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Sonja Heiss verfilmt "Wann wird es endlich wider so, wie es nie war"

Neue Filme von Fatih Akin und David Wnendt

In der zweiten Sitzung des Jahres hat die Kommission für Produktions- und Drehbuchförderung der Filmförderungsanstalt (FFA) insgesamt 3,5 Millionen Euro vergeben. Die Produktion von sieben Filmen wird mit 3,3 Millionen Euro unterstützt, mit weiteren 253 000 Euro wird die Entstehung von vier Drehbüchern und drei Treatments sowie die Fortentwicklung von zwei Drehbüchern gefördert.

Starke Geschichten und viel Persönliches: Zahlreiche aktuell geförderte Projekte basieren auf Buchvorlagen und Lebenserfahrungen – darunter die schrägen Kindheitserinnerungen "Wann wird es endlich wieder so wie es nie war" von Bestsellerautor Joachim Meyerhoff unter der Regie von Sonja Heiss und "Alles oder Nix", die Geschichte des Rappers Xatar, die unter dem Titel "Rheingold" von Fatih Akin inszeniert wird.

"Sonne und Beton", der autobiographisch geprägte Bestseller von Kult-Comedian und Podcaster Felix Lobrecht über seine Neuköllner Jugend, wird demnächst unter dem gleichnamigen Titel von David Wnendt verfilmt. Auch die wahre Vater-Sohn-Geschichte "Wochenendrebellen" hat bereits viele Leser berührt und kommt nun auf die große Leinwand. Auf einer erfolgreichen Romanvorlage basiert das Drama "Was man von hier aus sehen kann", auf ein langes, weltweit erfolgreiches Künstlerleben blickt der Dokumentarfilm "Werner Herzog – Radical Dreamer", und auf besucherstarke Vorgängerfilme kann sich das neue Reiterhof-Abenteuer "Bibi & Tina – Einfach anders" berufen.

Unter den geförderten Drehbüchern sind die Kinderbuchadaptionen "Emmi und Einschwein – Einhorn kann jeder", die Verfilmung des Jugendbuchs "Ich bin Vincent und ich habe keine Angst" sowie die beide Dokumentarfilme "Im Kleinformat" und "War Holidays". Unterstützung bei der Treatment-Entwicklung erhalten die Tragikomödie "Gute Nachrichten", die Pop-Romanverfilmung "Superbusen" von Paula Irmschler sowie "Itsy Bitsy Beatbox" – ein Musical für Kinder und Eltern. Die beiden geplanten Culture-Clash-Komödien "Selam Berlin" von Ipek Zübert und "Süpergay" von Daniel Schwarz und Kerim Pamuk erhalten Förderung im Rahmen der Drehbuchfortentwicklung.

Die nächste Sitzung der Kommission für Produktions- und Drehbuchförderung wird am 22. und 23. Juni 2021 stattfinden.


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