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Dänischer "FLEE" gewinnt den European University Film Award

Virtuelle Preisverleihung am morgigen Samstagabend

Der dänische Animationsstreifen "FLEE" gewinnt den European Film Award der Europäischen Filmakademie und des Filmfests Hamburg. Die nominierten Filme wurden an 26 Universitäten in 26 Ländern gesichtet und diskutiert, und jede Institution wählte ihren Lieblingsfilm aus. Ein Studentenvertreter jeder Hochschule nahm dann an einer dreitägigen virtuellen Sitzung teil, um über den Gesamtsieger zu entscheiden.

Die Begründung der Jury: "In Jonas Poher Rasmussen's animiertem Dokumentarfilm entfalten sich Amin's Erinnerungen, als er seine Geschichte von der Flucht aus Afghanistan als Kind bis zum offen schwulen Aufwachsen in Dänemark enthüllt. Die Mischung aus verschiedenen Animationsstilen, die mit der echten Stimme des Protagonisten und Archivmaterial überlagert sind, verleihen dem Film ein überraschendes Gefühl von Realismus. Die emotionale Verbindung zu Amin's Geschichte lenkt die Aufmerksamkeit auf die westliche Ignoranz der harten Realität für Flüchtlinge und lässt das Publikum über seine eigene Position in der Gesellschaft nachdenken. 'FLEE' ist eine einzigartige künstlerische Erkundung darüber, wie Traumata das Selbstgefühl beeinflussen, während uns gleichzeitig das Rätsel des universellen Zugehörigkeits- und Heimatgefühls nahegebracht wird."

Ziel dieser Initiative der European Film Academy und des Filmfests Hamburg ist es, ein jüngeres Publikum einzubeziehen, die europäische Idee zu streuen und den Geist des europäischen Kinos einem Publikum von Universitätsstudenten zu vermitteln. Sie hilft auch bei der Verbreitung von Filmen, der Filmausbildung und Diskussionskultur.

Die Preisverleihung der European Film Awards findet am morgigen Samstag, den 11. Dezember um 19 Uhr statt. Der Livestream kann auf www.europeanfilmawards.eu verfolgt werden.


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