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Der Schuh des Manitu - Regisseur Michael Herbig
Der Schuh des Manitu - Regisseur Michael Herbig
© Constantin Film

"Der Schuh des Manitu" geht in ewige Jagdgründe ein

Förderprogramm Filmerbe konserviert 75 Filme

Vom Stummfilmjuwel von 1929 bis zur Literaturverfilmung aus dem Jahr 2009: Das Förderprogramm Filmerbe der Filmförderungsanstalt (FFA) unterstützt die Restaurierung und Digitalisierung von weiteren 75 Filmen mit insgesamt 2,8 Millionen Euro. Darunter sind Raritäten wie "Karl Valentin, der Sonderling" – der einzige lange Stummfilm mit dem großen Komiker des Grotesken –, Caroline Link's Oscar-nominierter "Jenseits der Stille", Michael "Bully" Herbig's "Der Schuh des Manitu", mit 11 Millionen Besuchen der meistgesehene deutsche Film der letzten 50 Jahre, und Matti Geschonneck's Literaturverfilmung "Boxhagener Platz".

Die Gremien Konservatorisches Interesse und Kuratorisches Interesse sagten für die Sicherung und Restaurierung von 46 Filmen insgesamt 1,8 Millionen Euro zu, unter anderem für den Musikfilm "Orpheus in der Unterwelt" von Horst Bonnet – einer der letzten 70mm-Produktionen der DEFA –, die 1934 von Reinhold Schünzel inszenierte Gesellschaftskomödie "Die englische Heirat", Uwe Schrader's Kiez-Milieu-Drama "Mau Mau" von 1992 und Ulrike Ottinger's Dokumentarfim "Prater" aus dem Jahr 2007. Die Gremien förderten 19 Spielfilme, 17 Dokumentationen, neun Kurzfilme und einen Experimentalfilm.

Unter den 22 Spielfilmen und sieben Kurzfilmen, deren Digitalisierung nach dem Kriterium Auswertungsinteresse gefördert werden, ist Oliver Hirschbiegel's "Der Untergang", Christian Petzold's vielfach ausgezeichnetes Kinodebüt "Die innere Sicherheit" und die beiden Doris-Dörrie-Filme "Bin ich schön?" und "Mitten ins Herz". Insgesamt werden in dieser Kategorie 942 000 Euro vergeben.

In den drei Förderkategorien lagen Anträge für 94 Titel mit einem Gesamtvolumen von 3,5 Millionen Euro vor.


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