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Contra - Regisseur Sönke Wortmann und Christoph Maria...m Set
Contra - Regisseur Sönke Wortmann und Christoph Maria Herbst am Set
© Constantin Film

Sönke Wortmann lässt auf "Der Vorname" "Der Nachname" folgen

Michael "Bully" Herbig verfilmt Relotius-Skandal

In der ersten Sitzung des Jahres hat die Kommission für Produktions- und Drehbuchförderung der Filmförderungsanstalt (FFA) insgesamt 3,9 Millionen Euro vergeben: Mit 3,6 Millionen Euro wird die Produktion von neun Filmen und mit 305 000 Euro die Entstehung und Fortentwicklung von sieben Drehbüchern und drei Treatments gefördert.

Drehbuchutorin und Regisseurin Anika Decker lässt in "Liebesdings 3000" ein ungleiches Paar in der Berliner Subkultur zusammentreffen. Mit "1000 Zeilen" inszeniert Michael Herbig eine Mediensatire über den 2018 aufgedeckten Skandal der von Claas Relotius gefälschten Spiegel-Reportagen.

Wiedersehen mit Marc-Uwe Kling's kampfeslustigem Känguru gibt's in "Die Känguru-Verschwörung", bei dem der Autor neben Alexander Berner auch erstmals Regie führt, mit der streitlustigen Familie aus "Der Vorname", die Sönke Wortmann in "Der Nachname" jetzt nach Lanzarote schickt, und den drei ???, die es mit dem "Erbe des Drachen" zu tun bekommen.

Ebenfalls an ein jüngeres Publikum richtet sich der international co-produzierte Animationsfilm "Butterfly Tale". Gefördert werden außerdem die Produktionen von "The Long Night" des iranischen Regisseurs Ali Abbasi und die beiden Dokumentarfilme "Heaven Can Wait" von Sven Halfar und "Stasi FC" von Arne Birkenstock und Daniel Gordon.

Treatment- oder Drehbuchförderung erhalten der Animationsfilm "Die Heinzels 2", die Dokumentarfilme "Hoffnung – Syriens Zukunft", "Nachbars Garten" und "Schule der Freundschaft", die Komödien "Ich bin eigentlich ganz anders, ich komme nur so selten dazu" und "Life is Sweet", das Künstlerportrait "May in Berlin" und der Historienfilm "Der Krieg ist vorbei".

Fortentwickelt werden mit FFA-Förderung die Adaption von Christian Kracht's Bestseller "Imperium" von Jan-Ole Gerster und das Historiendrama "Leibniz oder Der letzte Advokat Gottes" von Edgar Reitz.

Die nächste Sitzung der Kommission für Produktions- und Drehbuchförderung findet am 27. und 28. April 2021 statt.


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