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"Schau in meine Welt!" bei KiKa: Wiederholung der Porträtreihe im TV und online

Wann und wo Sie die Wiederholung der Porträtreihe "Schau in meine Welt!" vom Sonntag (24.07.2022) sehen können, ob nur im TV oder auch digital in der Mediathek, erfahren Sie hier.

Am Sonntag (24.07.2022) gab es um 20:15 Uhr "Schau in meine Welt!" im Fernsehen zu sehen.
Sie haben "Schau in meine Welt!" verpasst, wollen die Ausgabe aber auf jeden Fall noch schauen? Hier könnte die KiKa-Mediathek hilfreich sein. Hier finden Sie unzählige Fernsehsendungen nach ihrer Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung online vor. Leider gilt das nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im linearen TV wird es bei KiKa in der nächsten Zeit leider nicht geben.

"Schau in meine Welt!" im TV: Darum geht es in "Grenzgeschichten: Frankreich - Deutschland"

Grenzgeschichten: Frankreich - Deutschland: Viele Kinder in Europa wohnen in Grenzgebieten. Die Mutter Französin, der Vater Deutscher, so leben sie ihren Alltag in zwei Ländern. Morgens in der Schule in Frankreich, nachmittags im Musikverein in Deutschland, sie sind in zwei Kulturen zuhause. Für diese Kinder gibt es keine echten Grenzen. Sie nutzen das Beste aus beiden Welten. "Schau in meine Welt" erzählt in vier Folgen Geschichten von Kindern, die an einer deutschen Grenze wohnen: zu Frankreich, Polen, Tschechien und den Niederlanden. Sie zeigen uns, wie normal es für sie ist, in zwei Ländern gleichzeitig zu leben. Die 13-jährige Alma kann sich noch sehr gut an den Tag erinnern, an dem sie in Straßburg im Collège "Saint Etienne" eingeschult wurde. Als einziges deutsches Mädchen von der anderen Seite der Grenze, fühlte sie sich unter den vielen französischen Kindern verloren. Doch dann traf sie Lisel Lotte, die zwar auch ein französisches Mädchen war, aber einen deutschen Kindergarten besucht hatte und Deutsch sprach. Lisel Lotte half Alma dabei, ihr Klassenzimmer zu finden und übersetzte für sie, was die Lehrerin sagte. Das war der Beginn einer großen Freundschaft. Mittlerweile ist das schon 8 Jahre her. Wenn die beiden Mädchen heute miteinander sprechen, hört niemand mehr heraus, wer das deutsche und wer das französische Mädchen ist. Auch die anderen Schüler aus ihrer bilingualen Klasse können mehr oder weniger gut Deutsch. Straßburg und Kehl sind in Almas Wahrnehmung zu einer einzigen großen Stadt zusammengewachsen. Wenn Alma mit ihrem Fahrrad über die Rheinbrücke radelt, um von zu Hause in Kehl nach Straßburg in die Schule zu gelangen oder mit ihrer französischen Freundin von der Schule zur Orchesterprobe nach Kehl, denkt sie gar nicht mehr daran, dass sie gerade die Grenze zwischen zwei Ländern überquert. Alma merkt auch nicht, wenn sie mit ihrer Freundin von der einen Sprache in die andere wechselt, als gäbe es zwischen den Sprachen ebenfalls keine Grenze. Dass es sprachliche Grenzen gibt, bekommt Alma wieder zu spüren, seitdem ihre Familie ukrainische Geflüchtete aufgenommen hat. Alma fand sich plötzlich in einer ähnlichen Situation wieder wie damals als Erstklässlerin. Die neuen Mitbewohner sprechen nur Ukrainisch, und Alma muss ihre gesamte Kreativität aufwenden, um sich mit ihnen zu verständigen. Lisel Lotte steht ihr auch diesmal bei. Immer wenn sie zu Besuch kommt, spielen die Freundinnen gemeinsam mit der kleinen Sonja. Dabei bemerken sie, dass das dreijährige Mädchen gar keine eigenen Spielsachen hat. Selbst ihr Lieblingsstofftier musste sie auf der Flucht zurücklassen. Die beiden Mädchen fassen den Entschluss, Straßenmusik zu machen und aus dem Erlös für Sonja das Stoffkätzchen zu kaufen, dass sie sich so sehr wünscht. Der Film begleitet Alma und ihre Freundin durch ihren grenzüberschreitenden Alltag in Straßburg und Kehl und erzählt, wie Alma ihre Scheu vor öffentlichen Auftritten überwindet und Freunde mobilisiert, um der ukrainischen Familie zu helfen. (Quelle: KiKa, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

Alle Infos zu "Schau in meine Welt!" im TV auf einen Blick

Thema: Porträtreihe

Bei: KiKa

Produktionsjahr: 2012

Länge: 25 Minuten

In HD: Ja



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