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Eurimages Co-Production Development Award 2019...Jury)
Eurimages Co-Production Development Award 2019 Martina Bleis, Susan Newman-Baudais (Eurimages), Karin Schockweiler (Eurimages Award Jury), Helena Danielsson (Eurimages Award Jury), María Zamora (Avalon PC), Carla Simón, Catherine Trautmann (Eurimages), Roberto Olla (Eurimages) und Jakub Duszyński (Eurimages Award Jury)
© Berlinale 2019

Berlinale 2019 Co-Production Market: Unterstützung für starke Spielfilmprojekte

Drei Preise und 1500 Meetings

Beim Berlinale Co-Production Market sind drei Geldpreise an ausgewählte Spielfilmprojekte vergeben worden. Der mit 20 000 Euro dotierte Eurimages Co-Production Development Award ging am Sonntagabend an das Projekt "Alcarràs" von Carla Simón der Produktionsfirma Avalon PC aus Spanien. Mit dem Preis unterstützt die europäische Filmförderung Eurimages die weitere Entwicklung des Projekts. Die Jurymitglieder waren in diesem Jahr die Förderungsvertreterin Karin Schockweiler (Luxemburg), Produzentin Helena Danielsson (Schweden) und Verleiher Jakub Duszyński (Polen).

Es wurden zwei weitere Preise vergeben, die ebenfalls seit Jahren beim Berlinale Co-Production Market etabliert sind: Mit dem VFF Talent Highlight Award in Höhe von 10 000 Euro unterstützt die VFF - Verwertungsgesellschaft der Film und Fernsehproduzenten aus München in diesem Jahr das Projekt "Bufis" von Mahad Ahmed, das in Berlin vom in Kenia ansässigen Produzenten Vincenzo Cavallo präsentiert wurde.

Bereits seit 2004 prämiert die VFF jährlich ein vielversprechendes Nachwuchsprojekt aus dem "Talent Project Market", den der Berlinale Co-Production Market in Kooperation mit Berlinale Talents organisiert. Nominiert waren in diesem Jahr auch die Produzentinnen Jessie Fisk aus Irland und Alona Refua aus Israel. Sie stellten ihre Projekte ebenfalls vor Teilnehmern des Berlinale Co-Production Market und erhielten jeweils einen Preis in Höhe von 1000 Euro.

Der ARTEKino International Prize geht in diesem Jahr an das Projekt "A Responsible Adult" der israelischen Regisseurin Shira Geffen. ARTE zeichnet mit diesem Preis, der mit 6000 Euro dotiert ist, ein künstlerisch herausragendes Projekt aus der Auswahl des Berlinale Co-Production Market aus.

Beim 16. Berlinale Co-Production Market treffen die Produzenten der insgesamt 37 ausgewählten Spielfilmprojekte zudem auf Co-Produzenten und Finanziers. Über 1500 Einzeltreffen mit potentiell passenden Partnern unter den insgesamt knapp 600 Teilnehmern wurden vorab minutiös geplant. Auch Bücher zum Verfilmen und Serienprojekte werden vorgestellt. Sie stehen bei den Veranstaltungen "Books at Berlinale" und "Co-Pro Series" im Fokus. Über 2400 Anfragen gingen in diesem Jahr ein. Mehr als 280 Filme, die in den vergangenen Jahren beim Berlinale Co-Production Market Partner gesucht haben, sind inzwischen fertiggestellt. Drei von ihnen laufen in diesem Jahr im Programm der Berlinale.


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