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Berlinale 2021 Kurzfilm Jury - Basim Magdy, Christine...owsky
Berlinale 2021 Kurzfilm Jury - Basim Magdy, Christine A. Maier und Sebastian Urzendowsky
© Danielle Küchler Flores / Clarissa Thieme / Puria Safary

Berlinale 2021: Internationale Kurzfilm-Jury steht fest

Kamerafrau Christine A. Maier und Schauspieler Sebastian Urzendowsky dabei

Die 20 Filme der Berlinale Shorts 2021 konkurrieren um folgende Preise: Goldener Bär für den Besten Kurzfilm, der auch zur Teilnahme am Wettbewerb um den Kurzfilm-Oscar im nächsten Jahr berechtigt; Silberner Bär Preis der Jury (Kurzfilm) und Berlin Short Film Candidate for the European Film Award, wobei hier der Gewinnerfilm zum Berliner Kandidaten für die Preiskategorie "European Short Film" sein wird.

Die Preisträger werden von der dreiköpfigen Internationalen Kurzfilmjury bestimmt und während des Industry Events am 4. März bekannt gegeben werden.

Die Mitglieder der Internationalen Kurzfilmjury 2021 sind:

Basim Magdy (Ägypten)
Mit subtilem Humor, psychedelischen Farbspielen und phantasievoll ausufernden Titeln entwirft Basim Magdy surreale Welten und Narrative. Sein Schaffen umfasst Film, Photographie, Malerei, Arbeiten auf Papier und Installationen. Die Filme wurden unter anderem in der Tate Modern, beim Locarno Film Festival, beim New York Film Festival und beim IFFR Rotterdam gezeigt. Er hatte weltweit zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen und ist zum Beispiel in den Sammlungen des MoMA, Guggenheim, Centre Pompidou, der Sharjah Art Foundation und Koç Foundation Collection (ARTER) vertreten. Er war Künstler des Jahres der Deutschen Bank, gewann den New:Vision Award des CPH:DOX, den Experimental Award von Curtas Vila do Conde und den Abraaj Art Prize, Dubai.

Christine A. Maier (Österreich)
Die Kameraarbeit von Christine A. Maier war auf der Berlinale in Filmen von Henner Winckler, Amie Siegel, Jamie Babbit und Jasmila Žbanić zu sehen, deren Film "Grbavica" 2006 den Goldenen Bären erhielt. "Quo vadis, Aida?", die jüngste und bereits vielfach ausgezeichnete Zusammenarbeit mit Žbanić, feierte ihre Premiere 2020 im Wettbewerb der Filmfestspiele Venedig. Dort begann auch vor 23 Jahren Maier's Karriere mit ihrem ersten abendfüllenden Spielfilm "Nordrand" unter der Regie von Barbara Albert. Bereits zwei Jahre später erhielt sie den Österreichischen Förderpreis für Filmkunst. 2018 folgte der Österreichische Filmpreis für Beste Kamera für "Licht" von Barbara Albert. 2020 wurde sie mit dem FC Gloria Filmpreis und dem Kunstpreis für Film- und Medienkunst der Akademie der Künste Berlin ausgezeichnet.

Sebastian Urzendowsky (Deutschland)
Bereits als Kind wurde Sebastian Urzendowsky entdeckt und spielte noch vor seinem Schauspielstudium in mehreren Spielfilmen mit. Für internationale Aufmerksamkeit sorgte er 2006 mit seiner Hauptrolle in "Pingpong" von Matthias Luthardt, der bei der Semaine de la Critique in Cannes Premiere feierte. Es folgten Produktionen unter anderem von Peter Weir und Mia Hansen-Løve. Im Berlinale-Wettbewerb war er beispielsweise 2002 in "Der Felsen" von Dominik Graf, 2003 in "Lichter" von Hans-Christian Schmid und 2007 "Die Fälscher" von Stefan Ruzowitzky zu sehen sowie 2019 im Panorama in "Jessica Forever" von Caroline Poggi und Jonathan Vinel. 2010 wurde er beim Filmfestival Max Ophüls Preis zum Besten Nachwuchsdarsteller gekürt. Für seine schauspielerische Leistung in "Mitten in Deutschland: NSU - Die Täter" von Christian Schwochow erhielt er 2017 seinen zweiten Grimme Preis.


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