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Preisträgerfilme der Berlinale Generation Kplus 2019
Preisträgerfilme der Berlinale Generation Kplus 2019
© Danny Taillon / Mathieu Laverdiere / Bejing Medoc Film / Germano Saracco

Berlinale 2019: Preise des Deutschen Kinderhilfswerkes bei Generation Kplus

Kinderjury entscheidet

Die Mitglieder der Kinderjury Generation Kplus – Lorenz Deutsch, Luis Leonard Hanft, Jonas Khadiri, Sarah Marie Paulick, Pepe Reisinger, Anouk Sommerfeldt, Rosalie Stauffacher, Nikita Takasaki, Johanna Wallrafen, Liv Grete Weinhold und Helene Zschaubitz – haben auf der Berlinale 2019 die folgenden Preise vergeben:

Gläserner Bär für den Besten Film:

"Une colonie"
von Geneviève Dulude-De Celles
Kanada

"Im Gewinnerfilm wird das Teenagerleben realistisch dargestellt. Toll fanden wir, wie die verschiedenen Arten der Liebe verständlich rübergebracht wurden. Durch die beeindruckende Kameraführung und die Schauspielleistung hatte man das Gefühl, ganz nah dabei zu sein und konnte in verschiedenen Situationen lachen und weinen und seinen Gefühlen freien Lauf lassen."

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Lobende Erwähnung:

"Daniel fait face"
von Marine Atlan
Frankreich

"Dieser Film entführt uns in einen scheinbar normalen Schultag, der dann unerwartet eine nicht alltägliche Entwicklung nimmt. Intime und berührende Begegnungen, von emotionaler Musik begleitet, lassen eine geheimnisvolle und einzigartige Atmosphäre entstehen. Zu guter Letzt begeisterte uns die schauspielerische Leistung der äußerst talentierten Darsteller und Darstellerinnen."

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Gläserner Bär für den Besten Kurzfilm:

"Juste moi et toi"
von Sandrine Brodeur-Desrosiers
Kanada

"Dieser Film hat uns sehr bewegt und vermittelt eine starke Botschaft. Die außerordentliche Schauspielleistung und die schönen Landschaftsaufnahmen führten dank guter Kameraperspektiven zu einem ehrwürdigen Ergebnis."

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Lobende Erwähnung:

"#pestverhaal"
von Eef Hilgers
Niederlande

"Ein mutiges Mädchen erzählt auf ungewöhnliche, intime Art ihre Alltagsgeschichte. Sie gewährt uns Einblick in ihre Gefühlswelt und in den Kampf gegen dunkle Gedanken. Das Internet und soziale Medien spielen dabei eine sehr große Rolle. Durch den Austausch mit anderen Betroffenen gewinnt sie Hoffnung und zeigt, dass niemand alleine ist."

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Die Mitglieder der Internationalen Jury Generation Kplus – Kamila Andini, Tilda Cobham-Hervey und Jerzy Moszkowicz – vergeben die folgenden Preise:

Großer Preis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den Besten Film, im Wert von 7.500 Euro, gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk:

"Di yi ci de li bie"
von Wang Lina
China

"Der Große Preis der Internationalen Jury Generation Kplus für den Besten Film geht an eine aufrichtige filmische Erkundung dessen, was es bedeutet, in der Uigurischen Minderheit Chinas aufzuwachsen. Dieser poetische und intime Film vermittelt Einblicke in die sich wandelnden Beziehungen innerhalb zweier Familien, die in einer Kultur zwischen Tradition und Moderne leben. Auf visuell fesselnde und zutiefst bewegende Art und Weise, lässt uns der Film darüber nachdenken, was es bedeutet, sich nahe zu sein, was es bedeutet, fern zu sein, und wie sich die jungen Protagonisten des Films durch die Erfahrung ihrer ersten Abschiede weiter entwickeln."

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Lobende Erwähnung:

"Mijn bijzonder rare week met Tess"
von Steven Wouterlood
Niederlande

"Die Lobende Erwähnung geht an eine originelle Erzählung, die in einer heiteren Coming of Age-Geschichte voller ansteckender Freude und mit großem Taktgefühl schwierigen Fragen über Sterblichkeit, Verlust und dem Versuch, den eigenen Platz in der Welt zu finden, nachgeht. Dieser Film bringt uns bei, wie wichtig Beziehungen sind. Er ist überraschend, humorvoll und für alle Generationen geeignet."

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Spezialpreis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den Besten Kurzfilm, im Wert von 2.500 Euro, gestiftet vom Deutschen Kinderhilfswerk:

"El tamaño de las cosas"
von Carlos Felipe Montoya
Kolumbie

"Der Spezialpreis der Internationalen Jury von Generation Kplus für den Besten Kurzfilm geht an einen vielschichtigen Film, der eine einzigartig indigene Sicht auf die Welt einfängt. Er stellt viele philosophische Fragen und spricht zugleich Zuschauer jeden Alters und Erfahrungsschatzes an. Ein präzises, ästhetisch kraftvolles Erlebnis und voller Überraschungen."

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Lobende Erwähnung:

"Pappa"
von Atle S. Blakseth und Einar Dunsæd
Norwegen

"Die Lobende Erwähnung für einen Kurzfilm von Generation Kplus geht an einen Film, der unsere Phantasie angeregt und uns mit auf eine surreale und wundervolle Reise voller Liebe und Sehnsucht genommen hat. Die lebhafte Darstellung der Vorstellungen eines kleinen Jungen von seinem Vater hat in uns ein nachdenkliches und wundersames Gefühl von Zusammengehörigkeit hinterlassen. Besonders begeistert waren wir von der klaren und herausragenden künstlerischen Qualität des Films."


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