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FFA für bundesweit einheitliche Wiedereröffnung der Kinos

Fester Termin gefordert

Der Präsident der Filmförderungsanstalt (FFA) Bernd Neumann hat an die Ministerpräsidenten und Bürgermeister der Länder appelliert, darauf hinzuwirken, dass sich alle Bundesländer auf einen bundesweit einheitlichen Wiedereröffnungstermin für die Kinos verständigen.

"Für unsere Kinos ist es elementar, dass nicht – wie beim ersten Lockdown – wieder ein Flickenteppich mit höchst unterschiedlichen Eröffnungsdaten entsteht und jedes Bundesland ein eigenes Konzept entwirft", heißt es in dem Appell. "Der Grund dafür ist unsere Struktur: Filmverleiher starten publikumsträchtige Titel erst dann in den Kinos, wenn die Möglichkeit besteht, dass sich die teils erheblichen Herausbringungskosten amortisieren können. Dies ist nur dann der Fall, wenn flächendeckend und gleichzeitig viele Besucher und Besucherinnen in möglichst viele geöffnete Kinos gehen können. Die Kinos auf der anderen Seite brauchen ein breites und qualitätsvolles Angebot von erfolgsversprechenden und großflächig beworbenen, publikumswirksamen Filmen. Nur so ist ein trotz möglicher Einschränkungen kostendeckender Spielbetrieb denkbar."

Wenn die Kinos wie im Sommer 2020 nur in einzelnen Bundesländern schrittweise öffnen sollten, würden ihnen diese Filme fehlen – mit der Folge, dass sie sich nicht ansatzweise von den enormen Verlusten durch die Pandemie erholen könnten.

"Ein bundesweit einheitlicher Termin für die Wiedereröffnungen ist für die Kinos von existenzieller Bedeutung", so FFA-Präsident Bernd Neumann. "Ihn herbeizuführen, ist nicht mit Kosten verbunden, sondern lediglich mit Vernunft und gutem Willen!"


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