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TATORT Ein paar Worte nach Mitternacht - Meret Becker...schke
TATORT Ein paar Worte nach Mitternacht - Meret Becker und Mark Waschke
© rbb / Stefan Erhard

TATORT: "Ein paar Worte nach Mitternacht"

Heute Abend ermittelt Team Berlin

Der Berliner Bauunternehmer Klaus Keller (Rolf Becker) wird an seinem 90. Geburtstag erschossen aufgefunden. Um seinen Hals hängt ein Schild mit den Worten: "Ich war zu feige, für Deutschland zu kämpfen". Keller war der Seniorchef einer großen Berliner Baufirma, sein derzeitig größtes Projekt war der Bau eines Dokuzentrums über die Shoa in Israel. Ein rechtsradikaler Mordanschlag?

Viel scheint dafür zu sprechen. Doch es gibt noch eine andere Spur. Ein Jugendfoto von Tatopfer Klaus und seinem Bruder Gert (Friedhelm Ptok) ist aus der Wohnung des Toten verschwunden. Hat der Mord etwas mit den beiden Brüdern zu tun? Wirtschaftswunderkind und Wendegewinner der Eine – Stasimajor, SED-Funktionär und Wendeverlierer der Andere. Zwei Nachkriegswege, die mit der Teilung Deutschlands auseinander liefen und sich auch nach 1989 nicht wieder vereinigen konnten.

Die Kommissare Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke) fragen nach dem Warum und tauchen in eine komplexe Familiengeschichte ein, in der auch die Generation der Söhne eine wichtige Rolle spielt. Rubin und Karow begegnen der deutschen Vergangenheit und ihren Folgen und stehen am Ende vor einem Verbrechen, von dem sie nichts geahnt haben.


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