
von Michal Pietrzyk

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Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Jerusalem Sam Spiegel Film School (JSFS) widmet sich Generation in einem Kurzfilmprogramm den herausragenden Arbeiten, die in den letzten Jahrzehnten an der renommierten israelischen Filmhochschule entstanden sind. Gemeinsam kuratiert von Renen Schorr, Gründungsdirektor der JSFS, und Maryanne Redpath, Leiterin der Sektion Generation, richtet das Programm in sechs Kurzfilmen aus den Jahren 1997 bis 2015 seinen Blick auf die von Konflikt und Belagerung geprägten Lebensumstände junger Israelis: A Scarred Generation, eine von Narben gezeichnete Generation.

Die folgenden Kurzfilme werden im Rahmen der Sondervorführung gezeigt:

"Chol"
Israel 1997
von Omri Levy

"Milhama a’heret"
Israel 2003
von Nadav Gal

"Diploma"
Israel 2009
von Yaelle Kayam

"Eich Ratsachti et Rabin"
Israel 2012
von Michael Alalu

"Hatatzpitanit"
Israel 2014
von Noa Gusakov

"Mushkie"
Israel 2015
von Aleeza Chanowitz

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Als Teil des Engagements gegenüber dem Publikum pflegt Generation eine enge Verbindung zur Berliner Schullandschaft. Auch in diesem Jahr kooperiert die Sektion im Rahmen des Berlinale Schulprojekts mit dem VISION KINO Netzwerk für Film- und Medienkompetenz und fördert damit nachhaltig die Einbindung von Kinofilmen in den Schulunterricht. Zudem setzt Generation das Engagement für Willkommensklassen fort und ermöglicht bis zu zehn Willkommensklassen die Teilnahme an dem Projekt und der Berlinale. Die Ergebnisse des Berlinale Schulprojekts aus den Vorjahren werden umfassend dokumentiert und Interessierten auf der Website www.visionkino.de zur Verfügung gestellt.

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Generation bietet Gruppen schon vor dem Start des offiziellen Berlinale Ticketverkaufs die Möglichkeit, ermäßigte Gruppentickets zu reservieren. Über die exklusive Generation-Tickethotline können ab dem 28. Januar täglich von 09:30 bis 17:00 Uhr für alle Vorstellungen von Generation ermäßigte Tickets für Gruppen ab sechs Personen unter der Telefonnummer 0800 724 03 22 (aus dem Ausland: + 49 30 259 228 573) bestellt werden.


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