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"Matera - Verborgene Heimat" nochmal sehen: Wiederholung der Dokumentation im TV und online

Am Sonntag (24.07.2022) lief der Dokumentation "Matera - Verborgene Heimat" im Fernsehen. Alle Infos zur Wiederholung online in der Mediathek und im TV lesen Sie hier.

Am Sonntag (24.07.2022) lief um 17:00 Uhr "Matera - Verborgene Heimat" im TV.
Sie haben die Sendung bei Arte verpasst, möchten "Matera - Verborgene Heimat" aber auf jeden Fall noch sehen? Hier könnte die Arte-Mediathek hilfreich sein. Dort finden Sie zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Doch leider gilt das nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung bei Arte im linearen TV wird es in nächster Zeit leider nicht geben.

"Matera - Verborgene Heimat" im TV: Darum geht es in der Dokumentation

Mitten in Europa und doch irgendwie fremd: Das süditalienische Matera vereint den archaischen Eindruck antiker Höhlenstädte des Orients mit den Elementen europäischer Baukunst. In grob behauenen Felsen dämmern die Fresken byzantinischer Mönche, während von der romanischen Kathedrale die Glocken läuten. Im barocken Palazzo Lanfranchi ziehen verhärmte Gestalten auf den Gemälden eines Carlo Levi vorüber, während fröhliche Touristen sich in steilen Gassen und gestylten Höhlenhotels verlieren. In Matera fließen 9.000 Jahre Geschichte zusammen, in Raum und Zeit. Die Dokumentation von Alessandro Soetje taucht ein in Höhlenkirchen, in denen Moose und Flechten Fresken überwachsen und neue Kunstwerke entstehen lassen. Die Dokumentation erkundet das ausgeklügelte System von Zisternen und Wasserleitungen, das in den Bauch der Stadt gegraben wurde. Dort begegnet das Kamerateam den Künstlern Enzo Viti und Teresa Lupo, die das Innenleben ihrer Stadt erforschen, kartografieren und zeigen, wie klug ihre Vorfahren gedacht haben, wie ökologisch. Auch im Bauen - der Stadtplaner Pietro Laureano, der Matera erfolgreich zum UNESCO-Weltkulturerbe geführt hat, erklärt die Modernität der jahrtausendealten Architektur: Wie das Material aus den Höhlen zu Häusern, Palazzi und Kirchen wurde. Ressourcenschonend, platzsparend, ein übergangsloses Innen und Außen, Oben und Unten. Dieses einzigartige System geriet in Vergessenheit über der "nationalen Schande", die in den 50er Jahren zur Räumung der Höhlenwohnungen führte, nachdem der verbannte Arzt und Künstler Carlo Levi in seinem Roman "Christus kam nur bis Eboli" auf die elenden Lebensbedingungen der Menschen in der Region Basilicata hingewiesen hatte. Junge Leute wie der heutige Bürgermeister Raffaello De Ruggieri sorgten dafür, dass das steinerne Erbe vor dem Verfall und Plünderern gerettet wurde und wieder Leben in die Sassi einzog. (Quelle: Arte, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

Alle Infos zu "Matera - Verborgene Heimat" im TV auf einen Blick

Thema: Dokumentation

Bei: Arte

Produktionsjahr: 2019

Länge: 55 Minuten

In HD: Ja



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