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© Phenomen Film

Berlinale 2020: 18 Filme konkurrieren um den Goldenen Bären

Zwei deutsche Produktionen am Start

Das Wettbewerbsprogramm der diesjährigen Berlinale ist heute auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben worden. Es umfasst 18 Filme aus 18 Ländern, darunter 16 Weltpremieren sowie eine dokumentarische Form. Mit "Berlin Alexanderplatz" von Burhan Quarbani und "Undine" von Christian Pätzold werden auch zwei deutsche Produktionen um den Goldenen Bären konkurrieren.

"Die Wettbewerbsfilme erzählen kleine oder weltbewegende, individuelle oder kollektive Geschichten, die Bestand haben und ihre Wirkung im Zusammenspiel mit dem Publikum entfalten. Wenn die eher dunklen Farben überwiegen, mag das daran liegen, dass die von uns ausgewählten Filme eher illusionslos auf die Gegenwart blicken – nicht, weil sie Schrecken verbreiten, sondern weil sie uns die Augen öffnen wollen. Das Vertrauen des Kinos in den Menschen, dieses leidende, geschundene, manipulative Wesen, ist ungebrochen – so ungebrochen, dass es ihn immer wieder als Protagonisten in den Blick nimmt", kommentiert Carlo Chatrian, der Künstlerische Leiter der Berlinale.

Wettbewerb:

"Berlin Alexanderplatz"
Deutschland
von Burhan Qurbani
mit Welket Bungué, Jella Haase, Albrecht Schuch, Joachim Król, Annabelle Mandeng, Nils Verkooijen und Richard Fouofié Djimeli
Weltpremiere

"DAU. Natasha"
Russland
von Ilya Khrzhanovskiy und Jekaterina Oertel
mit Natalia Berezhnaya, Olga Shkabarnya, Vladimir Azhippo, Alexei Blinov und Luc Bigé
Weltpremiere

"Domangchin yeoja"
Südkorea
von Hong Sangsoo
mit Kim Minhee, Seo Younghwa, Song Seonmi, Kim Saebyuk, Lee Eunmi, Kwon Haehyo, Shin Seokho und Ha Seongguk
Weltpremiere

"Effacer l'historique"
Frankreich
von Benoît Delépine und Gustave Kervern
mit Blanche Gardin, Denis Podalydès, Corinne Masiero
Weltpremiere

"El prófugo"
Argentinien
von Natalia Meta
mit Érica Rivas, Nahuel Pérez Biscayart, Daniel Hendler, Cecilia Roth, Guillermo Arengo, Agustín Rittano und Mirta Busnelli
Weltpremiere

"Favolacce"
Italien
von Damiano und Fabio D‘Innocenzo
mit Elio Germano, Barbara Chichiarelli, Lino Musella, Gabriel Montesi und Max Malatesta
Weltpremiere

"First Cow"
USA
von Kelly Reichardt
mit John Magaro, Orion Lee, Toby Jones, Scott Shepherd, Gary Farmer und Lily Gladstone
Internationale Premiere

"Irradiés"
Dokumentarfilm
Frankreich
von Rithy Panh
Weltpremiere

"Le sel des larmes"
Frankreich
von Philippe Garrel
mit Logann Antuofermo, Oulaya Amamra, André Wilms, Louise Chevillotte und Souheila Yacoub
Weltpremiere

"Never Rarely Sometimes Always"
USA
von Eliza Hittman
mit Sidney Flanigan, Talia Ryder, Théodore Pellerin, Ryan Eggold und Sharon Van Etten
Internationale Premiere

"Rizi"
Taiwan
von Tsai Ming-Liang
mit Lee Kang-Sheng und Anong Houngheuangsy
Weltpremiere

"The Roads Not Taken"
Großbritannien
von Sally Potter
mit Javier Bardem, Elle Fanning, Salma Hayek und Laura Linney
Weltpremiere

"Schwesterlein"
Schweiz
von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond
mit Nina Hoss, Lars Eidinger, Marthe Keller, Jens Albinus, Thomas Ostermeier, Linne-Lu Lungershausen, Noah Tscharland, Isabelle Caillat, Moritz Gottwald und Urs Jucker
Weltpremiere

"Sheytan vojud nadarad"
Iran
von Mohammad Rasoulof
Weltpremiere

"Siberia"
Italien
von Abel Ferrara
mit Willem Dafoe, Dounia Sichov, Simon McBurney und Cristina Chiriac
Weltpremiere

"Todos os mortos"
Brasilien
von Caetano Gotardo und Marco Dutra
mit Mawusi Tulani, Clarissa Kiste, Carolina Bianchi, Thaia Perez, Alaíde Costa, Leonor Silveira, Agyei Augusto, Rogério Brito, Thomás Aquino und Andrea Marquee
Weltpremiere

"Undine"
Deutschland
von Christian Petzold
mit Paula Beer, Franz Rogowski, Maryam Zaree und Jacob Matschenz
Weltpremiere

"Volevo nascondermi"
Italien
von Giorgio Diritti
mit Elio Germano
Weltpremiere

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Berlinale Special und Berlinale Special Gala:

"Diese Sektion bietet Filmen eine Bühne, die ein breites Publikum erobern. Wir nennen sie 'Moving Images', weil sie mit ihrer Aussagekraft und mit bravourösen und mutigen Darstellern die Zuschauer bewegen. Bei den Gala-Premieren geht der Wunsch nach Stars, Glanz und Glamour in Erfüllung, der zu jedem großen Festival gehört. Berlinale Series bietet Einblicke in neue Formen des Erzählens, Berlinale Special versteht sich als Forum für Auseinandersetzung und Diskussion und schlägt Brücken zwischen Publikum und Film", so Carlo Chatrian.

Folgende vier Filme vervollständigen das Programm des diesjährigen Berlinale Special. Insgesamt werden in der Sektion 20 Filme aus 19 Ländern gezeigt, darunter 15 Weltpremieren.

Berlinale Special Gala im Berlinale Palast:

"Onward"
USA
von Dan Scanlon
mit den Stimmen von Tom Holland, Chris Pratt, Julia-Louis Dreyfus, Octavia Spencer, Mel Rodriguez, Kyle Bornheimer, Lena Waithe und Ali Wong
Internationale Premiere
Berlinale Special Gala im Friedrichstadt-Palast:

"Curveball"
Deutschland
von Johannes Naber
mit Sebastian Blomberg, Dar Salim, Virginia Kull, Michael Wittenborn, Thorsten Merten und Franziska Brandmeier
Weltpremiere

Berlinale Special im Haus der Berliner Festspiele:

"DAU. Degeneratsia"
Dokumentarfilm
Deutschland
von Ilya Khrzhanovskiy und Ilya Permyakov
Weltpremiere

"Speer Goes to Hollywood"
Dokumentarfilm
Israel
von Vanessa Lapa
Weltpremiere


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