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"Jenny und die Roma-Kinder" nochmal sehen: Wiederholung der Dokureihe online und im TV

Am Sonntag (07.08.2022) lief "Jenny und die Roma-Kinder" im Fernsehen. Wann und wo Sie die Dokureihe als Wiederholung sehen können, ob nur im Fernsehen oder auch digital in der Mediathek, lesen Sie hier.

Am Sonntag (07.08.2022) gab es um 07:30 Uhr "Jenny und die Roma-Kinder" im TV zu sehen.
Wenn Sie die Sendung "Jenny und die Roma-Kinder" bei MDR nicht schauen konnten: Hier könnte die MDR-Mediathek nützlich sein. Dort finden Sie zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung online vor. Leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Bei MDR im linearen Fernsehen wird es vorerst keine Wiederholung geben.

"Jenny und die Roma-Kinder" im TV: Darum geht es in "Vom Harz nach Siebenbürgen"

Im November 2011 verbrennt in einem rumänischen Roma-Slum ein 4-jähriges Mädchen. Die kleine Flavia war von der Mutter vernachlässigt und später sogar verlassen worden. Die Behörden hatten nicht reagiert. Jenny Rasche - eine deutsche Sozialarbeiterin, die in Rumänien arbeitet - macht diesen Fall öffentlich. Viele Menschen sind erschüttert und spenden. Mit diesen Geldern baut Jenny ein Tageszentrum für verarmte Roma-Kinder auf. "Für Flavia kann ich nicht mehr kämpfen, sehr wohl aber für Kinder wie Flavia." Jenny gelingt es, über 50 Kinder in ein Ganztagsschulsystem und somit in einen geregelten Alltag zu integrieren. 2015 schaffen die ersten ihren Schulabschluss. Sie können nun nicht nur schreiben und rechnen, sondern sie begreifen, dass sie ihr Leben selbst organisieren müssen. Zunehmend zeigen die großen Kinder und Jugendlichen ihren Eltern, wie ein strukturiertes Leben funktioniert. Sie säubern ihre Armensiedlungen, sie bauen eine Kanalisation und feste Häuser mit Strom. Es geht voran. Keiner denkt mehr an Bettelflucht in den "reichen Westen". "Ja, das klingt rückblickend so leicht, das war es aber nicht. Es gab und gibt Rückschläge!" Aufgeben kommt für Jenny jedoch nicht infrage. Um professioneller zu werden, holt sie - neben der Arbeit - das rumänische Abitur nach und studiert in Sibiu Theologie und Soziale Arbeit. Oft ist sie nur noch zum Schlafen zu Hause. Philipp - ihr Mann - kümmert sich um die eignen Kinder und den Haushalt. Ein Punkt, an dem Jenny nachdenklich wird: "Muttersein, das kann man nicht nachholen. Ich habe da einiges versäumt. Mein ältester Sohn, zum Beispiel, ist jetzt 18 und lebte zwischendurch wieder bei den Großeltern in Deutschland. Es war manchmal zu viel für ihn. Es ist schwer, aber ich kann die Kinder da draußen nicht im Stich lassen." Jenny hat durch ihre Arbeit Leben gerettet, aber vielleicht auch ein Stück weit die eigene Familie verloren. Die Dokumentation zeigt - in zwei Teilen - zehn bewegte Jahre aus dem Leben von Jenny Rasche. Eine Frau, die als die Mutter Teresa der Roma-Kinder bekannt ist. (Quelle: MDR, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

Alle Infos zu "Jenny und die Roma-Kinder" im TV auf einen Blick

Thema: Dokureihe

Bei: MDR

Produktionsjahr: 2021

Länge: 30 Minuten

In HD: Ja



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