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Til Schweiger und Sinje Irslinger
Til Schweiger und Sinje Irslinger
© Leonine Distribution

"Das Beste kommt noch!" für Til Schweiger

FFA fördert neue Produktionen mit Lars Eidinger und von Christian Petzold

In ihrer jüngsten Sitzung hat die Kommission für Produktions- und Drehbuchförderung der Filmförderungsanstalt (FFA) insgesamt 3,8 Millionen Euro vergeben. Die Produktion von neun Filmen wird mit 3,4 Millionen Euro unterstützt. Weitere 376 000 Euro wurden für die Entstehung von acht Drehbüchern und einem Treatment sowie die Fortentwicklung von zwei Drehbüchern bewilligt.

Das Leben, die Liebe und der Tod: Viele der jüngst geförderten Projekte behandeln existenzielle Themen, die sie tieftragisch, aber auch humorvoll umsetzen. So verfilmt Hans Steinbichler mit "Ein ganzes Leben" nach dem Bestseller von Robert Seethaler die ergreifende Schilderung eines Lebens in einem abgeschiedenen Alpendorf. "Sterben" ist der (Arbeits-)Titel des neuen Films von Matthias Glasner mit Lars Eidinger und Corinna Harfouch in den Hauptrollen.

Nach einer französischen Filmvorlage und einem Drehbuch von Maggie Peren ("Dieses bescheuerte Herz") inszeniert Til Schweiger eine Tragikomödie um tatsächliche und vermeintliche Krankheiten zweier Freunde: "Das Beste kommt noch!" Um die Erfüllung des Lebenstraums einer jungen Sängerin geht es in "Featuring Ella", dem Langfilm-Regiedebut von Teresa Fritzi Hoerl. Von einer Hochzeit, dem schönsten Tag im Leben Liebender, erzählen Finn Christoph Stroeks und Lena May Graf, allerdings aus der Perspektive der "Trauzeugen".

Vor dem Hintergrund des Völkermordes der deutschen Kolonialisten an den Herero und Nama in Namibia spielt "Ein Platz an der Sonne" von Lars Kraume. Ebenfalls in Afrika angesiedelt ist der Kinderfilm "Thabo – Das Nashornabenteuer" von Mara Eibl-Eibesfeldt, die Verfilmung des ersten Buchs der gleichnamigen Reihe von Kirsten Boie.

Gefördert wird auch die Produktion von zwei Dokumentarfilmen. In "Pulse" zeigt Felix Starck ein Elternpaar, das mit seinem kleinen Kind eine alternative Lebensform probiert. Der Langzeit-Dokumentarfilm "The Young American" von André Hörmann begleitet einen jungen Cowboy in Colorado über sieben Jahre hinweg.

Unter den geförderten Drehbüchern und Treatments ist "Odessa", das neue Projekt von Christian Petzold, der neue Dokumentarfilm von Marc Bauder, "Krieg gegen die Wahrheit", die Liebesgeschichte "The Passengers" von Markus Richardt, das Drama "Pruning the Rosebush” von Efthimis Filippou, der Episodenfilm "Sonder" von Mariko Minoguchi, die Pop-Romanverfilmung "Superbusen" von Constanze Klaue, die Wiedervereinigungskomödie "Inside Ost" von Ira Wedel, der Animations-Kinderfilm "Olmo" von Valentin Mereutze und die Bankräubergeschichte "Die Sterne oder der Tod" von Moritz Binder.

Förderung zur Drehbuch-Weiterentwicklung erhalten "Kakerlakak – der Film" von John Chambers und "Geister weinen nicht" von Ruth Toma.

Die nächste Sitzung der Kommission für Produktions- und Drehbuchförderung findet am 25. und 26. Januar 2022 statt, der Einreichschluss dafür ist am 15. November 2021


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