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Die Gewinner der Kompagnon-Förderpreise mit der Jury:...fmann
Die Gewinner der Kompagnon-Förderpreise mit der Jury: Trini Götze, Ana-Felicia Scutelnicu, Julian Pörksen, Andrea Hohnen und Jerry Hoffmann
© Jakob Ganslmeier

Berlinale 2019: Förderpreise für Ana-Felicia Scutelnicu und Julian Pörksen

Je 5000 Euro für neue Projekte

Am Abschlussabend der Perspektive Deutsches Kino sind erneut die Kompagnon-Förderpreise verliehen. Sie wurden jeweils für ein neues Projekt an einen Autor und/oder Regisseur von Berlinale Talents 2019 sowie an einen Regisseur des Jahrgangs 2018 der Perspektive Deutsches Kino vergeben. Die Preise sind mit je 5000 Euro dotiert.

Mit dem Kompagnon-Förderpreis möchten Berlinale Talents und Perspektive Deutsches Kino in Deutschland lebende Regisseure und Drehbuchautoren nachhaltig bei ihrer Arbeit unterstützen. Die Auszeichnung bietet neben dem Stipendium auch ein Mentoring-Programm mit berufsbegleitenden Coachings zur Stärkung der persönlichen Handschrift und zur Vernetzung in der Branche.

"Die Anerkennung als solche war die größte Unterstützung — allein die Tatsache, dass jemand daran glaubt, dass dein Film großes Potential hat", sagt Filmemacher Jide Tom Akinleminu, der im letzten Jahr einen der beiden Kompagnon-Förderpreise erhalten hat.

In diesem Jahr entschieden sich die Juroren Andrea Hohnen, Jerry Hoffmann und Trini Götze für die Treatments "Transit Times" von Ana-Felicia Scutelnicu (Berlinale Talents 2019) und "To Be Continued" von Julian Pörksen (Perspektive Deutsches Kino 2018).

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Projekt "Transit Times" von Ana-Felicia Scutelnicu - die Begründung der Jury im Wortlaut:

"Moldawien, Anfang der neunziger Jahre, post-sowjetischer Umbruch: Eine Familie erlebt den Zerfall aller vertrauten Strukturen, und die zunehmend verzweifelten Überlebensstrategien der starken Mutter helfen irgendwann nicht mehr. 'Transit Times' richtet den Blick auf Menschen, die unfreiwillig ihre Heimat verlassen müssen. Die visuelle Kraft von Ana-Felicia Scutelnicu's bisherigen Filmen lässt uns darauf vertrauen, dass auch dieses Projekt ihre ganz eigene, sinnliche und poetische Handschrift tragen wird."
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Projekt "To Be Continued" von Julian Pörksen - die Begründung der Jury im Wortlaut:

"Am Sterbebett der Matriarchin erfahren ihre erwachsenen Kinder von ihrem Plan, sich einfrieren zu lassen. Es entspinnt sich am Totenbett eine zärtlich beobachtete Familienkrise als schwarzhumorige, surreale Groteske. Aus seinen künstlerischen Erfahrungen zwischen Theater und Film entwickelt Julian Pörksen einen eigenwilligen Figurenkosmos, der uns auf einen individuellen und besonderen Film hoffen lässt."


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