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Heidi und Peter - Isa Günther, Elsbeth Sigmund
Heidi und Peter - Isa Günther, Elsbeth Sigmund
© Croco Film

"Heidi und Peter" bei 3sat verpasst?: Wiederholung online und im TV

Am Sonntag (31.07.2022) wurde "Heidi und Peter" von Franz Schnyder im TV ausgestrahlt. Wann und wo Sie den Spielfilm als Wiederholung sehen können, ob nur im klassischen TV oder auch online im Internet, lesen Sie hier.

Der Film "Heidi und Peter" lief am Sonntag (31.07.2022) im Fernsehen.
Sie haben den Film von Franz Schnyder um 17:15 Uhr nicht schauen können, wollen ihn aber auf jeden Fall sehen? Schauen Sie doch mal in der 3sat-Mediathek vorbei. Dort finden Sie zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung im klassichen Fernsehen wird es bei 3sat vorerst leider nicht geben.

"Heidi und Peter" im TV: Darum geht es in dem Kinderfilm

Heidi (Elsbeth Sigmund) und der Alpöhi (Heinrich Gretler) haben sich den Winter über im Dorf bei Peters Mutter Brigitte (Margrit Rainer) einquartiert. Die Kinder besuchen gemeinsam die Schule, doch Peter (Thomas Klameth) kann dem Unterricht noch immer nichts abgewinnen und schwänzt so oft wie möglich. Zusammen mit dem Lehrer (Emil Hegetschweiler) entwickeln Heidi und der Alpöhi deshalb einen Plan, um den Faulenzer zu motivieren: Der Samichlaus soll ihm Beine machen. Währenddessen wird im Hause Sesemann in Frankfurt die längst überfällige Reise in die Schweiz immer wieder verschoben. In den Sommerferien soll es endlich klappen. Doch als die Koffer schon gepackt sind, will Herr Sesemann (Willy Birgel) wieder einen Rückzieher machen: Der Grund sind Geschäfte. Das freut Fräulein Rottenmeier (Anita May), denn ihr graut vor den Bergen, und lässt Klara (Isa Günther) in Tränen ausbrechen. Da eilt Grossmutter Sesemann (Traute Carlsen) ihrer Enkelin zu Hilfe und übernimmt kurzerhand die Reiseleitung. Doch im "Dörfli" hat der schusselige Peter vergessen, Heidi den Brief von Klara zu übergeben. Als sie die freudige Nachricht endlich liest, stehen die Frankfurter bereits vor der Alphütte. Heidi und Klara, die wegen eines Rückfalls wieder den Rollstuhl benötigt, sehen einem unbeschwerten Sommer entgegen. Nur Peter, der heimlich in Heidi verliebt ist, hat eine harte Zeit. Eines Tages zerstört er aus Eifersucht Klaras Rollstuhl. Doch dieser Racheakt hat ungeahnte Folgen. Der Kinoerfolg von "Heidi" (1952) verlangte schon aus rein wirtschaftlichen Gründen nach einer Fortsetzung. Drehbuchautor Richard Schweizer schrieb deshalb frei nach Johanna Spyri und mit viel eigener Fantasie eine zweite Geschichte, die "fremdenverkehrstauglich" in den schönsten Gegenden des Kantons Graubünden angesiedelt ist. Die Schweizer Bergwelt sollte diesmal noch besser zur Geltung gebracht werden, denn man hatte sich entschieden, "Heidi und Peter" als ersten Schweizer Spielfilm in Farbe zu drehen. Die Regie übernahm der Berner Franz Schnyder, der mit seinen beiden aussergewöhnlich erfolgreichen Gotthelf-Verfilmungen "Uli der Knecht" und "Uli der Pächter" sein Talent für ländlich-bäuerliche Themen unter Beweis gestellt hatte. Für sämtliche Hauptrollen konnte wieder die Originalbesetzung verpflichtet werden. Kameramann Emil Berna durfte die Geschichte in spektakuläre Bilder umsetzen. Weil diesmal bedeutend mehr Geld zur Verfügung stand, wurde eine Sturmsequenz, die als dramatischer Höhepunkt die zweite Filmhälfte prägt, in den Studios der Bavaria Film in München gedreht. Dafür wurde eigens ein riesiger Wassertank gebaut, um die Überschwemmung des Dorfes so realistisch wie möglich zeigen zu können. (Quelle: 3sat, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

Alle Infos und Schauspieler in "Heidi und Peter" auf einen Blick

Bei: 3sat

Von: Franz Schnyder

Mit: Elsbeth Sigmund, Heinrich Gretler, Thomas Klameth, Emil Hegetschweiler, Willy Birgel, Isa Günther, Theo Lingen, Margrit Rainer, Anita Mey und Carl Wery

Drehbuch: Johanna Spyri, Richard Schweizer, Max Haufler, Paul Ruffy und David Wechsler

Kamera: Emil Berna

Musik Robert Blum

Genre: Drama, Heimat und Filme

Produktionsjahr: 1955

FSK: Ab 6 Jahren freigegeben

In HD: Ja



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