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Christian Petzold
Christian Petzold
© Piffl Medien © Christian Schulz

Deutsch-Französische Förderkommission vergibt 1,2 Millionen Euro

Förderung für "Undine" von Christian Petzold

Mit einer Förderung von 1,2 Millionen Euro werden demnächst vier deutsch-französische Co-Produktionen realisiert. Dies hat die Deutsch-Französische Förderkommission in ihrer jüngsten Sitzung, die im April in Berlin stattfand, beschlossen. Zwei weitere Projekte werden mit insgesamt 70 000 Euro Projektentwicklungsförderung unterstützt.

Jeweils 200 000 Euro Förderung erhalten die Projekte "Undine", der neue Spielfilm von Christian Petzold über eine höchst mystische Liebesgeschichte, und die internationale Co-Produktion "Die Sirene", ein Animationsfilm der iranischen Regisseurin Sepideh Farsi, der zur Zeit des Ersten Golfkriegs spielt.

Von den Folgen des strengen islamischen Rechtssystems im Tschad – insbesondere für Frauen – erzählt der Spielfilm "Lingui" des vielfach preisgekrönten Regisseurs Mahamat-Saleh Haroun. In der Betragne widerum kämpft in dem Debutfilm "Die Magnetischen” ein junger Mann darum, den Wehrdienst zu umgehen.

Eine Förderung für die Projektentwicklung erhalten zwei Projekte von Filmemacherinnen, die auch das Drehbuch verfassen: Der Dokumentarfilm "Still I Rise" von der Berliner Regisseurin Pary El- Qalqili über ein Mädchen das sich an einem Wendepunkt in Ihrem Leben befindet, und das am Amazons spielende Drama "Transamazonica" der südafrikanischen, in Berlin lebenden, Regisseurin Pia Marais.

Der nächste Einreichtermin für die Förderung nach dem Deutsch-Französischen Abkommen ist der 9. Mai 2019. Die nächste Fördersitzung findet am 21. Juni 2019 in Paris statt.


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