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Katja Eichinger
Katja Eichinger
© Christian Werner

Berlinale 2019: Jury für den "Besten Erstlingsfilm" steht

Katja Eichinger dabei

Die Berlinale engagiert sich seit 2006 auch mit dem GWFF Preis "Bester Erstlingsfilm" intensiv für den Filmnachwuchs. Die Auszeichnung ist mit 50 000 Euro dotiert und wird von der Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten (GWFF) gestiftet. Das Preisgeld teilen sich Regisseure und Produzenten des Preisträgerfilms. Zudem wird den Regisseuren ein hochwertiger "Viewfinder" als nützliches Werkzeug und Erinnerungsstatuette überreicht.

Festivaldirektor Dieter Kosslick und die Leiter der Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum, Generation und Perspektive Deutsches Kino haben gemeinsam 16 Spielfilmdebüts nominiert. Der Gewinnerfilm wird am 16. Februar bei der offiziellen Preisverleihungsgala im Berlinale Palast bekannt gegeben.

Eine dreiköpfige Jury entscheidet über die Preisvergabe:

Katja Eichinger (Deutschland)
Nach ihrem Abschluss am British Film Institute arbeitete die Autorin und Journalistin Katja Eichinger für Medien wie "Variety", "Financial Times", "Esquire", "Dazed & Confused", "The Independent on Sunday" oder die deutsche "VOGUE". Nach dem Tod ihres Ehemannes Bernd Eichinger schrieb sie 2012 dessen Biografie "BE", ihr Debutroman "Amerikanisches Solo" erschien 2014. Die Initiatorin der Giorgio Moroder-Retrospektive "The Sound of Munich" und der Andy Warhol-Hommage "Warholmania" engagiert sich für junge Filmemacher unter anderem durch den "NO FEAR Award", ein Drehbuchstipendium an der HFF München sowie durch ihre Tätigkeit an der dffb. 2014 war sie Jurymitglied des "Made in Germany – Förderpreis Perspektive" bei der Berlinale. 2018 produzierte sie mit Rem Koohlhaas und der New Yorker Band Tempers das Konzeptalbum "Junkspace".

Alain Gomis (Frankreich)
Der französische Regisseur Alain Gomis wurde 1972 geboren und studierte Kunstgeschichte und Film an der Pariser Sorbonne. Nach Video- und Kurzfilmen drehte er 2002 seinen ersten, mit dem Silbernen Leoparden in Locarno ausgezeichneten Spielfilm "L'afrance", in dem es um die seelischen Nöte von Migranten in Frankreich geht. Sein Spielfilm "Andalucia" von 2008 wurde beim Filmfestival Venice Days gezeigt, "Aujourd'hui" lief 2012 im Wettbewerb der Berlinale und wurde als senegalesischer Vorschlag für die Oscar-Nominierung für den besten fremdsprachigen Film eingereicht. 2017 nahm Alain Gomis mit "Félicité" erneut am Wettbewerb der Berlinale teil und gewann den Silbernen Bären Großer Preis der Jury.

Vivian Qu (China)
Die Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin Vivian Qu gehört zu den wichtigsten Vertretern des chinesischen Independent-Kinos. Ihr Regiedebüt "Shuiyin jie" von 2013 feierte seine viel beachtete Premiere in Venedig und wurde weltweit auf über 50 Filmfestivals gezeigt. 2017 präsentierte sie ihren Film "Jia nian hua" im Wettbewerb von Venedig, für den sie weltweit mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem in ihrer Heimat mit dem Regiepreis bei den 54. Golden Horse Awards und dem Preis der chinesischen Regie-Gewerkschaft. Zuvor hatte sie mehrere preisgekrönte Independent-Filme produziert, darunter Diao Yinan's "Bai Ri Yan Huo" (Feuerwerk am hellichten Tage), der 2014 bei der Berlinale den Goldenen Bären für den Besten Film und den Silbernen Bären für den Besten Darsteller gewann. 2018 war Qu Jurypräsidentin beim International Antalya Film Festival.

Folgende 16 Filme sind für den GWFF Preis Bester Erstlingsfilm nominiert:

Wettbewerb:

"Systemsprenger" Deutschland
von Nora Fingscheidt
mit Helena Zengel, Albrecht Schuch, Gabriela Maria Schmeide, Lisa Hagmeister, Melanie Straub, Victoria Trauttmansdorff, Maryam Zaree, Tedros Teclebrhan

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Panorama:

"The Day After I'm Gone"
Israel
von Nimrod Eldar
mit Menashe Noy, Zohar Meidan

"37 Seconds Japan"
von HIKARI
mit Mei Kayama, Misuzu Kanno, Makiko Watanabe, Shunsuke Daitō, Yuka Itaya

"Buoyancy"
Australien
von Rodd Rathjen mit Sarm Heng, Thanawut Kasro, Mony Ros

"Flesh Out"
Italien
von Michela Occhipinti
mit Beitta Ahmed Deiche, Amal Saab Bouh Oumar, Aichetou Abdallahi Najim, Sidi Mohamed Chighaly

"A Dog Barking at the Moon"
China
von Xiang Zi
mit Nan Ji, Naren Hua, Zhang Xinyue

"Greta"
Brasilien
von Armando Praça
mit Marco Nanini, Denise Weinberg, Demick Lopes, Gretta Sttar

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Forum:

"Gli ultimi a vederli vivere"
Deutschland
von Sara Summa
mit Canio Lancellotti, Pasquale Lioi, Barbara Verrastro

"So Pretty"
USA
von Jessie Jeffrey Dunn Rovinelli
mit Edem Dela-Seshi, Thomas Love, Rachika Samarth

"Serpentário"
Angola
von Carlos Conceição
mit João Arrais

"Monștri."
Rumänien
von Marius Olteanu
mit Judith State, Cristian Popa, Alexandru Potocean

"El despertar de las hormigas"
Costa Rica
von Antonella Sudasassi Furniss
mit Daniella Valenciano, Leynar Gómez, Isabella Moscoso

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Generation:

"Mijn bijzonder rare week met Tess"
Niederlande
von Steven Wouterlood
mit Sonny van Utteren, Josephine Arendsen, Julain Ras, Tjebbo Gerritsma, Suzan Boogaerdt

"Cleo"
Deutschland
von Erik Schmitt
mit Marleen Lohse, Jeremy Mockridge, Heiko Pinkowski, Max Mauff

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Perspektive Deutsches Kino:

"Die Einzelteile der Liebe"
Deutschland
von Miriam Bliese
mit Birte Schnöink, Ole Lagerpusch, Andreas Döhler, Justus Fischer

"Oray"
Deutschland
von Mehmet Akif Büyükatalay
mit Zejhun Demirov, Deniz Orta, Cem Göktaş, Ferhat Keskin, Mikael Bajrami


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