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"Tokio bebt" bei ZDF: Wiederholung online und im TV

Am Dienstag (26.07.2022) lief "Tokio bebt" im TV. Sie haben den Streifen nicht schauen können? Alle Infos zur Wiederholung online im Internet und im Fernsehen lesen Sie hier.

Im Fernsehen wurde am Dienstag (26.07.2022) der Film "Tokio bebt" übertragen.
Sie haben es nicht geschafft, um 00:30 Uhr bei ZDF einzuschalten, um den Film von Olivier Peyon zu sehen? Schauen Sie doch mal in der ZDF-Mediathek vorbei. Hier finden Sie unzählige Fernsehsendungen nach ihrer Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Doch leider gilt das nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im klassichen Fernsehen wird es bei ZDF vorerst leider nicht geben.

"Tokio bebt" im TV: Darum geht es in Katastrophendrama

Eine französische Karriere-Bankerin ist 2011 gerade nach Tokio gekommen, als das Erdbeben mit Tsunami im Kernkraftwerk von Fukushima einen GAU auslöst: Tokio droht die atomare Verseuchung. In dem schnell einsetzenden Chaos muss die leitende Angestellte entscheiden, ob sie wie ihre französischen Kollegen mithilfe ihrer Bank das Land verlässt oder die Verantwortung für ihre japanischen Mitarbeiter übernimmt, auch wenn sie damit ihr eigenes Leben riskiert. Die französische Controllerin Alexandra Pacquart (Karin Viard) hat sich 2011 in einem Karrieresprung gerade zu einer französischen Großbank in Tokio abwerben lassen. Während ihr Mann Bertrand (Charlie Dupont) in Hong Kong noch die Zelte der Familie abbricht, hat Alexandra mit ihren beiden Kindern bereits eine Wohnung in der neuen Heimat bezogen. Engagiert unterstützt von ihrer Assistentin Kimiko (Yuri Narita) und dem brillanten Praktikanten Amani Sassou (Stéphane Bak) profiliert sich Alexandra als fähige zweite Frau unter dem Leiter der Tokioter Niederlassung, dem wendigen Karrieristen Dominique Besse (Philippe Uchan). Als kurz nach ihrer Ankunft ein massives Erdbeben die Katastrophe von Fukushima auslöst, schwanken mit den Hochhäusern Tokios auch sämtliche Gewissheiten - vor allem bei den in der Stadt arbeitenden Expats. Niemand weiß genau, wie die Situation einzuschätzen ist, sodass kostbare Zeit für die Flucht vor einer drohenden atomaren Wolke verstreicht. Alexandra, hin- und hergerissen zwischen der Sorge um ihre Kinder und ihrer Verantwortung als Führungskraft ihres Arbeitgebers, zögert lange, ob sie sofort mit ihren Kindern nach Hongkong flüchten oder in Tokio die Stellung halten soll. Während ihr Mann voller Entsetzen irgendwann feststellen muss, dass seine Frau auf sein Drängen hin zwar die Kinder, nicht aber sich selbst in eines der letzten Flugzeuge aus Tokio setzt, besteht ihr Chef auf ihrer Anwesenheit im Büro, um die Evakuierung der Angestellten zu organisieren, die in einer Sondermaschine nach Frankreich ausgeflogen werden sollen. Doch schon bald muss Alexandra fassungslos erkennen, dass sie von ihrem Chef belogen wurde: Er nämlich hat auf Geheiß der Zentrale in Paris die angekündigte Evakuierung längst aufgegeben und nur sich selbst in Sicherheit gebracht. Von ihren panisch abreisenden französischen Kollegen im Stich gelassen, findet sich Alexandra plötzlich in der alleinigen Verantwortung für die japanischen Mitarbeiter und ihren afrikanischen Praktikanten. Sie muss sich entscheiden, entweder noch eine letzte Fluchtmöglichkeit für sich selbst zu nutzen oder sich um ihre loyale Truppe zu kümmern und damit genau die Werte zu vertreten, die ihre Vorgesetzten immer vollmundig verkündet, jedoch nicht gelebt haben. Gemeinsam mit Amani, Kimiko und den japanischen Kollegen beginnt sie mit dem Mut der Verzweiflung, das Überleben in einer atomaren Katastrophe vorzubereiten. "Tokio bebt" ist ein psychologisch ungewöhnlich spannender Katastrophenfilm, der die Frage des nackten Überlebens seiner Figuren nach dem Reaktorunfall von Fukushima auch als eine Frage nach ihrer moralischen Haltung stellt. Was tut man in einer Situation, die alle bisherigen Sicherheiten schlagartig beendet? Was bedeutet das für die persönliche Verantwortung des Einzelnen, und wie bemisst sich der Wert eines Lebens? Sehr realistisch in der Inszenierung der Ereignisse zieht der Film den Zuschauer an der Seite seiner Heldin in eine Entscheidungssituation, die auf dramatische Weise Angst und persönlichen Überlebenswillen mit ethischen Ansprüchen und dem Bedürfnis nach Selbstachtung konfrontiert. Der französische Regisseur Olivier Peyon ("Wie ich Mathe gehasst hab'") schickt seine Protagonistin dabei in eine Bewährungsprobe, die im Genre des Katastrophenfilms sonst meistens nur Männer durchlaufen. Mit Karin Viard ("Verstehen Sie die Béliers? (Quelle: ZDF, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Tokio bebt": Alle Schauspieler und Infos auf einen Blick

Bei: ZDF

Von: Olivier Peyon

Mit: Karin Viard, Stéphane Bak, Yumi Narita, Philippe Uchan, Jean-François Cayrey, Charlie Dupont, Emilie Gavois-Kahn, Nola Blossom, Simon Ayache, Yoshi Kuremura, Kentaro, Marie-France Padre, G. Buena, Valérie Baurens, Marie Cecile Lucas, Rosemarie Bartolay Avila, Donna Bel und Geneva Alodos

Drehbuch: Cyril Brody und Olivier Peyon

Kamera: Alexis Kavyrchine

Musik Manuel Roland

Genre: Drama

Produktionsjahr: 2021

Originaltitel: "Tokyo Shaking"

Untertitel: Ja

In HD: Ja



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