Die Domain Spielfilm.de verwendet Cookies für funktionale und analytische Zwecke. Durch die Nutzung unserer Seite erklärst Du Dich damit einverstanden. Weitere Cookie-Informationen findest Du hier.

Ok, einverstanden!

oder
FFA Branchentiger 2019
FFA Branchentiger 2019
© FFA / Stefan Krempl

Branchentiger 2019 feiert deutschen Film

Preise für erfolgreichste Produzenten, Verleiher, Kurzfilmer und Kinobetreiber

In vier Kategorien wurden am gestrigen Donnerstag in Berlin die erfolgreichsten Produzenten, Verleiher, Kinos und Kurzfilmer des vergangenen Kinojahrs als FFA-Branchentiger 2019 ausgezeichnet.

Branchentiger in der Kategorie "Produktion" ist wieder Constantin Film und erhält rund 1,7 Millionen Euro für den Publikumserfolg von "Dieses bescheuerte Herz", "Der Vorname", "Sauerkrautkoma", "Grießnockerlaffäre" und "Timm Thaler". Insgesamt werden für die Produktion der 75 erfolgreichsten Filme des vergangenen Jahres 11,2 Millionen Euro bereit gestellt.

Branchentiger in der Kategorie "Verleih" ist Warner Bros. Germany: 675.000 Euro für den Erfolg von "100 Dinge", "Der Junge muss an die frische Luft", "Klassentreffen 1.0", "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer", "Aus dem Nichts", "Hot Dogs", "Vielmachglas" und "Abgeschnitten". Insgesamt werden für den Verleih der 70 erfolgreichsten Filme des vergangenen Jahres 2,9 Millionen Euro bereit gestellt.

Branchentiger in der Kategorie "Kino" ist wie schon in den Vorjahren das Hamburger "Abaton" und erhält rund 21 000 Euro für die meisten Besucherinnen und Besucher deutscher und europäischer Filme. Insgesamt werden für die 574 erfolgreichsten Leinwände des vergangenen Jahres 1,9 Millionen Euro bereit gestellt.

Branchentiger in der Kategorie "Kurzfilm" ist Lukas Marxt: 38 000 Euro für den nationalen und internationalen Festivalerfolg seiner Filme "Imperial Valley" und "Fishing Is Not Done on Tuesdays". Insgesamt werden für die 58 erfolgreichsten Kurzfilme des vergangenen Jahres 570 000 Euro bereit gestellt.

"Mit dem Branchentiger feiern wir heute den deutschen Film und mit ihm das Kino", erklärte FFA-Präsident Bernd Neumann. Auch im Kinojahr 2018 habe sich der deutsche Film gut behauptet: "Fast jede vierte Eintrittskarte wurde für einen deutschen Film verkauft. Vor allem die heute hier anwesenden Branchentiger haben dazu einen entscheidenden Beitrag geleistet."

Erstmals wurde ein Open-Air-Kino für überragende Besucherzahlen ausgezeichnet. Die Dresdener "Filmnächte am Elbufer" erhielten den nicht dotierten Sonderpreis "Erfolgreichstes Open-Air-Kino".

Als zweiter Sonderpreis ging eine Tigertatzentrophäe für den Referenzfilm des Jahres 2018 an "Die kleine Hexe", einer der Filme, dessen Einspielergebnis höher als die Herstellungskosten waren. Dadurch kam auch "Die kleine Hexe" in den Genuss der seit 2017 geltenden Bonusregelung: "25 Prozent on top", erläuterte FFA-Präsident Bernd Neumann.

"Die Bonusregelung trägt auch dem relativen Erfolg Rechnung. Wir meinen nämlich, dass bei der Erfolgsbestimmung auch das Verhältnis der Herstellungskosten zum Kinoerfolg berücksichtigt werden soll." Für 2,2 Millionen Produktionspunkte werden dem Produktionsunternehmen Claussen+Putz 850 000 Euro bereit gestellt, 1,19 Millionen Verleihpunkte bedeuten 155 000 Euro für den Verleih Studiocanal.

Die Höhe der FFA-Referenzförderung errechnet sich aus einem Punktesystem, dem der Besuchererfolg im Kino sowie Filmpreis- und Festivalauszeichnungen zugrunde liegen. In diesem Jahr entsprach bei der Referenzförderung im Bereich Produktion der Wert pro Referenzpunkt 38 Cent (Vorjahr: 35 Cent), im Bereich Verleih bei 13 Cent (Vorjahr: 12 Cent). Die Fördergelder können innerhalb von drei Jahren ohne Mitsprache von Fördergremien verwendet werden.


Spielfilm.de-Mitglied werden oder einloggen.