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Erste Entscheidungen im Förderprogramm Filmerbe

1,7 Mio. Euro für die Digitalisierung von 50 Filmtiteln

Zum Jahresbeginn startete das neue Förderprogramm Filmerbe, mit dem die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), die Bundesländer und die Filmförderungsanstalt (FFA) jährlich bis zu 10 Millionen Euro für die Digitalisierung von deutschen Kinofilmen bereit stellen. Im April trafen sich erstmalig die Mitglieder von zwei hierfür neu gegründeten Gremien, die über Anträge zur Digitalisierung aus kuratorischem Interesse oder aus konservatorischer Notwendigkeit entscheiden.

Das Gremium "Konservatorisches Interesse" hat die Digitalisierung von 15 Filmtiteln wegen dringender Materialsicherung bewilligt, das Gremium "Kuratorisches Interesse" fördert die Digitalisierung von 19 Filmtiteln, die aus filmhistorischer Sicht erhalten werden müssen, beziehungsweise die eine besondere Bedeutung für das nationale Filmerbe haben. Weitere 16 Filmtitel bekommen eine Förderung aufgrund eines besonderen Auswertungsinteresses. Insgesamt wurden 1,7 Millionen Euro für den Erhalt von 50 Filmtiteln vergeben.

Unter dem Motto "Damit Filme weiterleben" läuft seit Anfang April die Filmerbe-Roadshow durch acht Städte, bei der die FFA-Förderreferentinnen für die Branche alles Wissenswerte zum Förderprogramm vorstellen. Nach Veranstaltungen in Berlin, Frankfurt am Main und Hamburg sind die nächsten Stationen in Stuttgart am 3. Juni und München am 4. Juni. Weitere Veranstaltungen sind in Leipzig, Erfurt und Bonn geplant.

Die Liste der ersten 50 geförderten Titel sind unter "Förderentscheidungen" auf den Seiten der FFA veröffentlicht.


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